Herr Werner Schells weihnachtliche Pressemitteilung!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir die weihnachtliche Pressemitteilung des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell), dem Vorstand des PRO PFLEGE – SELBSTHLFENETZWERK, erhalten. Diese Pressemitteilung unter der Überschrift „Geschenkmentalität der GroKo verletzt die Generationengerechtigkeit“ wollen wir Euch nicht vorenthalten. Der heutige zweite Weihnachtstag (26.12.15), an dem alle Geschenke ausgepackt sind, ist aus unserer Sicht hervorragend für die Veröffentlichung dieser Pressemitteilung geeignet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/Bilder/P1020155.jpg

(Foto zeigt von links nach rechts Werner Schell und Minister Gröhe)

Herr Werner Schell hat das Wort:

http://www.ak-gewerkschafter.de/wp-content/uploads/2013/06/clip_image001.jpg

„Pro Pflege-Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Initiative

Vorstand: Werner Schell – Harfe Str. 59 – 41469 Neuss – Telefon 02131/150779 – E-Mail: ProPflege@wernerschell.de Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/

Pressemitteilung vom 22.12.2015

Geschenkementalität der GroKo verletzt die Generationengerechtigkeit

Kritiker finden, die Große Koalition (GroKo) habe bei der Krankenhausreform und anderen Verbesserungen allzu sehr die Spendierhosen an. ´Gröhe ist vielleicht einer der teuersten Gesundheitsminister, die das Land je hatte´, sagt etwa der Gesundheitsökonom Boris Augurzky. Allein Gröhes Gesundheits- und Pflegereformen würden die gesetzlichen Kassen zwischen 2016 und 2019 zusätzlich 18,1 Milliarden Euro kosten. ´Seit der vergangenen Legislaturperiode hat es nur Gesetze gegeben, die mehr Geld kosten´, beklagt auch der Vorstandschef der Barmer GEK, Christoph Straub. ´Wir haben Druck im System.´ Den Versicherten drohten in Zukunft noch höhere Beitragssprünge, warnen die Vertreter der Kassen. … Quelle: Rheinische Post vom 19.12.2015 > http://www.rp-online.de/wirtschaft/krankenkassen-der-hausgemachte-beitragsanstieg-aid-1.5642725 / http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=21087&p=89991#p89991

Die Bundesbank rechnet in den kommenden Jahren ebenfalls mit steigenden Pflegebeiträgen. Die mit der Pflegereform beschlossene Beitragsanhebung reiche nicht aus, so die Experten in ihrem Monatsbericht Dezember 2015. Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=21434

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk kann der Kritik an der Geschenkmentalität der GroKo nur zustimmen. Mit Rücksicht auf die demografische Entwicklung ist die Flut von zum Teil fragwürdigen Leistungsverbesserungen im gesamten Sozialsystem nahezu eine Katastrophe. Zu bedenken ist nämlich, dass sich die Ausgaben in den nächsten Jahren / Jahrzehnten auftürmen werden und die nachrückende Generation die Zeche bezahlen muss. Es wird daher seit Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass angesichts der älter werdenden Gesellschaft mit immer weniger jüngeren Menschen Schwerpunkte gesetzt werden müssen und nicht jedem Wunsch auf Leistungsverbesserungen entsprochen werden kann.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hält ungeachtet solcher Erwägungen weiterhin mehr Pflegepersonal für die Krankenhäuser und Heime und die Gestaltung von kommunalen Quartierskonzepten für dringend geboten (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=21363 ). Die Forderungen nach mehr Personal, ambulant und stationär, sind im Übrigen uralt – siehe dazu: DER WEISSE ALPTRAUM – SPIEGEL-Report über den Mangel an Krankenschwestern in der Bundesrepublik. Quelle: DER SPIEGEL 29/1963 – 17.07.1963. Näheres > http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46171205.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=

Bis zum Ende der Legislaturperiode 2017 bleibt der GroKo noch genügend Zeit für Korrekturen. Daher gilt: Nach der Reform ist vor der Reform! Dabei muss der Gestaltung von kommunalen Quartierskonzepten eine hohe Priorität zukommen. Nur so kann dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ dauerhaft Rechnung getragen werden. Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat insoweit umfangreiche Vorschläge gemacht.

Werner Schell
Dozent für Pflegerecht, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk https://www.facebook.com/werner.schell.7

>>> Falls sich Links nicht direkt öffnen lassen: Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen!

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

-führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.

-ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.

-ist Unterstützer von „Bündnis für GUTE PFLEGE„.

-ist Unterstützer der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen„.

-tritt für wirksame Patientenrechte und deren Durchsetzung ein.

-unterstützt im Rahmen der Selbsthilfe auch Patienten mit Schlaganfall einschließlich deren Angehörige.ist Mitgründer und Mitglied bei „Runder Tisch Demenz“ (Neuss).“

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