Ralph Quarten sieht in den Ausführungen des Prof. Butterwegge einen richtigen und wichtigen Ansatz!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Ralph Quarten (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ralph+quarten) hat einen Kommentar zum Beitrag „Fred Maintz teilt zur Flüchtlingspolitik in Bezug auf Hartz IV mit: „Wo Prof. Butterwegge Recht hat, da hat er leider Recht!““ (http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/12/27/fred-maintz-teilt-zur-fluechtlingspolitik-in-bezug-auf-hartz-iv-mit-wo-prof-butterwegge-recht-hat-da-hat-er-leiderrecht/) verfasst.

Diesen Kommentar haben wir in ungekürzter Fassung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme direkt auf unsere Homepage und in die Kategorien „HARTZ IV“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/hartz-iv/) und „SOZIALPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/sozialpolitik/) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Ralph Quarten meint:

Ich denke, dass dies ein richtiger und wichtiger Ansatz ist, denn nach
wie vor gibt es eine finanziell zweigeteiltes Deutschland. Um Grabenkämpfe am unteren Ende oder gar ein Abdriften in radikale Läger zu vermeiden, ist eine
Vermögenssteuer von Nöten. Auch wenn jetzt viele Unternehmer
Laut aufstöhnen werden, sollten sie sich auch überlegen, ob dies nicht die bessere Variante ist, denn wenn sich einmal Fremdenfeindlichkeit
in den Köpfen manifestiert hat, lässt sich diese nicht so schnell dort wieder ausräumen. Und, was noch anzumerken bleibt, ist, dass der steigende Einsatz der Polizei ja auch auf
Kosten der Allgemeinheit geht.
Mit einem feinfühligem Maß an Integration – bedeutet neben dem selbstverständlichen Spracherwerb die gewaltfreie kulturelle Freiheit im Privaten aber auch die schwerer Vermittelbaren in die Arbeitswelt zu bringen – denn das gilt für fast alle:
Wer keine Arbeit hat, wird schnell mit sich und der Gesellschaft unzufrieden, indem er entweder in Lethargie verfällt oder sich mit Gleichgesinnten verbündet und eine gewaltbereite Subkultur entwickelt.
Dennoch sollte beachtet werden, dass vor ihnen schon länger andere auf Stellensuche sind.
Außerdem sollte man nicht außer Acht lassen, und hier geht meine
Aufforderung besonders an die Gewerkschaften, dass schon bekannte oder neue ausbeuterische Prekariat-Modelle in unserem System angewendet werden! Auch diese fördern auf mittelfristige Sicht eine Unzufriedenheit, nachdem die erste Euphorie ´überhaupt Arbeit´ zu haben, gewichen ist. Denn man merkt, dass auch nach längerer Betriebszugehörigkeit der Kollege neben einem mit demselben Posten und mit gleicher Arbeit mehr Geld verdient.

Ralph Quarten“

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