Wolfgang Erbe informiert: Wie krank ist die SPD? + Weltweiter Widerstand gegen Massenentlassungen im Ölsektor!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns ein weiteres Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erreicht. Dieses Info-Potpourri beinhaltet die Themen: „Wie krank ist die SPD? – Demo in Essen unter dem Motto: Genug ist genug, Integration hat Grenzen, der Norden ist voll!“ und „Weltweit Widerstand gegen Massenentlassungen im Ölsektor und der Stahlindustrie.“

Wir haben dieses wichtige Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Wolfgang Erbe teilt mit:

„Wie krank ist die SPD? – Demo in Essen unter dem Motto: Motto: „Genug ist genug, Integration hat Grenzen, der Norden ist voll!“ + weltweit Widerstand gegen Massenentlassungen im Ölsektor und der Stahlindustrie

Wie krank ist die SPD? – Demo in Essen unter dem Motto: Motto: „Genug ist genug, Integration hat Grenzen, der Norden ist voll!“

SPD-Ortsvereine planen Demo gegen Flüchtlingsverteilung

Drei SPD-Ortsvereine wollen gegen die geplante Verteilung von Flüchtlingen demonstrieren. Motto: „Genug ist genug, Integration hat Grenzen, der Norden ist voll!“

Die SPD-Ortsvereine Altenessen, Karnap und Vogelheim wollen sich bei der anstehenden Entscheidung über die Flächen für Flüchtlingssiedlungen http://www.derwesten.de/staedte/essen/ob-kufen-zum-essener-asylplan-mehr-geht-nicht-id11484936.html mit einer für die SPD ungewöhnlichen Aktion zu Wort melden: Am kommenden Dienstag, 26. Januar, ab 18 Uhr soll es einen Demonstrationsmarsch von der Zweigertbrücke in Karnap bis zum Stauder-Kreisel in Altenessen geben.

Das Motto soll nach Angaben von Stephan Duda, Vorsitzender der SPD Karnap, so lauten: „Genug ist genug, Integration hat Grenzen, der Norden ist voll!“ Bei der Verteilung von Flüchtlingen und Integrationsaufgaben in Essen gebe es ein starkes Ungleichgewicht zu Lasten des Nordens. Sein Aufruf zur Demo im Sozialen Netzwerk Facebook https://www.facebook.com/580485402074309/photos/a.580486942074155.1073741827.580485402074309/819329501523230/?type=3&theater wurde bis Samstagnachmittag mehr als 200-mal geteilt und 140-mal kommentiert.

Viel Kritik an Aufruf der SPD-Altenessen/Karnap

„Unsere Stadt ist groß genug, auch der Essener Norden hat Grenzen der Integration“, so Duda, der am Stauder-Kreisel gegen 18.45 Uhr zudem eine Kundgebung plant. „Ich bitte die Chance der Demonstration zu nutzen um den Entscheidern zu zeigen, dass der Norden sich nicht alles gefallen lässt“, heißt es im Demo-Aufruf.

Unter dem Facebook-Eintrag muss der SPD-Ratsherr viel Kritik an seiner Aktion einstecken. Viele Nutzer reagieren entsetzt auf den Slogan „Der Norden ist voll“. „Schämt euch!“, schreibt ein Nutzer, viele sehen Parallelen zur „Das Boot ist voll“-Rhetorik etwa der NPD. „Ihr habt da eine Botschaft vermittelt und Leute auf den Plan gerufen, die absolut NICHTS mit dem sozialen Frieden der Stadt am Hut haben. Ganz im Gegenteil“, kommentiert eine Nutzerin.

Am Samstagnachmittag schaltete sich auch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) in die Debatte um den Demo-Aufruf ein. Im Kurznachrichtendienst Twitter https://twitter.com/HanneloreKraft schrieb sie in mehreren aufeinanderfolgenden Nachrichten: „Die NRW-SPD steht für eine offene und vielfältige Gesellschaft und eine Willkommenskultur für Flüchtlinge. Protestaktionen, die das in Frage stellen könnten, lehnen wir entschieden ab. Das schadet dem Ansehen der SPD insgesamt.“ Wenn es Probleme mit der Verteilung der Flüchtlinge in Essen gebe, „muss das im Rat der Stadt diskutiert & entschieden werden. Hier ist der Oberbürgermeister gefordert“. Damit läge der Ball bei CDU-Mann Thomas Kufen.

http://www.derwesten.de/staedte/essen/spd-ortsvereine-planen-demo-gegen-fluechtlingsverteilung-id11487719.html

Aberdeen, bis vor kurzem boomende Öl-Stadt, erlebt nach Massenentlassungen in der Ölindustrie Armut und Hunger. Die Arbeiter/Innen stehen jetzt Schlange an den Suppen-Küchen:

Former oil workers are queuing up to use food banks in Aberdeen, formerly one of the UK’s most prosperous cities, as 12-year lows in the price of crude this week http://www.theguardian.com/business/2016/jan/20/shell-warns-of-50-cut-in-profits-amid-plunging-oil-price propel the North Sea industry deeper into crisis.

Hundreds of staff are being laid off every week as producers, drillers and service companies slash their spending in moves which are hurting local businesses, from estate agents to hoteliers and taxi drivers.

Those claiming out of works benefits in the north-east of Scotland http://www.theguardian.com/uk/scotland rocketed by 72% in December and the total number of UK oil-related jobs lost could already be 70,000, with some predicting 200,000 out of 400,000 could eventually go.

http://www.theguardian.com/uk-news/2016/jan/23/aberdeen-once-rich-oil-city-now-relying-on-food-banks

Auch die englische Stahlindustrie hat tausende Arbeiter/Innen entlassen.

http://www.theguardian.com/business/2016/jan/23/lifes-on-hold-port-talbot-steelworkers-darkening-future-tata http://www.theguardian.com/business/2016/jan/23/lifes-on-hold-port-talbot-steelworkers-darkening-future-tata

Auch in China gab und gibt es Unruhen und Streiks in der Stahlindustrie wegen nicht gezahlter Löhne und Massenentlassungen:

Glory days of Chinese steel leave behind abandoned mills and broken lives

http://www.theguardian.com/world/2016/jan/22/chinese-steel-production-abandoned-mills-broken-lives
http://www.jungewelt.de

Wolfgang Erbe“

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