BBU teilt mit: „Auch Miniatomreaktoren stoßen auf massiven Protest!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) erreichte uns die jüngste Pressemitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) unter dem Titel: „Auch Mini-Atomreaktoren stoßen auf massive Proteste!“

Der Bundesvorstand des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) teilt darin u.a. mit, dass er die EU-Kommission zum Ausbau der europäischen Atomprogramme scharf kritisiert.

Zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme haben wir diese Pressemitteilung wieder direkt auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik) gepostet.

https://i.ytimg.com/vi/Tf-6NP28IeY/hqdefault.jpg

(Foto aus: https://netzfrauen.org/2015/06/28/atomic-africa-uranbergbau-atomindustrie-widerstand-in-afrika-und-notfalls-mit-gewalt-2/)

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Pressemitteilung des BBU:

„Auch Mini-Atomreaktoren stoßen auf massive Proteste

(Bonn, Berlin, Brüssel, 17.05.2016) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) hat aktuell die Überlegungen der EU-Kommission zum
Ausbau der europäischen Atomprogramme scharf kritisiert. 30 Jahre nach
Beginn der Tschernobyl-Katastrophe und angesichts der schon vorhandenen
Atommüllberge fordert der international aktive Umweltverband stattdessen
weiterhin den sofortigen und weltweiten Atomausstieg. Udo Buchholz vom
Vorstand des BBU erklärt aktuell dazu: „Der Schutz der Bevölkerung vor
Radioaktivität muss in ganz Europa absoluten Vorrang vor den Interessen
der Atomindustrie haben. Und auch wer sogenannte Mini-Reaktoren plant
muss mit massiven Protesten rechnen!“ Und der BBU fordert, dass geprüft
und veröffentlicht werden muss, ob und welche französische, deutsche,
britische und sonstige Energieunternehmen an den Überlegungen und
Planungen der EU-Kommission beteiligt sind.

Der BBU engagiert sich gegen Atomanlagen in ganz Europa und hat zudem
weltweite Kontakte mit Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbänden.
Grundlegend fordert der BBU auch das sofortige Ende des Uranabbaus in
Afrika, Australien und anderswo. „Die Versorgung der internationalen
Atomkraftwerke durch Uranlieferungen z. B. aus dem Niger oder Kanada
muss gestoppt werden“, fordert Buchholz. Von der Bundesregierung fordert
der BBU u. a. ein Transportverbot für Uranlieferungen, die z. B. mit
Schiffen Hamburg erreichen und mit der Bahn von dort nach Frankreich
transportiert werden. Ebenso fordert der BBU, dass die Bundesregierung
sowie die verantwortlichen Landesregierungen von Niedersachsen und
Nordrhein-Westfalen die Uranverarbeitung in den Atomfabriken in Lingen
und Gronau beenden, damit diese Fabriken nicht länger den Betrieb von
Atomkraftwerken im In- und Ausland gewährleiten.

Der BBU weist darauf hin, dass auch nach den Aktionen zu den Jahrestagen
der Reaktorkatastrophen von Fukushima und Tschernobyl der Widerstand
gegen Atomanlagen und Urantransporte fortgesetzt wird. Am Freitag (13.
Mai) haben Tausende am Atommüllstandort Gorleben demonstriert. Am
kommenden Samstag, am 21. Mai, findet in NRW ein Aktionstag gegen
drohende Castor-Atommülltransporte statt und am Sonntag, 22. Mai, wird
in Maastricht (Belgien) grenzüberschreitend gegen die Atomindustrie
demonstriert.

Informationen:

http://www.bi-luechow-dannenberg.de

http://westcastor.blogsport.de

https://www.anti-akw-ac.de

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://bbu-online.de, telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse
lautet www.facebook.com/BBU72.
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.“

Share
Dieser Beitrag wurde unter Atompolitik, Europa veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.