Pressemitteilung des BBU zur kommenden ANTI-ATOM-PROTESTAKTION in Gronau:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) erreicht uns soeben die Pressemitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) vom 12.08.2015.

Am gestrigen Tage berichteten wir bereits zum Thema mit einem Beitrag, den Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link noch einmal aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/08/12/bunter-anti-atomkraft-protest-am-15-august-2015-in-gronau/ !

Die nachstehend gepostete Pressemitteilung stellt einen sehr guten und ergänzenden Beitrag dar.

Kommt alle am 15. August 2015 zur Protestveranstaltung nach Gronau!

http://www.ostermarsch-gronau.de/wp-content/uploads/2014/03/011.jpg

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

BBU-Pressemitteilung
12.08.2015

Fotos zur freien Verfügung zur Dokumentation früherer Proteste gegen die
Gronauer Urananreicherungsanlage z. B. unter
http://www.ostermarsch-gronau.de/

„Entsorgungsprogramm“? 30jährige Atommüllproduktion in Gronau stoppen!

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat heute in
Gronau bei einem Pressetermin vor der einzigen deutschen
Urananreicherungsanlage (UAA) die sofortige Stilllegung der Uranfabrik
nahe der niederländischen Grenze gefordert. Aktueller Anlass dieser
Forderung ist der 30. Jahrestag der Inbetriebnahme der
Urananreicherungsanlage am kommenden Samstag (15. August 2015). In
Gronau wird seit dem 15. August 1985 Uran für den Betrieb in
Atomkraftwerken vorbereitet. Seitdem haben sich immer wieder Störfälle
in der Anlage ereignet; 2010 wurde dabei erstmals ein Mitarbeiter der
Anlage verseucht.

Am Jahrestag der Anlagen-Inbetriebnahme wollen am Samstag (15. August)
erneut Anti-Atomkraft-Initiativen gegen den Anlagenbetrieb und für eine
sofortige Stilllegung demonstrieren. Bürgerinitiativen, Umwelt- und
Friedensorganisationen sowie lokale Gliederungen verschiedener Parteien
rufen zum Protest auf. Mit einer Kundgebung soll am Samstag über die
Gefahren der Urananreicherung und über den langjährigen Widerstand
informiert werden. Musik, Informationen und ein warnender Auftritt der
„Atomianer, der „Priesterschaft des Atommülls“, runden das Programm ab.
Beginn ist um 11 Uhr in der Gronauer Innenstadt (Neustraße) vor der St.
Antoniuskirche. Die Veranstaltung wird bis etwa 13 Uhr dauern.

Die Gronauer Uranfabrik unterliegt keiner Laufzeitbegrenzung und
produziert vorwiegend Nuklearbrennstoff für Atomkraftwerke in aller
Welt. Bei dem Prozess der Urananreicherung fällt in Gronau in großen
Mengen Uranmüll an, sogenanntes abgereichertes Uranhexafluorid. Wo
dieser Uranmüll letztlich verbleiben soll, ist völlig offen. Auch das
soeben verabschiedete „Nationale Entsorgungsprogramm“ der
Bundesregierung schweigt dazu. Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) kritisiert, dass Bundesumweltministerin Hendricks
sowie die ganze Bundesregierung, tatenlos zusehen, wie in Gronau immer
mehr Atommüll produziert wird, der bisher unter freiem Himmel neben der
Gronauer Urananreicherungsanlage gelagert wird – sofern er nicht bereits
trotz Protesten der internationalen Anti-Atomkraftbewegung nach Russland
und Frankreich verbracht wurde.

Der BBU ruft zur Teilnahme an der Protestaktion am Samstag in Gronau auf
und fordert von der zuständigen rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf
die sofortige Aufgebung aller für die UAA Gronau erteilten
Betriebsgenehmigungen. „Die NRW-Landesregierung hat bisher alle
Genehmigungen zum Betrieb der Gronauer Urananreicherungsanlage erteilt,
sie ist auch politisch und rechtlich in der Lage, die Genehmigungen
wieder aufzuheben“, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Den Aufruf zur Teilnahme an dem Gronauer Anti-Atom-Protest findet man
unter http://www.bbu-online.de, Direktlink:
http://www.bbu-online.de/Termine/Protest%20in%20Gronau%20-%2030.%20Jahrestag%20der%20UAA.pdf

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU,
Sparkasse Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33).

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://www.bbu-online.de/ telefonisch unter
0228-214032. Die Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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