IUF: „Breiter Widerstand legt EU-Wiederzulassung von Glyphosat auf Eis!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir uns ganz klar gegen die Wiederzulassung von Glyphosat ausgesprochen und engagiert, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=glyphosat !

Soeben erreicht uns eine Mitteilung von IUF (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=iuf) zum Thema unter dem Titel:

„Breiter Widerstand legt EU-Wiederzulassung von Glyphosat auf Eis!“

Diese aktuelle Mitteilung haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

https://aktion.bund.net/sites/bund/files/styles/full/public/Unbenannt-1_0.jpg?itok=V6WJppt9

(Foto aus: https://aktion.bund.net/keine-glyphosat-wiederzulassung-dranbleiben)

IUF teilt mit:

„ Breiter Widerstand legt EU-Wiederzulassung von Glyphosat auf Eis!
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Dank starker Mobilisierung durch eine breite Koalition von Bürgergruppen einschliesslich Gewerkschaften ist es gelungen, die erneute EU-Zulassung von Glyphosat, das weltweit am meisten eingesetzte Herbizid und der Wirkstoff in Monsantos Roundup, vorerst zu blockieren. Tausende von euch sind im März unserem Aufruf gefolgt, Botschaften an die Europäische Kommission und ihre Behörden zu schicken mit der dringenden Aufforderung, die Arbeitnehmer/innen, die öffentliche Gesundheit und die Umwelt zu schützen und den weiteren Einsatz dieser toxischen Bedrohung in der Landwirtschaft und im öffentlichen Raum abzulehnen.

Der Kommission ist es jetzt dreimal nicht gelungen, die Zustimmung des Fachausschusses zu erlangen, über den das Verfahren laufen muss – ein Beweis für die Stärke des öffentlichen Widerstands. Am 24. Juni wird aber in einem Beschwerdeausschuss über die Wiederzulassung abgestimmt, und die Kommission kann immer noch einseitig handeln. (HIER KLICKEN, UM MEHR ZU ERFAHREN (http://www.iuf.org/w/?q=de/node/5026)

Die Kommission und die nationalen Regierungen lavieren zwischen dem Druck der Agrochemie-Lobby und dem nicht nachlassenden Aufbegehren der Bevölkerung. Der Präsident der Kommission, Jean-Claude Juncker, hat vorgeschlagen, den einzelnen Mitgliedstaaten die Entscheidung zu überlassen, ob sie den Einsatz von Glyphosat verbieten oder einschränken wollen, wohl wissend, dass sie sich damit Klagen der Industrie einhandeln könnten. Deutschland, Frankreich und Italien haben Juncker dem Vernehmen nach gedrängt, die Wiederzulassung zu genehmigen, wobei sie sich bei der Abstimmung im Beschwerdeausschuss enthalten und damit die Verantwortung für eine unpopuläre Entscheidung der Kommission aufbürden würden, während sie gleichzeitig ihre Glaubwürdigkeit in der öffentlichen Meinung ihrer Länder wahren würden.

Der Kampf ist noch nicht vorbei. Die IUL wird sich weiterhin für ein weltweites Verbot von Glyphosat und für eine Verringerung und Beseitigung von giftigen Chemikalien in der Lebensmittelherstellung einsetzen, die landwirtschaftliche Arbeitskräfte an vorderster Front einer Exposition gegenüber Gefährdungen aussetzen, die eine Bedrohung für die Umwelt und die menschliche Gesundheit allgemein durch eine umfassendere Kontaminierung darstellen.

Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung.

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