Finanzkrise und Konjunkturkrise befördern die internationale Bankenkrise!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir uns seit Jahren bereits mit der Finanzkrise im Kapitalismus beschäftigt und diesem Thema eine eigene Kategorie gewidmet, die Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link direkt aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/category/finanzkrise/ !

Seit Februar 2016 stehen die Kreditinstitute an den internationalen Finanzmärkten wieder einmal erheblich unter Druck. Es herrscht eine große Unruhe und die Banken stehen im Auge dieses heraufziehenden Hurrikans. Viele Anleger bei den Banken haben sich seit Jahresbeginn 2016 von ihren sogenannten „BANK-AKTIEN“ verabschiedet. Noch nicht einmal 10 Jahre ist es her, dass der Höhepunkt der jüngsten Finanzkrise sich auftat. Und jetzt sind schon wieder erhebliche Zweifel an der Stabilität der Bankenwirtschaft entstanden. Wir sprechen als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) dieser Bankenwirtschaft ohnehin keine Stabilität, sondern eher eine Fragilität zu, denn in diesem kurzen Zeitraum ist bewiesen, dass es keine Stabilität dieses Bankensystems gibt!

Die Finanzaufsichtsbehörde in Berlin hat reagiert und erklärt, dass sie nicht an eine Krise ähnlich der von 2008 glaube, sondern die Banken seien heute viel besser mit Kapital und Liquidität ausgestattet. Wie robust das System sei, würde in diesem Jahr ein sogenannter europäischer „BANKEN-STRESS-TEST“ unter Beweis stellen. Und tatsächlich hat die europäische Bankenaufsicht einen neuen Stresstest angekündigt. In diesem „STRESS-TEST“ sollen 53 europäische Banken unter Beweis stellen, dass sie auch unter ungünstig angenommenen ökonomischen Rahmenbedingungen in der Lage sein werden, die vorgeschriebenen Eigenkapital-Anforderungen vollumfänglich zu erfüllen.

Wir denken hierbei als AK direkt und ungeschminkt an einer „BANKEN-KAFFESATZLESEREI“, die europaweit angestellt werden soll!

In Betracht zu ziehen ist jedoch derzeit auch der international starke Verfall des Ölpreises. Diesbezüglich verweisen wir auf den Artikel des Kollegen Wolfgang Erbe vom 15. Januar 2016, den Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link noch einmal aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/01/15/auch-wolfgang-erbe-informiert-zu-weltweiten-massenentlassungen/ !

Weitere Artikel u.a. zum Ölpreis-Verfall findet Ihr auch bei den Wolfgang Erbe – Beiträgen, die Ihr allesamt durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe !

Der Ölpreisverfall lässt mit Recht massenhafte Kreditausfälle befürchten. Aber auch die vehemente Konjunkturkrise in China, die wir in einem Artikel vom 25. August 2015 bereits ausführlich beschrieben haben, lässt Allerschlimmstes erwarten. Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch auch direkt auf diesen Artikel:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/08/25/die-finanzkrise-geht-weltweit-weiter-china-torkelt-und-reisst-alle-mit/ !

Einige Großbanken haben hier bereits die sogenannte „Vorsorge“ erhöht, wie z. B. „HSBC“ (http://www.hsbc.com/) ! Dies war und ist mit dem Schreiben von ROTEN ZAHLEN verbunden!

Die DEUTSCHE BANK (https://www.db.com/company/index_de.htm) ist in dieser Geschichte auch finanzpolitisch fragwürdig und fragil aus unserer Sicht. Und dies trotz gegenteiliger Erklärungen seitens des Managements. Das ist aus unserer AK-Sicht lediglich eine optische „SCHAUMSCHÄGEREI“, die fern der Realität liegt!

Experten befürchten mit Recht jetzt an den internationalen Finanzmärkten eine sogenannte „negative Kettenreaktion“! Die Konjunktur der USA ist im Davonziehen begriffen. Das Vertrauen in die europäischen Banken bleibt mit wachsender Tendenz angeschlagen. Und das Vertrauen ist ein wichtiges finanzpolitisches Fundament im real existierenden Kapitalismus, der in der Vergangenheit zu viele „Finanzblasen“ entstehen lassen hat, die dann wie echte „Seifenblasen“ zerplatzt sind und das Vertrauen der Kunden weltweit in das Bankenwesen zum Erschüttern gebracht haben!

Nur die Einspeisung von öffentlichen Mitteln, sprich Gelder der Steuerzahler/Innen hat für die Bankenwirtschaft Schlimmeres verhindern können. Allerdings wird jetzt öffentlich propagiert, dass damit bald Schluss sein soll! Von Januar 2016 gilt, die europaweite Vorgabe, dass bei „Bankenschlingern“ künftig die Eigentümer und die Gläubiger sich massiv an den „BAKEN-RETTUNGS-KOSTEN“ zu beteiligen haben. Der Staat solle erst dann zur Kasse gebeten werden, wenn 8 Prozent der Verbindlichkeitskosten einer jeweiligen Bank als „RETTUNGSKOSTEN“ eingebracht wurden.

Dies heißt im Klartext, dass die Steuerzahler nach wie vor doch weiter zur Kasse gebeten werden sollen, wenn gleich auch in abgespeckter Form!

Jetzt ist aus Lobby-Kreisen zu vernehmen, dass diese neue Regelung wohl die sogenannten Investorinnen und Investoren verunsichern würde.

Na klar, das ist immer so im Gefüge des Kapitalismus, weil die Maximierung des Geldes auf allen Ebenen so leicht als möglich gemacht werden soll, getreu dem Motto:

„Wasche mir den Pelz, aber mache mich nicht nass!“

Zum sogenannten europäischen „BANKEN-STRESS-TEST“ lohnt sich der Klick auf den nachstehenden Link, der Euch direkt auf die konkrete Beschreibung dieser Angelegenheit auf die entsprechende Online-Presse-Mitteilung der Europäischen Zentralbank (EZB) führt:

https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Presse/EZB_Pressemitteilungen/2015/2015_11_05_stresstest.pdf?__blob=publicationFile !

Italien, Frankreich und Portugal kämpfen derzeit massiv in Brüssel für eine Aufweichung der 8-Prozentregelung! Würde diese Aufweichung gelingen, würden die Steuerzahler/Innen in Zukunft zur „BANKENRETTUNG“ wieder in verstärkter Form „abgemolken“!

Es ist aus unserer Sicht nur eine Frage der Zeit, bis dass das gesamte Finanzsystem inklusive der Banken weltweit „implodiert“!

Und das wissen auch alle diejenigen, die Profite um jeden Preis einfahren wollen, die das „KAPITAL“ von Karl Marx allerdings noch nie gelesen haben!

Wir bleiben als AK am Thema dran und werden zur gegebenen Zeit weiter berichten!

http://www.europarl.europa.eu/brussels/website/media/modul_02/Abbildungen/Images/ezb_euro02.jpg

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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