AKW-NEE-Rundbrief September 2015: Kollegin Martina Haase hat das Wort!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns der AKW-Nee-Rundbrief September15 unseres Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitgliedes Martina Haase (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=martina+haase). Diesen wichtigen Rundbrief haben wir in seiner Gänze nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik)

http://www.ini-ausgestrahlt-tuttlingen.de/akw_nee_kl.gif

gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Martine Haase teilt mit:

„Aachener AKW-NEE-Rundbrief September 2015

Liebe AKW-Gegner/innen und andere öko- und sozial Aktive aus der Region
und anderswo.!

Sicher habt ihr es alle bewundert, oder wart sogar dabei bei dem
historischen Tagebau-Go-In durch Ende-im-Gelände mitten im Sommerloch! Im
Hambacher Forst gab es direkt danach noch Super-Ankettungs-Blockaden und wird
es Anfang Oktober auch wieder 2 Widerstandswochen geben s.
hambacherforst.blogsport.de Aber auch die Anti-AKW-Aktionen werden sich
im Herbst knubbeln:

INHALT:
Aktion in Eupen am Sa 26.9.; Tihange: Aktionen 3.74.10., Jülich: Aktion
Sa.4.10., Niederlande, Demos gegen TTIP in D,B,NL 10.10., 15.-17.10.,
Buntes Brett
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EUPEN
Sa 26.9. 18:30 Alter Schlachthof, Rothenbergplatz 19 : Protest,
organisiert durch Eupener AKW-Gegner/innen) gegen den pro-Atomkraftfilm:
Die Unvollendete, in dem Schuberts so genannte Sinfonie von einem
Orchester aus Atomingenieuren missbraucht wird, um einen Film zu
untermalen, in dem die alten Atomiker über uns dumme AKW-Gegner jammern,
die sie daran gehindert haben, ihr großes Werk zu vollenden.
“ Super: So sind Atomherrn also kulturelle Wesen –
Schubert wär‘ für Atomkraft aber sicher nicht gewesen.“
Der war nämlich kein Komponist der Herrschenden sondern litt unter dem
repressiven Regime der Metternich-Epoche, die 2 Zeilen hier sind auf die
bekannte „Ida-Stelle“ aus der Unvollendeten zu singen…

Nach dem einstündigen Film soll es noch eine Diskussion mit 2 Atomherren
und 2 AKW-Gegnern geben, wer das alles mitkriegen will (Beginn 20.00 ,
kann bei info@anti-akw-ac.de eine Gruppeneintrittskarte für 3,50 €
bestellen, sonst kostet es nämlich 7 €… 17.30 mit der 14 ab Bushof ,’38
ab Hbf., von Eupen Bushof etwa 15-20 Minuten Fußweg, manche Busse fahren
auch dahin . (s.au kraz-ac.de)
Fahrradtour dahin 17.00 ab Hangeweiher
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TIHANGE:
Uraltblock 1, nach langen Wartungsarbeiten wiederangefahren, prompt
Notabschaltung wegen Fehler an der Wasserversorgung des Dampfgenerators,
– Notabschaltungen sind immer riskant…, auch Nummer 3, der jüngste ,von
85, lag wegen im August 2 Wochen still auch nach einer Notabschaltung,
und Block 2 ja sowieso, wie auch Block 3 in Doel. Und – kein Licht ging
aus trotz Autobahnbeleuchtung…

Sa 4.10. Menschenkette am Gebäude des Betreibers der Risse-Reaktoren
Tihange 2 und Doel 3, des Fast-Monopolisten Electrabel (GdF. Suez), Rue
Simon Bolivar, in BRÜSSEL, TREFFEN 14.00 vor dem Gare du Nord, fahrt
dorthin mit Bus(sen?) über Köln, Kerpen, Düren Aachen, Eupen. Anmeldung –
wichtig! – über stop-tihange.org , oder mit dem

Zug: 11.04 AC. Hbf. bis Welkenraedt (an 11.18), dort ab 11.26 , Brüssel-Nord
12:50 ab Hergenrath gelten die billigen, belgischen 10-Fahrten-Tickets,
(15€ für hin und zurück zus.) die allerdings schon vorher an einem
belgischen Bahnhof gekauft werden müssen, deshalb vorher melden!
ab Eupen 11.16 durchgehend bis 12.50 Brüssel

Für Sportliche mit Zeit: FAHRRADDEMO dorthin ab Samstag den 3. ab Aachen
Hbf. über Maastricht, Lüttich, (dann Zugfahrt mit Radtransport im Auto bis
Leuven, dort Übernachtung, anderntags mit den Rädern bis Brüssel.
Letzteres geht auch ohne die Samstagsetappe. Falls der Radtransporter
voll sein wird: Radmitnahme im Zug pro Fahrt 8€ mehr Info und ANMELDEN
auf anti-akw-ac.de

Die Petition gegen das Wiederanschalten der Risse-Reaktoren hat schon
über 62000 Unterschriften auf change.org und noch x-1000 auf Papier. Auf
o.g. Webseite könnt ihr euch zur Petition durchklicken und
Unterschriftenlisten runterladen (auch im Anhang)Die Übergabe wird
wahrscheinlich am Freitag den 23.10. in Brüssel an den belgischen Innen-
und Sicherheitsminister stattfinden, der für die Atomaufsichtsbehörde
zuständig ist. Der Versuch, eine Audienz beim König zu kriegen, wegen
eventuell größerer Publizität, ist schiefgegangen, Majestät halten die
Gefahr einer Atomkatastrophe anscheinend für weniger wichtig…Wer zum
Übergabetermin mitwill, melde sich oder gucke auf anti-akw-ac.de.
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JÜLICH
Das regionale Westcastor-Stopp-Bündnis und das überregionale Bündnis gegen
Castorexporte rufen für Samstag den 24.10.11:00 auf den Jülicher Markt
auf zum Bau eines symbolischen neuen Zwischenlagers für die Jülicher
AVR-Castoren, die weder nach den USA, noch nach Ahaus, noch sonst wohin
verschoben werden dürfen. In Jülich hergestellt – nicht gerade unter
großem Protest der örtlichen Bevölkerung, wäre es extremunfair, sich ihrer
jetzt zu entledigen, an statt endlich ein flugzeugabsturz- und
erdbebensicheres Lager vor Ort zu bauen. Das hat das Forschungszentrum
aber die ganze Zeit vor sich hegeschoben, weshalb jetzt auch eine
Strafanzeige wegen verantwortungslosem Umgang mit radioaktivem Abfall
gegen es läuft.
Auch durch Abtrennung einer für den Atomschlamassel zuständigen
Extrafirma (s.westcastor-stop.de) wird das FZ ihn nicht los. Im Übrigen
bleibt der gekippte Reaktorklotz mit seinen überhöhten Abgabe
radioaktiver Gase, die im Erörterungstermin 2008 untertrieben oder falsch
eingeschätzt worden ist, sowie die Landessammelstelle für mittel- und
schwach radioaktiven Müll aus NRW und Niedersachsen samt
„Konditionierung“, was nicht ohne Strahlungsfreisetzungen abgeht. Ohne die
Castoren wären FZ und Region also noch lange nicht strahlenfrei, dies ist
propagandistische Augenwischerei!

Abfahrt zur Aktion am Sa 24.10. 9:51 AC Hbf. 9:55 Rothe Erde, 10:21
Düren mit der Rurtalbahn bis Jülich Bahnhof, von da 15 min. zum Markt,
die Aktion wird etwa 50 Meter weiter Richtung Schlossplatz in der
Fußgängerzone stattfinden . MfG-Angebote bitte melden.

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NIEDERLANDE:
Delta, der 70%ige Eigentümer des Uraltreaktors Borssele in Zeeland will
mit einer Unterschriftensammlung (echt!…) verhindern, dass es, wie ein
NL-Gesetz vorschreibt, sich teilen muss in Energieerzeuger und
Netzbetreiber, aber die Regierung will das durchsetzen, das gäbe keine
Arbeitsplatzverluste. Der Murks-Reaktor von 1974, sollte laut den
Betreibern nach Fukushima selbst auf neue, nötige Sicherheitsvorkehrungen
untersucht werden, aber das ist bis heute nicht geschehen, und auf die
Veröffentlichung einer, angeblich unabhängigen, Sicherheitsstudie
warten die niederländischen Anti-AKW-Gruppen noch immer. Vielleicht könnte
Delta in der abgespeckten Version den Reaktor gar nicht mehr halten, aber
kein inländisches Unternehmen will ihn haben, höchstens RWE/Essen, das
jetzt 30% hat, oder Vattenfall, aber ausländische dürfen nicht mehr als 49%
haben. Warum nicht dann endlich den schließen -, die niederländische
Energieversorgung braucht seine 450 MW nicht.

Die Urananreicherungsanlage in Almelo, (Twente, 40 km n/w von der UAA
Gronau, beide von Urenco, hat bei einem, noch nicht geklärten Unfall, in
einem, erst vor 3 Jahren, durch den damaligen niederländischen
Kronprinzen (tja, so sind die…s.o.)eingeweihten, Anlagenteil
Radioaktivität nach außen und auf ihre Dächer abgegeben. Das hat den
Streit um die geplante Privatisierung von Urenco, der in NL immerhin
öffentlich geführt, in D aber totgeschwiegen wird, wieder angefacht. Klar
auch für uns: Nicht verkaufen – stilllegen. Atomausstieg (naja..) und
Urananreicherung – wie geht das zusammen???

Und wie bei uns soll in NL die Allgemeinheit für den Atommüll blechen.
Dagegen gibt es auch eine Petition:
http://www.laka.org/nieuws/2015/geen-subsidie-voor-kernafval-3525/

Laka hat übrigens auch eine englischsprachige Webseitenabteilung

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DEMOS GEGEN TTIP
gibt es nicht nur in Berlin am 10.10 – s. campact, attac,
Gewerkschafter/Innen Arbeitskreis Aachen, die Linke, etc., mit kostenlosem Bus für
Gewerkschaftsmitglieder ab Aachen und Sonderzug, sondern, ebenfalls am
10.10in Amsterdam: „Sla Alarm tegen TTIP!“: Start demonstratie: 13.00 uur
op het Jonas Daniel Meijerplein, bij het beeld van de Dokwerker, . Die
Demo geht bis 15.30 danach gibt es noch Workshops. man kann für je 7€ eine
Gruppenfahrt mit 10 Leuten buchen (ab Heerlen) Wer interessiert ist,
bitte melden, da sind wir doch nicht so lange im Zug wie nach Berlin,
und vom 15.-17-10. ein ganzes Aktionswochenende in Brüssel. Do. den 15. kommen
mehrere europäische Märsche dort an, und viele Gruppen wollen den
stattfindenden Bosse-Gipfel umzingeln, Freitag sind v.a. Diskussionen und
Samstag den 17. Europäische Demo: www. D19-20.be. Bei Interesse bitte
melden wegen gemeinsamer Fahrt mit den billigen, belgischen
10-Fahrten-Tickets

Europäische PETITION gegen TTIP: Unterzeichnet, wenn ihr noch nicht habt,
www.attac.de/kampagnen/freihandelsfalle-ttip/europaeische-buergerinitiative/
oder den vielerorts ausliegenden Listen/
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BUNTES BRETT:
Auf diesem könnt ihr künftig ökologisch und sozial verantwortbare
Kleinanzeigen kostenlos veröffentlichen. Immerhin hat der
AKW-NEE-Rundbrief 4 Verteiler: 1) Ökoaktive.
2) – dieser hier – Sozial/Kommunal/Menschenrechts- etc. aktive 3) Linke
4) Sonstige, Neuhinzugekommene.
Die meisten Adressen sind im Bcc, insgesamt sind es so 150 Einzel- und 30
Gruppenadressen, sowie 8 Mailverteiler. (Wenn jemand aus dem Cc in das Bcc
möchte oder umgekehrt, bitte melden.)

Besonders erfreulich sind natürlich Anzeigen zu Aktionen, Veranstaltungen
etc. die ihr organisiert, aber ihr könnt auch anzeigen, wenn ihr einen
Schrank loswerden wollt, eine Wohnung sucht, oder so, das dann gern
natürlich mit einer Spende bei der nächsten Aktion etc. in bar verbunden.

Hier schon mal – von mir – die erste Anzeige. „Suche Lese- und Waldfreaks
als Mitnutzer/innen für Ferienhäuschen voller Bücher mit neuem Holzofen
auf Waldgrundstück bei Lammersdorf, 40 Busminuten von Aachen, 20
Busminuten zum Rursee. Kontakt, s. Absenderin “
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Bitte sagt/schreibt, ob ihr so ein Sparlayout oder das sonstige Bunte
besser findet? Vorab sage ich danke dafür und verbleibe mit
Ökogrüßen Martina“

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