Arbeitgeberverband fordert noch mehr Flexibiliät von den arbeitenden Menschen in Deutschland!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) mussten wir am heutigen Morgen (29.03.2016) zur Kenntnis nehmen, dass die Arbeitgeber wieder einmal die Arbeitszeiten (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=arbeitszeit) in Deutschland für zu „starr“ halten. Dies jedenfalls ist so in einer dpa-Meldung enthalten, die wie folgt in der Aachener Zeitung von heute (29.03.2016) veröffentlicht steht:

„Arbeitszeiten zu starr?

Arbeitgeber fordern mehr Flexibilität

Berlin. Deutschlands Arbeitgeber fordern mehr Flexibilität bei den gesetzlichen Regeln zur Arbeitszeit. ´Es sollte zum Beispiel möglich sein, auch einmal über zehn Stunden hinaus zu arbeiten und den Ausgleich hierfür an anderen Tagen zu nehmen´, sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. Dies wolle man bei einem Dialog zum Thema einbringen, den Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) für die kommenden Monate angekündigt hatte. Die Ankündigung der Koalition, ein Recht zur Rückkehr von einer Teil- auf eine Vollzeitstelle schaffen zu wollen, kritisierte Kramer heftig. Die betrieblichen Möglichkeiten könnten nur jeweils individuell geregelt werden, sagte er. Das Arbeitszeitgesetz müsse mehr Raum für tarifliche und betriebliche Regelungen lassen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erklärte, mehr Flexibilität dürfe nicht einseitig zulasten der Beschäftigten gehen. ´Mehr Selbstbestimmung, größere Freiräume ja aber dafür brauchen wir klare Regeln und einen Schutzrahmen´, forderte Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Sie forderte außerdem ein ´Recht auf Logoff´. ´Jeder muss die Möglichkeit haben, sich aus der Arbeit auch wirklich in Freizeit auszuklinken´, sagte sie. Nötig seien auch bessere Mitbestimmungsmöglichkeiten. (dpa)“

Das ist für uns als AK der „einleitende Hammer der Woche“! Die Arbeitnehmer stehen in Massen heute schon in prekären Arbeitsverhältnissen (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=prek%C3%A4re+arbeitsverh%C3%A4ltnisse) ! Jetzt sollen sie noch „FLEXIBLER“ gemacht werden, damit man die letzten Reste der durch die Kapitalisten erkannten Profit-Masse aus ihnen herauspressen kann!

STOPPT ARBEITGEBERWILLKÜR!

Wir bleiben am Thema dran.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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