Druck vom SPD-Fraktionschef auf Fracking-Gegnern in den eigenen Reihen! Der BBU informiert brandaktuell!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine brandaktuelle Pressemitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) zum jüngsten FRACKING-DEBAKEL (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fracking)

Diese ist betitelt mit: „Druck von SPD-Fraktionschef Oppermann auf Fracking-Gegner in den eigenen Reihen!“

Man hält es zwar nicht für möglich, aber es ist dennoch wahr!

Wir haben diese BBU-Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.gegen-gasbohren.de/wp-content/uploads/2015/04/BBU_Aktionslogo_198x198px1.png

BBU-Pressemitteilung vom 02. Mai 2016

„BBU: Druck von SPD-Fraktionschef Oppermann auf Fracking-Gegner in den
eigenen Reihen politischer Tiefpunkt

(Bonn, Berlin, 02.05.2016) Als politischen Tiefpunkt hat der
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.) den Druck
bezeichnet, den SPD-Fraktionschef Oppermann auf Fracking-Gegner in der
eigenen Bundestagsfraktion ausgeübt hat. Statt zu akzeptieren, dass die
Ablehnung von Fracking und die Zustimmung zu Anträgen der Opposition aus
LINKEN und GRÜNEN eine Gewissensfrage ist, hatte er die Fracking-Gegner
in der SPD-Fraktion vor der Abstimmung im Bundestag in der letzten Woche
abgekanzelt. Das zeigt, dass der Gabriel-Intimus nicht die Interessen
der Bevölkerung, sondern auf Biegen und Brechen die Interessen der
Gasindustrie durchsetzen will.

Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu:
„Offensichtlich hat Oppermann nichts verstanden. Die SPD rast mit
atemberaubender Geschwindigkeit unter die 20 Prozent-Marke. Statt über
die Ursachen nachzudenken und eine Umkehr in der SPD-Umweltpolitik
einzuleiten, verhöhnt er noch die Fracking-Kritiker in den eigenen
Reihen. Bayerischen SPD-Abgeordneten in einer etwa zweistündigen Debatte
in der Fraktionssitzung am letzten Dienstag (26.04.2016) vorzuhalten,
sie würden lediglich um ihre Mandate bangen, ist ein Schlag unter die
Gürtellinie. Richtig ist: Wenn Oppermanns Pro-Fracking-Recht kommen
sollte, wird es in den Fracking-Gebieten viele Verlierer geben. Die
SPD-Abgeordneten verlieren ihre Bundestagsmandate und die Menschen vor
Ort die natürlichen Lebensgrundlagen.“

Der BBU fordert die SPD-Bundestagsabgeordneten auf, die Entscheidung
über Fracking zur Gewissensfrage zu erklären. Es wäre unverantwortlich,
sich einer Fraktionsspitze zu unterwerfen, die die Interessen der
Gasindustrie über den erklärten Willen der Bevölkerung stellt. Die
Menschen in der gesamten Republik fordern den Schutz der Umwelt und
ihrer Gesundheit vor den Gefahren des Fracking ein. Der BBU appelliert
daher an die Bundestagsabgeordneten, ein Fracking-Verbot ohne Wenn und
Aber zu verabschieden.

Weitere Informationen zum Thema Fracking:
http://bbu-online.de, http://www.gegen-gasbohren.de

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://bbu-online.de, telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse
lautet www.facebook.com/BBU72.Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.“

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