Dinarin Aleksandar Nikolic und seine kritische Betrachtung der Kunst und ihrer Künstler!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Dinarin Aleksandar Nikolic (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=dinarin+aleksandar+nikolic) hat aus gegebenem Anlass eine kunstkritische bzw. Künstler/Innen-kritische Betrachtung angestellt, die wir Euch keinesfalls vorenthalten wollen.

Wir haben diese kritische Betrachtungsweise nachstehend in ungekürzter Fassung zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://home.arcor.de/fr22.f/galerie/am/gogh/Selbstportraet%20mit%20verbundenem%20Ohr,%201889_t.jpg

Dinarin Aleksandar Nikolic zum Thema „Kunstansichten“:

„Wie viele andere, habe auch ich eine Begabung mit verschiedenen Facetten. Eine davon ist die Schriftstellerei, die zum Bereich ´Kunst´ gezählt werden kann.

Daher fühle ich mich geradezu berufen, das Künstlerdasein und den Beruf Künstler ins rechte Licht zu stellen. Die Majoritätsmeinung zu diesem Beruf und zu denen, die ihn ausüben, ist in vielen Punkten grundsätzlich falsch.

Viele erkennen Kunst nicht als Beruf an. Sie gehen davon aus, der Künstler habe sich für die Kunst nur deshalb entschieden, um die Freiheit, die diese Künstlerische Freiheit bietet, zu genießen. Sie meinen, der Künstler treibt, was immer er mag, schläft lange, steht auf wann er will, legt kreative Pausen in den Kneipen bis weit nach Mitternacht ein, ist undiszipliniert und lacht über die Anderen, die hart arbeiten.

So ist es nicht.

Ich zähle den Beruf „Künstler“ zur Gruppe der abenteuerlichen, risikoreichen und daher gefährlichen Berufen.

Betrachten wir mal einen Dichter. Dieser muss geradezu sehr sensibel sein, um Vibrationen spüren und deuten zu können. Er muss dadurch erkennen können, wie er den Mitmenschen eigene Erkenntnisse, Meinungen und Überzeugungen übermitteln kann.

Wenn er dann beginnt zu dichten, dann ist das ein Tanz auf des Messers Schneide. Eine einzige, misslungene Zeile kann katastrophal sein.

Wenn jemand in einem Gedicht die Zeile schreibt

´für das deutsche Geschwisterland´,

dann ist diese Zeile der Super Gau für den Künstler, auch wenn es nur aus Unachtsamkeit, mangelnder Konzentration etc. geschah. Veröffentlicht dieser Dichter das Gedicht mit dieser Zeile auch noch und die Leser, die diesem Künstler gewogen waren, peinlichst berührt sind, weil alle Deutschen Geschwister sind und demnach auch deren Eltern Geschwister waren oder sind, dann wenden sich auch die treuesten Verehrer und Bewunderer ab und wollen nichts mehr mit diesem Dichter zu schaffen haben.

Dieser Dichter hat das eigene Künstlerdasein ad absurdum geführt und zerstört.

Es ist noch viel schlimmer, denn das Werk eines Künstlers ist wie eine Visitenkarte seiner Persönlichkeit. Viele werden unweigerlich auf dessen Persönlichkeit schließen.

Ein Künstler kann sich nicht entschuldigen – wie soll das gehen? Mit jedem Versuch zu erklären, reitet er sich immer tiefer in die Blamage.

Die mit Kunst irgendwie verbunden sind, werden wissen, dass der posthum berühmt gewordene Vincent van Gogh sich ein Ohr abgeschnitten hat.

Das bedeutet, dass der Künstlerberuf sogar auch noch eine körperliche Gefährdung darstellen kann.

Ich denke, diese von mir benannten Fakten genügen, um zu erklären, warum es mir ein Anliegen ist, den Künstlerberuf aus einer anderen Perspektive zu beleuchten.

Dinarin Aleksandar Nikolic“

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