„Patientenberatung – nahe bei den Bürger/Innen gestalten!“ (Werner Schell meint:)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine wichtige Information des Vorstandes vom PRO PFLEGE-SELBSTHILFENETZWERK, nämlich des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell), unter dem Titel: „Patientenberatung – nahe bei den Bürger/Innen gestalten!“

Diese wichtige Mitteilung haben wir zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme nachstehend auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Werner Schell informiert:

„Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 / 150779 – E-Mail: <ProPflege@wernerschell.de>
ProPflege@wernerschell.de

Internet:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

Neuss, den 27.07.2015

Patientenberatung – nahe bei den Bürger/Innen gestalten!

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat eigene Vorstellung bezüglich der
Beratung von kranken und pflegebedürftigen Menschen. Das bisherige und das
geplante neue System der sog. unabhängigen Patientenberatung erscheint
unzureichend. Informations- und Beratungsgespräche dieser Art gehören in die
Zentren, die die altengerechte Quartiershilfen tragen – also vor Ort, nahe
den Menschen. Dies ist nicht nur bürgerfreundlich, sondern auch
kostengünstig zu gestalten. Diese Aussage stützt sich auf Erfahrungen, die
ich selbst seit Mitte der 70er Jahre gesammelt habe. Im Zuge der von mir
damals bereits in Gang gebrachten Aktivitäten kam es zur Herausgabe des
ersten Patientenratgebers in Deutschland – der Titel „Arztpflichten –
Patientenrechte“.

Darauf aufbauend wurde 2006 im Rhein-Kreis ein Patientenratgeber mit lokalem
Bezug verfasst und öffentlich zugänglich gemacht. Mittlerweile sind die
wesentlichen Aussagen zum Thema im sog. „Patientenrechtegesetz“ kodifiziert.

Dazu gibt es regelmäßig Informationsveranstaltungen, u.a. in der
Volkshochschule Neuss. Ergänzt werden diese Informationsangebote durch
Vorträge zu pflegerechtliche Fragestellungen. – Im Übrigen sind die Kranken-
und Pflegekassen umfänglich verpflichtet, ihre Mitglieder/Innen über die
Rechte und Pflichten im Gesundheits- und Pflegesystem allgemein zu
informieren und in konkreten Einzelsituationen zu beraten. Dazu gehört auch
die Unterstützung bei mutmaßlichen Behandlungs- und Pflegefehlern. – Damit
sind auch die vielfach angesprochenen Pflegestützpunkte entbehrlich.

Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und Dozent für
Pflegerecht

Text mit weiteren Verweisungen auch nachlesbar unter
<http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=2&t=21191>
http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=2&t=21191

>>> Falls sich Links nicht direkt öffnen lassen: Bitte jeweilige Fundstelle
kopieren und in den InternetBrowser übertragen!

-Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
-führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
-ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
-ist Unterstützer von „Bündnis für GUTE PFLEGE“.
-ist Unterstützer der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender
Menschen“.
-tritt für wirksame Patientenrechte und deren Durchsetzung ein.
-unterstützt im Rahmen der Selbsthilfe auch Patienten mit Schlaganfall
einschließlich deren Angehörige.
-ist Mitgründer und Mitglied bei „Runder Tisch Demenz“ (Neuss).“

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