Werner Schell: „Ältere Menschen werden zunehmend Opfer bei Raubüberfällen!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) die Pressemitteilung des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de?s=werner+schell), dem Vorstand des PRO PFLEGE – SELBSTHILFENETZWERK, zum Thema „Ältere Menschen zunehmend Opfer bei Raubüberfällen – Keine Freiheit ohne angemessene Sicherheitsmaßnahmen!“ Diese Pressemitteilung vom 21.07.2017 haben wir nachstehend in ihrer Gänze zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme veröffentlicht.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/Bilder/Interview_WernerSchell_Banner_1545931_672820452802035_6398643831537606055_n.jpg

Werner Schell hat das Wort:

http://www.wernerschell.de/forum/neu/styles/subsilver2/imageset/site_logo.gif

„Ältere Menschen zunehmend Opfer bei Raubüberfällen – Keine Freiheit ohne
angemessene Sicherheitsmaßnahmen!

„Ambulant vor stationär“ ist ein wichtiges Grundprinzip bei der Pflege,
Betreuung und sonstigen Versorgung der älteren Menschen. Pro Pflege –
Selbsthilfenetzwerk unterstützt diesbezügliche Aktivitäten und macht sich
folgerichtig für altengerechte Quartiershilfen stark. Solche Hilfen
ermöglichen, dass die älteren Menschen auch bei Hilfe- und
Unterstützungsbedarf möglichst lange in ihrer Wohnung bleiben können.
Insoweit sind vor allem die Kommunen gefordert, entsprechende Strukturen
entwickeln zu helfen. Darauf macht Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk seit
Jahren aufmerksam und fordert entsprechende Aktivitäten. Dazu gibt es im
Forum von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk zahlreiche Beiträge, z.B.:

http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=21058
http://www.pflegerecht-forum.de/viewtopic.php?f=4&t=20971

Mit großer Sorge muss festgestellt werden, dass die älteren Menschen in
ihren Wohnungen zunehmend Opfer von Raubüberfällen und sonstigen kriminellen
Handlungen (z.B. Enkeltrick) werden. Die Medien berichten darüber seit
geraumer Zeit anhand konkreter Einzelfälle und verdeutlichen damit, dass die
politisch Verantwortlichen für mehr Sicherheit in den Wohnquartieren sorgen
müssen, sozusagen als Ergänzung zu den beschriebenen Quartiershilfen.

Die Polizei muss verstärkt werden und durch intensive Streifentätigkeit
Präsens in den Wohnquartieren zeigen. Es kann nicht angehen, dass z.B. Woche
für Woche tausende Polizeibeamte bei Fußballbundesligaspielen – für die
Veranstalter kostenfrei – zum Einsatz kommen, um dann anschließend zum
Schutz der Bürger/Innen nicht verfügbar zu sein. Auch auf andere eher unnütze
Einsätze, z.B. beim Blitzmarathon, sollte verzichtet werden. Dort, wo es
personelle Engpässe gibt, müssen Prioritäten gesetzt werden.

Es müssen auch die Ursachen der beschriebenen kriminellen Handlungen benannt
und mit gezielten Maßnahmen angegangen werden. Es wird in Medienberichten
verdeutlicht, dass die möglichen Täter u.a. in bandenmäßigen Strukturen aus
Osteuropa stammen. Dieses Phänomen darf nicht vernachlässigt werden, weil
sich daraus politische Konsequenzen ableiten lassen.

Freiheit ist nicht ohne angemessene Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten.
Und dabei sind, auch mit Rücksicht auf die älteren Menschen, vielfältige
Gesichtspunkte zu bedenken.

Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und Dozent für
Pflegerecht

Text mit weiteren Verweisungen auch nachlesbar unter:

http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=5&t=21182
—————————————————————————————————
>>> Falls sich Links nicht direkt öffnen lassen:

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Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
-führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
-ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
-ist Unterstützer von „Bündnis für GUTE PFLEGE“.
-ist Unterstützer der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender
Menschen“.
-tritt für wirksame Patientenrechte und deren Durchsetzung ein.
-unterstützt im Rahmen der Selbsthilfe auch Patienten mit Schlaganfall
einschließlich deren Angehörige.
-ist Mitgründer und Mitglied bei „Runder Tisch Demenz“ (Neuss).

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