Aktuelles von der Inititative „Hände weg vom Schwedeneck!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) hat uns ein Update der Frau Prof. Dr. Linda Maria Koldau zur Petition „RETTET DEN SCHWEDENECK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=schwedeneck) erreicht.

Dieses Update trägt den Titel: „Borschlamm – weitere Enthüllungen in Schleswig-Holstein!“

Ferner wird darin darauf hingewiesen, dass sich die Petition an den Konzernchef der DEA (https://www.dea-group.com/de) wendet.

Die komplette Mitteilung der 1. Sprecherin der Bürgerinitiative „Hände weg vom Schwedeneck“ haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „PETITIONEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/petitionen) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.stop-fracking-kiel.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/04/stop-fracking_Schwedeneck_farb.jpg

„Hände weg vom Schwedeneck!“ teilt über CHANGE.ORG das nachstehende Update mit:

„Bohrschlamm – weitere Enthüllungen in Schleswig-Holstein
* Bitte unterstützen Sie unsere Petition an den Konzernchef der DEA! *

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

in Sachen Ölförderung in Schleswig-Holstein scheint das Maß nun endgültig voll. Auf eine Anfrage der CDU und der Piraten hin hat das Umweltministerium gestern eingeräumt, dass an 100 Stellen im Land Bohrschlämme aus alten Ölförderungen lagern. Die 74 betroffenen Gemeinden wissen meist nicht einmal wo, geschweige denn, wie weit diese Abfälle gefährlich sind (krebserregende Ölrückstände, Schwermetalle, radioaktive Stoffe).
Natürlich ist auch Schwedeneck betroffen. Bereits am 10. März 2016 haben wir die Staatssekretärin von Umweltminister Habeck aufgefordert zu klären, wie es mit den Altlasten in Schwedeneck aussieht – passiert ist seitdem nichts.
Ebenso sieht das Umweltministerium weiterhin keinen Handlungsbedarf, was die Vorbereitungen der DEA auf ein neues, Jahrzehnte währendes Ölförderungsprojekt in Schwedeneck angeht. „Wir haben die Altlasten nicht im Griff – da können wir uns doch nicht neue Risiken aufladen!“ fasste der Bürgermeister von Schwedeneck, Gustav Otto Jonas, die Lage gestern zusammen. Umweltminister Robert Habeck meint dagegen, es sei ja bislang nichts passiert, also sehe er kein Risiko für die Wasserqualität in Schleswig-Holstein. In den Medien dagegen ist die Rede von der „tickenden Bohrschlammbombe“ – und hier will die DEA also fördern?

Letzte Woche hat das Umweltministerium bekanntgegeben, dass die DEA in diesem Herbst entscheiden will, ob sie einen Antrag auf Bohrungen stellt. Angesichts der bisherigen Politik von Umweltminister Habeck ist nicht zu erwarten, dass ein solcher Antrag abgelehnt würde – obwohl alles gegen eine Ölförderung in Schwedeneck spricht und ein politischer Handlungsspielraum durchaus gegeben ist. Unser Grundrecht auf gesunde Lebensverhältnisse spielt für die zuständigen Politiker und Behörden offenbar keine Rolle.

Für uns ist das Maß nun voll. Die DEA will im Herbst entscheiden – mit der Zustimmung der betroffenen Bevölkerung kann sie dabei definitiv nicht rechnen. Immerhin haben die internationalen Ölkonzerne mittlerweile verstanden, dass ein massiver Widerstand der betroffenen Bevölkerung schlecht für ihr Image ist. Die Zauberformel ist hier die „social license to operate“: die „gesellschaftliche Lizenz zum Bohren“: Wenn die Bevölkerung vor Ort den Mund hält und somit stillschweigend ihr Einverständnis erklärt, wird es für den Konzern nicht peinlich. Das betrachtet die Ölindustrie dann als „social license to operate“. Wir, die betroffenen Bürger in Schleswig-Holstein, werden aber den Mund nicht halten.

Darum meine dringende Bitte an Sie: Unterstützen Sie unsere neue Petition, die sich jetzt direkt an den Konzernchef der DEA wendet: https://www.change.org/p/dipl-ing-thomas-rappuhn-dea-konzernchef-thomas-rappuhn-keine-%C3%B6lf%C3%B6rderung-in-schwedeneck?recruiter=84908171&utm_source=petitions_show_components_action_panel_wrapper&utm_medium=copylink
Mit dieser Petition wollen wir der DEA zeigen, dass sie mit unserer „Lizenz“ nicht rechnen kann.

Bitte helfen Sie uns noch einmal mit Ihrer Stimme, Schwedeneck vor den unabsehbaren Gefahren einer neuerlichen Ölförderung, mitten im Natur- und Artenschutzgebiet an der Eckernförder Bucht, zu retten. Bitte geben Sie diesen Link auch an Ihr Netzwerk weiter.

Danke für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße von der wunderschönen sommerlichen Küste in Schwedeneck,

Prof. Dr. Linda Maria Koldau
1. Sprecherin der Bürgerinitiative ´Hände weg von Schwedeneck´“

Weiterlesen

https://www.change.org/p/rettet-schwedeneck-keine-ölförderung-im-geschützten-küstengebiet-der-eckernförder-bucht/u/16884773?tk=PeggfcuDizKMdLMsKezsGmOmKSwA5dgwrCBUkQ2_QjM&utm_source=petition_update&utm_medium=email

Petition anzeigen:
https://www.change.org/p/rettet-schwedeneck-keine-%C3%B6lf%C3%B6rderung-im-gesch%C3%BCtzten-k%C3%BCstengebiet-der-eckernf%C3%B6rder-bucht?utm_source=petition_update&utm_medium=email

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