Brief an Facebook Deutschland GmbH in Sachen „Pornohacker“ ist auf den Weg!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hatten wir am heutigen Vormittag den Beitrag mit dem Titel „Hacker treiben bei Facebook ein pornographisches Unwesen! Staatsanwaltschaft wird eingeschaltet gepostet, den Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link noch einmal aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/02/16/hacker-treiben-bei-facebook-ein-pronograpisches-unwesen-staatsanwaltschaft-wird-eingeschaltet/ !

Diesbezüglich haben wir Facebook Deutschland GmbH eine weitere E-Mail und eine postalische Zustellung zukommen lassen. Diese haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf nachstehend auf unsere Homepage gepostet.

Die Strafanzeige wird ebenfalls noch veröffentlicht!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator- & Dirk Momber –V.i.S.d.P.G.-

PORNOHACKER AUF FACEBOOK / BITTE UNVERZÜGLICHES HANDELN ZEIGEN / ANZEIGE WIRD BEI DER STAATSANWALTSCHAFT IN HAMBURG ERSTATTET

Per Brief und per E-Mail    vom 16. Februar 2016

An Facebook Germany GmbH

Caffamacherreihe 7

20355 Hamburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

mehrfach sind Sie auf das bestehende Problem der Porno-Hacker in Ihrem sozialen Netzwerk aufmerksam gemacht worden. Fakt ist, dass sich Porno-Hacker auf mehre Facebook-Seiten so austoben konnten, dass die User/Innen öffentlich Schaden nahmen. In der Anlage erhalten Sie die Sicherungskopie über eine pornographische Darstellung auf der Facebookseite des Unterzeichners, die sich noch nicht einmal direkt löschen ließ! Wenige Tage zuvor hatten wir Sie bereits auf das Problem aufmerksam gemacht. Unser Systemadministrator hatte Ihnen diesbezüglich einen Bericht geschrieben. Diesen Bericht hat er seiner E-Mail von heute Morgen an Sie noch einmal beigefügt. Beide Meldungen werden unter diesem E-Mail-Text stehend zum besseren Verständnis nochmals zur Kenntnis gebracht.

Leider haben wir von Ihnen kein Feedback darüber erhalten, ob die Angelegenheit nunmehr zufriedenstellend gelöst ist und das vermutliche „Sicherheitsleck“ bei Ihrem sozialen Netzwerk geschlossen ist.

Der Unterzeichner ist derart empört, dass er seine Facebook-Seite für 7 Tagen geschlossen hat und sich sehr, sehr gut überlegt, ob er für die Zukunft bei Facebook bleiben kann und bleiben möchte.

Bei der pornografischen Darstellung im Internet handelt es sich in zweierlei Hinsicht um Straftatbestände, nämlich gemäß § 184 StGB und gemäß § 184 d StGB. Da ist bei Facebook nicht auszuschließen, dass auch Jugendliche und Kinder mit derartigen pornografischen Bildern kontaktiert werden. Ferner ist nicht auszuschließen, dass erwerbsmäßige Absichten hinter diesen Veröffentlichungen stecken.

Erfolgt darüber eine Meldung an Ihr Haus, wie durch uns geschehen, so müsste quasi periculum in mora gelten und eine unverzügliche Warnung an alle User/Innen durch Ihr Haus erfolgen und eine unverzügliche Abstellung mit allen zu Gebote stehenden Mitteln erfolgen. Außerdem wäre seitens Ihres Hauses eine Strafanzeige gegen Unbekannt bei der zuständigen Staatsanwalt in Hamburg zu stellen. Dies ist offensichtlich nicht geschehen, so dass ich als Facebook-Nutzer diese noch am heutigen Tage nebst Strafantrag postalisch bei der Staatsanwaltschaft Hamburg stellen werde.

In der Hoffnung, von Ihnen zur Zufriedenstellung aller ordentlichen Facebook-User/Innen eine relativ kurzfristige und klarstellende Antwort zu erhalten, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Manfred Engelhardt

-Koordinator des Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreises (AK)-

Freunder Landstr. 100

52078 Aachen

Handy-Nr.: 017 19 16 14 93

Internet: http://www.ak-gewerkschafter.de

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Im Original sind hier 2 Beschwerde-E-Mails des AK-Systemadministrators als Anlage beigefügt!

 

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