Nicht ducken sondern aufmucken! Die Kollegen bei der STEIL-GmbH müssen jetzt den Kampf aufnehmen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hatten wir uns mit der Situation um die Firma „STEIL“ in Eschweiler-Aue befasst, wie Ihr es unschwer durch das Anklicken der nachstehenden Links aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/03/09/in-eschweiler-aue-sperrt-die-firma-steil-die-kollegen-grundlos-aus-und-schliesst-ohne-weitere-begruendung-den-laden/

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/03/09/unser-ak-mitglied-dinarin-aleksandar-nikolic-kommentiert-unseren-bericht-ueber-die-firma-steil/ !

Der Aachener Zeitung vom 19. März 2016 ist zum Thema nunmehr folgender Bericht zu entnehmen:

„Gespräch nach Protest

Eschweiler Beschäftigte der Steil GmbH in Trier

Eschweiler/Trier: Beschäftigte der Eschweiler Niederlassung der Theo Steil GmbH sind gestern mit Vertretern der IG-Metall, dem Eschweiler Bürgermeister Rudi Bertram und dem Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling (beide SPD) zu einem Protest zur Firmenzentrale nach Trier gefahren. Am 28. Januar hatten die Beschäftigten die Kündigung erhalten, seit dem 7. März stehen die Maschinen still. Die Schlösser wurden ausgetauscht, eine Security-Firma hält ungebetene Gäste fern. Gesprächsversuche mit der Unternehmensleitung waren bis dato gescheitert. Die Geschäftsführung bat die Mitarbeiter gestern dann zum Gespräch, dementierte jedoch, bislang nicht erreichbar gewesen zu sein. Das Ergebnis der Diskussion war für die Beschäftigten ernüchternd. Es seien keine Fragen beantwortet worden, sagten sie im Anschluss. Ralf Radmacher von der IG-Metall bewertete es positiv, dass es überhaupt ein Gespräch gegeben habe. Die Steil GmbH, die Metall und Schrott entsorgt und verwertet, bietet den Beschäftigten zwar einen Arbeitsplatz im 200 Kilometer entfernten Trier an, damit wollen sich die Mitarbeiter jedoch nicht zufrieden geben. (tob)“

Jetzt ist es wirklich angezeigt, den aktiven Kampf gegen diese „KAPITALISTISCHE PERVERSITÄT“ an allen 11 Standorten dieses Unternehmens aufzunehmen.

Das Verhalten der Arbeitgeberseite beweist überdeutlich, dass diese an keiner vernünftigen Lösung zum Erhalt der Arbeitsplätze interessiert ist.

Ein Gespräch alleine, das überhaupt nichts bringt, ist kein Erfolg! Da sind wir nämlich ganz anderer Meinung als es der IG-Metallbevollmächtigte gegenüber der Presse bewertet hat!

Wie heißt es so schön im EINHEITSFRONTLIED (erste Strophe):

„Und weil der Mensch ein Mensch ist, drum braucht er was zum Essen bitte sehr!

Es macht ihn ein Geschwätz nicht satt, das schafft kein Essen her!“

Wenn jetzt der Kampf nicht aufgenommen wird, dann habt Ihr bei STEIL verloren, liebe Kollegen!

Solidarität mit den STEIL-Kollegen ist das Gebot der Stunde!

Wir werden weiter berichten.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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