Wolfgang Erbe – Info: RECHTE HOOLS HABEN KEINEN PLATZ IN KÖLN!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wieder hat uns als Gewerklschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erreicht.

Unter dem Titel

„Rechte HOOLS haben kein Platz in Köln – ! – Convergence-Center aktiv – damit NAZIS keine Zukunft haben!“

ist darin die Mitteilung enthalten, dass am, 24./25. Oktober 2015 erneut NAZI-HOOLS in Köln durch die Straßen ziehen wollen.

Gleichzeitig wird darin zum WIDERSTAND aufgerufen, damit dieser „Braunen Brut“ dieses Vorhaben nicht gelingt! Gerne haben wir diese Mitteilung zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und zu Eurer Widerstandsteilnahme direkt auf unsere Homepage und in die Kategorie „ANTIFA“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/antifa/) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Wolfgang Erbe teilt mit:

Rechte HOOLS haben kein Platz in Köln – ! – Convergence-Center aktiv – damit NAZIS keine Zukunft haben!

erst Musik:

Seeed – Aufstehn

http://www.bund.net/themen_und_projekte/internationaler_umweltschutz/ttip_ceta/demo_ttip/

http://berthoalain.com/author/berthoalain/

Hallo liebe Freund/Innen des AZ Köln,

am Wochenende 24./25. Oktober 2015 wollen erneut Nazi-Hools in Köln
durch die Straßen ziehen. Wir rufen euch alle auf mitzuhelfen, dass
ihnen das diesmal nicht gelingen wird. Kommt zur bundesweiten
Antirassistischen Demo am Samstag 24.10. und den antifaschistischen
Gegenprotesten gegen die Nazis am Sonntag 25.10.2015 in die Kölner
Innenstadt.

Ein Jahr nach dem ersten großen Aufmarsch der Hooligans gegen Salafisten
(Hogesa) in Köln, will ein gleichnamiges Bündnis nun erneut in Köln
aufmarschieren. Vor einem Jahr marschierten über 4.500 rechte Hooligans
und Neo-Nazis durch das Kölner Bahnhofsviertel. Trotz Warnungen aus dem
Antifa-Spektrum war die Kölner Polizei mit lediglich wenigen
Einsatzkräften vor Ort und ließ die Nazi-Schläger nahezu ungestört auf
migrantisch aussehende Personen, Journalist/Innen und andere Menschen,
die in ihr Feindbild passen, losgehen. Auch die antifaschistische
Gegenkundgebung auf der Vorderseite des Kölner Hauptbahnhofs fiel
angesichts der großen Zahl an offensichtlich gewaltbereiten Nazi-Hools
deutlich zu klein aus, und musste sich darauf beschränken, den
eigentlich favoriserten Bahnhofsvorplatz gegenüber den
Hogesa-Demonstranten zu verteidigen. Auch wenn eine große Mobilisierung
im Vorfeld von Antifas beobachtet wurde, war das tatsächliche Ausmaß
dann doch für viele überraschend. Ausgerechnet in Köln, wo Nazis seit
Jahren keinen Fuß auf den Boden gekriegt haben und wenn überhaupt in
deutlicher Unterzahl abgeschirmt von einem Großaufgebot der Polizei eine
kleine Runde drehen konnten, kam es zu einem der größten
neo-nazistischen Aufmärschen in Westdeutschland seit einigen Jahrzehnten.

Nun wollen die Nazi-Hools an ihren „Erfolg“ von 2014 anknüpfen und
mobilisieren unter dem Motto „Der gleiche Ort – Die gleiche Demoroute –
Die gleiche Uhrzeit – Köln 2.0“ für eine Neuauflage. Auf einer
entsprechenden Facebookveranstaltung sind derzeit bereits ca. 2.000
Teilnahmen zugesagt (Tendenz trotz derzeitigem Verbot steigend).
Offiziell hat Dominik Roeseler, der bereits letztes Jahr als Anmelder
fungierte und gleichzeitig Mitglied von Pro NRW ist, eine Demonstration
unter dem Titel „Köln 2.0, friedlich und gewaltfrei gegen islamischen
Extremismus“ angemeldet. Doch damit konnte er selbst die Kölner Polizei
diesmal nicht täuschen. Diese hat – so der derzeitige Stand – die Demo
erstmal verboten. Doch Roeseler hat bereits angekündigt, rechtlich „bis
zur höchsten Instanz“ gegen das Verbot vorzugehen. Die Neo-Nazis
mobilisieren jedenfalls weiterhin nach Köln und es ist damit zu rechnen,
dass sie so oder so in größeren Gruppen an dem Wochenende nach Köln
kommen werden.

+++ Aktuelle Infos zu Gegenprotesten +++
Diesmal gilt es besser vorbereitet zu sein und sich den Nazis massiv
entgegenzustellen. Deshalb rufen wir gemeinsam mit den Kölner
Antifa-Gruppen und diversen Bündnissen Antifaschist/Innen auf nach Köln
zu kommen und den Faschos diesmal keinen Fuß breit Straße zu
überlassen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass wir uns in Sachen
antifaschistischem Selbstschutz nicht auf den Staat und die Polizei
vertrauen sollten.
Aktuelle Infos zu den antifaschistischen Gegenprotesten findet ihr hier:
http://antifa-ak.org/
http://antifakoeln.noblogs.org/
http://gegenrechts.koeln/

+++ Demo „Fight Racism“ +++
Bereits am Vortag, Samstag 24.10., rufen linke und linksradikale Gruppen
zu einer bundesweiten antirassistischen Demo ab 16 Uhr zum Kölner
Bahnhofsvorplatz, denn das Problem in diesem Land heißt Rassismus und
der beginnt nicht erst bei den grölenden und prügelnden Nazi-Hools
sondern ist eng verknüpft mit dem Alltagsdenken der selbsternannten Mitte
der Gesellschaft und der rassistischen staatlichen
Flüchtlingsbekämpfungs- und Abschottungspolitik Deutschlands und der EU.
Diese Abschottungspolitik mit dem sogenannten Dublin-Abkommen und der
Behauptung „sicherer Drittstaaten“ ist es, die in den letzten 20 Jahren
die Illusion vieler Menschen in diesem Land gespeist hat, man könne sich
vor den Kriegen, Katastrophen und dem Elend in dieser Welt einfach
abschotten, wenn man die Mauer um die Festung Europa nur hoch genug
baue. Über zehntausende Tote vor diesen Mauern wurde und wird dabei
geflissentlich hinweggegangen. Es ist genau dieses inhumane System das
in den letzten Tagen und Wochen zusammengebrochen ist, auch wenn es
insbesondere im Mittelmeer weiterhin für hunderte Tote Männer, Frauen
und Kinder verantwortlich ist. Doch anstatt die Menschenfeindlichkeit
und das Scheitern dieser Politik einzugestehen wird sie in diesen Wochen
noch einmal verschärft. Um sich dieser zynischen Politik
entgegenzustellen, ruft das antifaschistische Bündnis Köln gegen rechts
gemeinsam mit dem Antifa-AK zur Demo „Fight Racism – Grenzen auf für
alle – Soliidarität mit allen Flüchtlingen“.
Den Aufruf zu der Demo findet ihr hier:
http://gegenrechts.koeln/2015/fight-racism/

+++ Convergence Center im AZ Köln +++
Das Autononome Zentrum Köln organisiert für die Gegenaktivitäten gegen
Hogesa am Wochenende 24./25. Oktober 2015 ein Convergence Center (CC)
mit Schlafplatzbörse. Mit dem Convergence Center wollen wir einen
Anlaufpunkt während des Wochenendes stellen mit Schlafplätzen für
anreisende Antifaschist_innen, Infos zu Aktionen, veganem Essen und als
Treffpunkt und Rückzugsraum für Aktivist_innen.

Wir freuen uns über dringend benötigte antifaschistische Unterstützung
um ein erneutes Auftrumpfen der Nazihools in Köln zu verhindern und die
Faschos diesmal in ihre Schranken zu verweisen. Wenn ihr dazu an dem
Wochenende nach Köln anreisen wollt und einen Schlafplatz benötigt,
meldet euch bitte im Vorfeld beim CC, damit wir uns um ausreichend
Schlafplätze kümmern können.
Alle Infos zum geplanten Convergence Center findet ihr hier:
http://az-koeln.org/nohogesa/

https://de.wikipedia.org/wiki/Convergence_Center

Natürlich freuen wir uns auch über tatkräftige Unterstützung des CC.
Schreibt uns dazu an ConvergenceCenterKoeln@riseup.net mit dem Betreff
„[Support]“ oder kommt nächste Woche Dienstag, 20.10., um 19 Uhr zum
Unterstützer/Innen-Treffen ins AZ Köln.

See you in the streets!
See you in your local AZ!
#NoHogesa

http://gegenrechts.koeln

http://antifakoeln.blogsport.de/

http://www.jungewelt.de

http://infopartisan.net/

http://www.trend.infopartisan.net/inhalt.html

www. <http://www.globalresearch.ca/> globalresearch.ca

http://uhurunews.com/

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