Sind verbeamtete Mörder in dieser „Bananenrepublik“ geschützter als Mörder?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit wir über die „CAUSA OHLEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/causa-ohlen/) und über die „CAUSA MOMBER“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/causa-momber/) ein „Juristisches Tollhaus in der Bananenrepublik Deutschland“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=juristisches+tollhaus+in+der+bananenrepublik+deutschland) kennengelernt und über unsere Homepage darüber breit berichten, wissen wir genau, dass es Gerechtigkeit nicht gibt. Allerdings erreichen uns täglich sehr viele Mitteilungen über Ungerechtigkeiten INDULA = „in diesem unserem Lande (O-Ton Helmut Kohl!). Heute nun hat uns Karolina Spieß unter dem Titel „Gerechtigkeit für meinen Sohn!“ eine Story mit integrierter Petition zugemailt, bei deren Lesen sich selbst uns, die wir ja überhaupt nicht an eine Gerechtigkeit der Dritten Gewalt glauben, noch mehr als die Nackenhaare sträuben.

Wir haben diese Story inklusive Petition zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung nachstehend auf unsere Homepage gepostet!

Einfach ekelerregend, was hier abgeht! Pui Teufel!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Karolina Spieß teilt mit:

„Ich fordere Gerechtigkeit für meinen getöteten Sohn André!
Vor über einem Jahr, am 25.07.2014, wurde mein Sohn André mit 33 Jahren aus dem Leben gerissen. Ein Leben, das er so sehr liebte.
Es war ein sonniger Tag, André kam gerade vom Baden und wollte seine Freundin besuchen als er im Hinterhof eines Wohnviertels – vor den Augen der dort spielenden Kinder – durch den Kopfschuss eines Zivilpolizisten getötet wurde!
Diese „missglückte Verhaftung“ – wie es von Seiten der Polizei und der Staatsanwaltschaft Traunstein heißt – hat mir meinen geliebten einzigen Sohn genommen. Dieser Verlust ist sehr schwer für mich zu verkraften. Noch schwerer macht es jedoch die Tatsache, dass der Täter, da Polizeibeamter, anscheinend ungestraft davon kommt und nicht verurteilt, ja noch nicht einmal angeklagt wird. Nach über einem Jahr sind – abgesehen von der Suspendierung des Todesschützen – noch keine rechtlichen Schritte erfolgt.
Auch wenn es meinen Sohn weder lebendig macht noch die Trauer und den Schmerz verringert, so fordere ich doch, dass ihm zumindest Gerechtigkeit widerfährt. Und dass unser Rechtsstaat über seine Diener mit der gleichen Härte richtet wie er es bei gleichem Vergehen bei seinen Bürgern tun würde.

Lesen Sie jetzt mehr von Karolina zum Thema „Staatsanwaltschaft Traunstein: Erheben sie Anklage gegen Michael K. wegen Körperverletzung mit Todesfolge!”.

Unter folgendem Link können Sie sich informieren und mitmachen: https://www.change.org/p/staatsanwaltschaft-traunstein-erheben-sie-anklage-gegen-michael-k-wegen-k%C3%B6rperverletzung-mit-todesfolge?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=384696&alert_id=iSxTuVqUAf_pTjUPWBB6iy5HdLsARr3My3ytiDZRnqGPr7sNIhCLso%3D

Die Hintergründe:
André wurde formal per Haftbefehl gesucht, ausgestellt wegen dem angeblichen Handel mit Marihuana. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden jedoch weder Rauschmittel noch sonstige Beweise für Marihuana-Handel/-Konsum nicht gefunden. Auch die Obduktion meines Sohnes ergab keinerlei Hinweise auf Drogen. Einzig die Aussage eines mittlerweile verurteilten Bekannten und André´s Vorgeschichte brachten ihm den Haftbefehl ein. 2007 wurde er für den früheren Handel mit Marihuana verurteilt. Diese Strafe hatte er jedoch verbüßt und hatte bereits als Freigänger, noch vor seiner Entlassung, ein neues Leben begonnen. Er hatte eine Arbeit und wollte mit seiner Freundin eine Zukunft abseits der Kriminalität aufbauen.
Die Ermittlungen ergaben, dass die beiden Polizeibeamten für den 25.07.2014 als Sicherheitsbeamte bei einem Fußballspiel des SV Wacker Burghausen eingeteilt waren. Trotz der offiziellen Anweisung, ins Fußballstadion zurückzukehren, haben die Beamten eigenmächtig versucht, André zu verhaften. Als dieser fliehen wollte, feuerte der Beamte Michael K. einen Warnschuss ab und kurz darauf – einer Hinrichtung gleich – den tödlichen Schuss ins Genick!
Bitte unterstützt mich mit Eurer Unterschrift, damit die Staatsanwaltschaft Traunstein endlich Anklage erhebt und der Todesschütze rechtmäßig verurteilt wird – so wie jeder andere Bürger auch verurteilt werden würde.

Danke!“

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