44 Jahre BBU sind 44 Jahre vorbehaltloses Engagement für Umwelt, Natur und Mensch! HAPPY BIRTHDAY!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns die Pressemitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) erreicht, die den Titel trägt:

„44 Jahre BBU“!

Diese Mitteilung haben wir nachstehend sehr gerne zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Dies verbinden wir als AK mit einem herzlichen Glückwunsch zu erfolgreichen 44 Jahren vorbehaltlosen Einsatzes für Natur, Mensch und Umwelt!

Wir wünschen dem BBU weiterhin viel Erfolg bei seinem uneigennützigen Wirken!

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

 BBU-Pressemitteilung zu 44 Jahren BBU:

http://www.bbu-online.de/presseerklaerungen/PR-Vorlage/prvorlage_clip_image002_0066.jpg

(Foto zeigt Ostermarsch Jülich, 09.04.2012; der
Ostermarsch wurde vom BBU mitorganisiert)

„44 Jahre BBU: 44 Jahre Engagement für eine lebenswerte Zukunft

(Bonn, 23.06.2016) Anlässlich seines 44. Geburtstages (24. Juni 2016)
ruft der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) die
Bundesregierung sowie die Landesregierungen zu mehr politischem
Engagement zugunsten der natürlichen Lebensgrundlagen auf. Brandaktuell
fordert der BBU ein ausnahmsloses Fracking-Verbot. Es zählt zu den
Haupterfolgen des BBU, dass das geplante Pro-Fracking-Recht der letzten
und der aktuellen Bundesregierung bisher verhindert werden konnte .An
dieser Verhinderung war der BBU maßgeblich beteiligt. Oliver Kalusch vom
Geschäftsführenden Vorstand des BBU **bezeichnet die in den letzten
Tagen erfolgte Einigung zwischen den Bundestagsfraktionen von SPD und
CDU/CSU zum Fracking als „eindeutige Mogelpackung“. Der Schutz der
Bevölkerung und der Umwelt muss Vorrang vor den gewinnorientierten
Interessen der Konzerne haben. Aus den Reihen der Bevölkerung wünscht
sich der BBU zu seinem Geburtstag neue Mitglieder und Spenden zur
Absicherung der BBU-Aktivitäten.

Die Geschichte des BBU, der seinen Sitz in Bonn hat, ist eng mit der
Geschichte der Anti-Atomkraft-Bewegung verbunden. Der BBU wurde am 24.
Juni 1972 von Bürgerinitiativen und Umweltgruppen vor dem Hintergrund
des drohenden Baus eines Atomkraftwerks in Wyhl (Baden-Württemberg)
gegründet. Der BBU war zunächst einer der ersten und zudem der größte
bundesweit arbeitende Umweltverband. Zu den Mitgliedern des BBU gehören
heute örtliche Bürgerinitiativen aber auch große Verbände wie etwa
Greenpeace und Robin Wood. Der BBU ist ein überparteilicher
Zusammenschluss und ist als Verein gemeinnützig anerkannt.

Zu den besonderen Erfolgen des BBU und der gesamten
Anti-Atomkraft-Bewegung zählen die Verhinderung der Atommüllfabrik (WAA)
in Wackersdorf, die Nichtinbetriebnahme des Schnellen Brüters in Kalkar
und die endgültige Stilllegung der Hanauer Atomfabriken.. Weitere
Demonstrationen, die auch vom BBU bzw. seinen Mitgliedsorganisationen
mit organisiert wurden, und die nach der Fukushima-Katastrophe
stattfanden, führten zur Stilllegung mehrerer Atomkraftwerke. Weil aber
noch immer Atomkraftwerke und Atomanlagen betrieben werden, setzt der
BBU seine vielfältigen Anti-Atomkraft-Proteste und seine
Stromwechselkampagne in Kooperation mit den Elektrizitätswerken Schönau
(EWS), die atomstromfreien Strom anbieten, fort. Wichtig ist für den BBU
zudem, dass im Umgang mit Atommüll nicht ständig neue Sachzwänge
geschaffen werden. Der BBU befasst sich daher kritisch mit dem
nationalen Entsorgungsplan der Bundesregierung und fordert eine
bestmögliche Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung bei allen
Planungen.

Dezentrale Organisation und Beratung bei Umweltproblemen

Im Gegensatz zu anderen Umweltverbänden ist der BBU dezentral
organisiert. Alle Initiativen und Verbände, die sich dem BBU
anschließen, behalten ihren Namen und ihre volle Selbstständigkeit.
Während sich die im BBU organisierten Bürgerinitiativen vorrangig um
örtliche Probleme wie Kraftwerke, Straßenbauprojekte oder bedrohte
Biotope kümmern, bietet der BBU als Dachverband einerseits den örtlichen
Gruppen Rückendeckung in der Auseinandersetzung mit Behörden und
Unternehmen. Ergänzend ist die BBU-Geschäftsstelle damit beschäftigt,
zahlreiche Anfragen zu verschiedenen Umweltthemen zu beantworten sowie
Rat- und Hilfesuchende mit Initiativen zu vernetzen, die sich mit
entsprechenden Themen und Projekten befassen. “Wichtig ist es”, so
BBU-Geschäftsführerin Christine Ellermann, “dass sich die Betroffenen
organisieren und sich frühzeitig bei uns melden. Wenn möglichst früh
öffentlicher Druck gegen umweltschädliche Vorhaben artikuliert wird,
dann können Umgehungsstraßen, Chemieanlagen oder Baumfällungen
verhindert werden“.

Breite Themenpalette: Atomkraft, Gentechnik und Gremienarbeit

44 Jahre nach der Gründung des BBU ist der Widerstand gegen Atomanlagen
und Atomtransporte nach wie vor ein zentrales Thema für den BBU, denn
noch ist der Atomausstieg nicht vollzogen. Aber der Verband und seine
Mitglieder befassen sich auch mit vielen weiteren Themen: Die Gefahren
der C02-Endlagerung, des Fracking und der Gentechnik im
landwirtschaftlichen Bereich stehen immer wieder auf der Tagesordnung.
Gewässerschutz, Elbvertiefung und Massentierhaltung, Gefahren der
Tonerstäube und von Holzschutzmitteln, Verkehrsprobleme auf den Straßen
aber auch der Fluglärm sowie die Sicherheit von Chemieanlagen sind
einige weitere der vielfältigen Themen, die von Mitgliedsinitiativen des
BBU immer wieder aufgegriffen werden.

Engagiert ist der BBU auch bei der internationalen Kooperation mit
Initiativen und Verbänden, so z. B. durch die Mitgliedschaft im
Europäischen Umweltbüro oder im Widerstand gegen den Uranabbau in aller
Welt. Bei seinem internationalen Engagement spielen derzeit auch
Handelsabkommen wie TTIP und CETA eine große Rolle. Der BBU befürchtet
aus ökologischer Sicht, dass mit den geplanten Freihandelsabkommen
Gesetze in Gefahr geraten, die z. B. Gentechnik auf Äckern verbieten und
die Verschmutzung unseres Trinkwassers durch Fracking verhindern.

Die ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitglieder des BBU sind bemüht, die
Anliegen der BBU-Mitglieder bestmöglich zu unterstützen. Dies geschieht
durch gemeinsame Pressearbeit, durch die Organisation und Unterstützung
von Demonstrationen und auch durch Lobbyarbeit in Gremien, wie z. B. der
Kommission für Anlagensicherheit (KAS) des Bundesumweltministeriums.

Wer eine neue Bürgerinitiative oder Aktionsgruppe gründen möchte, kann
sich dazu vom BBU beraten lassen. Zur Vernetzung im Umweltbereich
vermittelt der BBU über seinen BBU-Newsletter Hintergrundinformationen
und Aktionstermine. Der Bezug ist kostenlos und frühere Ausgaben können
auf der BBU-Internetseite nachgelesen werden. Aktuelle Informationen
befinden sich auch auf der Facebook-Seite des BBU.

Geburtstagswünsche

Zu seinem 44. Geburtstag wünscht sich der BBU neue Mitglieder
(Initiativen, Verbände und Privatmitglieder), die tatkräftig mitarbeiten
und ihr vielfältiges Wissen zum Schutz der Umwelt einbringen. Außerdem
freut sich der BBU über kleine und große Spenden, die dazu beitragen,
die wichtige Umweltschutzarbeit des BBU auch zukünftig zu gewährleisten.
Aufnahmeanträge gibt es unter http://www.bbu-online.de/html/antrag.htm.

Spendenkonto: BBU,. Sparkasse Köln/Bonn,IBAN: DE62 3705 0198 0019 00 26
66, SWIFT-BIC: COLSDE33. Stichwort: 40. Geburtstag.

Weitere Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im
Internet unter www.bbu-online.de sowie
telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse lautet
www.facebook.com/BBU72. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.“

Share
Dieser Beitrag wurde unter Atompolitik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.