Ab Montag, den 15.10.2015, geht es in Belgien wieder rund! Streiks werden 24 Stunden andauern!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) beobachten, unterstützen und registrieren wir auch genauestens die gewerkschaftlichen Aktivitäten unserer belgischen Kolleginnen und Kollegen, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/category/belgien/ !

So hatten wir bereits mit Beitrag vom 14. Oktober 2015 darüber berichtet, dass die Streiks in Belgien ab Montag, den 19. Oktober 2015, weitergehen. Den entsprechenden Beitrag könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link direkt aufrufen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/10/14/ab-19-oktober-2015-gehen-die-streiks-in-belgien-weiter/ !

Heute erhielten wir durch unser AK-Mitglied Christa Lenz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=christa+lenz) einen Artikel aus der ostbelgischen Tageszeitung „GRENZECHO“, der sich noch einmal ganz konkret mit der ab Montag, den 19.10.2015, geplanten Streikmaßnahme – besonders im Transportwesen – befasst.

Diesen Artikel haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme direkt auf unsere Homepage und in die Kategorie „BELGIEN“ gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Artikel aus „GRENZECHO“ (www.grenzecho.net):
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Arbeitsniederlegung: Auswirkungen vor allem für das Transportwesen
Streik in der Provinz Lüttich am Montag
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Die sozialistische Gewerkschaft (FGTB) hat am kommenden Montag zu einem Streik in der Provinz Lüttich aufgerufen, doch die Kollegen der CSC und der CGSLB folgen dem Aufruf nicht. Deshalb sind die Auswirkungen schwer abzuschätzen. Große Behinderungen dürfte es im Transportwesen geben.

Der FGTB-Regionalverband hatte sich für eine 24-stündige Arbeitsniederlegung entschieden, die in der gesamten Provinz Lüttich zu spüren sein soll. Hintergrund ist die in den Augen der Gewerkschaft „asoziale“ Politik der Föderalregierung. Doch die christliche Gewerkschaft CSC sieht das anders: Sie sprach sich im Vorfeld zwar für eine starke Gemeinschaftsfront aus, doch um diese aufbauen zu können, müsse miteinander geredet werden. Die liberale CGSLB sieht dies ähnlich. Weil die Gewerkschaften in dieser Frage gespalten sind, erscheint es schwierig, abschätzen zu können, inwieweit der FGTB-Aufruf auch Auswirkungen in Ostbelgien hat. Evi Niessen von der sozialistischen Gewerkschaft im öffentlichen Dienst (CGSP) erklärte am Freitag auf GrenzEcho-Anfrage, verschiedene Betriebe in der DG und den umliegenden Gemeinden würden am kommenden Montag bestreikt, „ob nun mit oder ohne Streikposten“. Dazu gehörten NMC in Eynatten, Saint-Gobain in Eupen und die Butterei Corman in Goé sowie verschiedene Unternehmen in der Industriezone von Petit-Rechain. Im Unterrichtswesen sei dagegen keine Arbeitsniederlegung vorgesehen.

Vielmehr würden die Kollegen aus dem Unterrichtswesen die Eisenbahner am Bahnhof in Welkenraedt unterstützen, wo ab Montagmorgen Aktionen geplant seien. Es wird damit gerechnet, dass in Welkenraedt der Bahnverkehr zum Erliegen kommt. Das hat naturgemäß auch Konsequenzen für den Bahnhof in Eupen. Hintergrund ist ein Streikaufruf der sozialistischen Eisenbahnergewerkschaft (CGSP Cheminots) für Montag und Dienstag, der zwar für das gesamte Land gilt, sich aber regional sehr unterschiedlich bemerkbar machen dürfte. Weitere Infos am Samstag im GrenzEcho.
Den Artikel finden Sie online unter:
http://www.grenzecho.net/a?b1d56ed7-a959-4786-94c4-4af716faa190

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