WWL-Infobrief aus Juni 2016:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

jüngst erreichte uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) der WWL-Infobrief Juni 2016!

Diesen WWL-Infobrief (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wwl) haben wir zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme in seiner Gänze auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.gewerkschafterinnen-waehlen-links.de/images/logo-vorschalt.png

WWL-Infobrief Juni/2016

„Liebe Kollegin, lieber Kollege,

hier erhältst Du unseren Juni-Newsletter.

Mit solidarischen Grüßen,

Team Gewerkschafter/Innen wählen links

AUS AKTUELLEM ANLASS

Das Programm der Streikkonferenz III ist erschienen

Die Konferenz „Gemeinsam Gewinnen! Beteiligung organisieren, prekäre Beschäftigung überwinden, Durchsetzungsfähigkeit stärken. Erneuerung durch Streik III“ wird vom 30.09.-02.10.2016 in den Räumen der Universität Frankfurt/M stattfinden – also fast auf den Tag genau zwei Jahre nach der Hannoveraner Konferenz.

Veranstaltet wird sie in diesem Jahr von der Rosa-Luxemburg-Stiftung zusammen mit dem ver.di-Bezirk Frankfurt Main und Region, der NGG Hessen, der GEW Hessen, den Geschäftsstellen der IG Metall in Frankfurt, Offenbach, Hanau-Fulda, Mittelhessen, Wiesbaden-Limburg, Herborn, Mainz-Worms und Ludwigshafen-Frankenthal sowie der ver.di-Jugend.

Ziel der Konferenz ist, haupt- und ehrenamtliche Gewerkschaftsaktive und Wissenschaftler/Innen zusammenzubringen, Erfahrungen aus der Gewerkschaftsarbeit auszuwerten, voneinander zu lernen und über innovative Strategien, Konfliktformen und Beteiligungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Das Programm umfasst über 100 Referent/Innen, 26 Arbeitsgruppen, 5 Themenseminare, 4 Praxisseminare, 2 Podiumsdiskussionen sowie Austausch- und Vernetzungstreffen für verschiedene Branchen. Programm & Anmeldemöglichkeiten findet ihr unterhttp://www.rosalux.de/streikkonferenz .

Flyer zum Verteilen an Kolleginnen und Kollegen und zum Auslegen bei Veranstaltungen können unter Angabe der Postadresse und der gewünschten Stückzahl bei wilde@rosalux.de bestellt werden.

Außerdem wäre es toll, wenn ihr die Veranstaltung über Verteiler und auf Facebook bewerbt.

Facebook-Seite zu der Konferenz: https://www.facebook.com/events/1550241448603253/

AUS DEM BUNDESTAG

Für einen Mindestlohn auf der Höhe der Zeit

Ein Mindestlohn, der seinem Namen gerecht wird, muss ausnahmslos für alle gelten, die ihn brauchen und muss 12 Euro betragen – alles andere ist Niedriglohn und muss durch staatlich finanzierte Aufstockerleistungen subventioniert werden, so Jutta Krellmann und Klaus Ernst angesichts der Tatsache, dass die Mindestlohnkommission bis zum 30. Juni über die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns entscheiden wird. Selbst die Bundesregierung muss in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion http://juttakrellmann.de/media/2/D1606225/0648010802/Ernst%20Klaus%202016-04-063%20-%20Antwort.pdf zugeben, dass der Stundenlohn bei 11,68 € liegen muss, um vor Altersarmut zu schützen – Konsequenzen zieht sie daraus natürlich nicht. Die Linksfraktion fordert außerdem in einem Antrag http://dserver.bundestag.btg/btd/18/041/1804183.pdf eine Korrektur des Mindestlohngesetzes, um Missbrauch zu verhindern. Ebenfalls fordert sie die Abschaffung der Ausnahmen für Langzeiterwerbslose http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/088/1808864.pdf , die sich nun auch offiziell als wirkungslos herausgestellt haben.

Wochenhöchstarbeitszeit begrenzen und Arbeitsstress reduzieren!

Vollzeitbeschäftigte arbeiten immer länger. Ihr Arbeitsalltag verdichtet sich so sehr, dass die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit zunehmend verschwimmen. Gleichzeitig wächst die Zahl der Teilzeitbeschäftigten. Arbeitgeber müssen bei der Finanzierung von mehr Zeitsouveränität und kollektiver Arbeitszeitverkürzung in die Pflicht genommen werden. Zudem braucht es ein Rückkehrrecht auf Vollzeit. Das fordert die Linksfraktion in ihrem Antrag http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/087/1808724.pdf .

PUBLIKATIONEN

Grenzüberschreitende Solidarität unter Arbeiter/Innen. Eine Bestandsaufnahme anhand von vier Fallstudien, RLS-Studie von Jörg Nowak

Anhand von vier Fallbeispielen – dem Chemiekreis, der Coca-Cola-Allianz, dem ExChains-Netzwerk aus deutschen Einzelhandelsbetriebsräten und Gewerkschaften in den Standorten der Bekleidungsproduktion, sowie dem „Netzwerk Bahn ohne Grenze“ – untersucht der Autor konkrete Erfahrungen mit Ansätzen transnationaler gewerkschaftlicher Organisierung auf ihre Stärken und Schwächen und versucht, daraus strategische Schlussfolgerungen zu ziehen.

Die Studie kann hier http://www.rosalux.de/publication/42406/grenzueberschreitende-solidaritaet-unter-arbeiterinnen.html online gelesen, und mit einer Mail an bestellung@rosalux.de bestellt werden-

Plattform-Kooperativismus. Wie wir uns die Sharing Economy zurückholen können, RLS-online-Publikation von Trebor Scholz

Es dauerte eine Weile, bis man es zugegeben hat: Die Sharing Economy ist eigentlich eine On-demand-Dienstleistungswirtschaft, die ehemals private Leistungen zu Geld machen soll. Zweifellos bietet sie viele Erwerbsmöglichkeiten – für Student/Innen, ausgebildete Arbeiter/Innen in der Übergangszeit zwischen zwei Beschäftigungsverhältnissen oder für Menschen, die einen Zweitwohnsitz haben. Universitätsabsolvent/Innen können nun kleinere Tätigkeiten ausüben und Möbel zusammenbauen oder Häuser renovieren. Auch Verbraucher/Innen, die mit einer Leidenschaft für niedrige Preise und extremen Komfort aufgewachsen sind, begrüßen diese Emporkömmlinge. Aber sollten wir die Sharing Economy als Wegweiser in die Zukunft der Arbeit deuten? Was hat uns diese Form des Wirtschaftens tatsächlich gebracht? Wie sehen genossenschaftliche Alternativen dazu aus, und wo existieren sie bereits?

Die Studie kann hier http://www.rosalux.de/publication/42282/reserviert-digitalisierung-von-arbeit.html online gelesen, und mit einer Mail an bestellung@rosalux.de bestellt werden-

„Hart an der Grenze“. Zeitschrift Luxemburg 1/2016

Das neue Heft der Zeitschrift ´LuXemburg – Gesellschaftsanalyse und linke Praxis´ nimmt in den Blick, wie der ›Sommer der Migration‹ einem Winter rassistischer Übergriffe wich und dieser einem Frühjahr, das uns zwischen humanitärer Katastrophe und Wahlerfolgen der AfD erstarren lässt.

Die massenhafte Solidarität mit den Geflüchteten hat in Deutschland beeindruckende Formen der Selbstermächtigung und vorsichtigen Demokratisierung von unten offenbart. Wie lassen sich die Willkommensinitiativen in Willkommensstrukturen verwandeln? Wie können aus den neuen solidarischen Praxen Ansätze für weiterreichende Organisierung im Alltag entstehen? Projekte, mit denen die Linke Glaubwürdigkeit erlangen und den Rechten den sozialen Boden ihres Erfolgs abgraben kann? LuXemburg 1/2016 analysiert nicht nur die neuen ›Regierungsweisen‹, sondern auch Konstellationen, die diesen etwas entgegensetzen.

Die Zeitschrift kann hier http://www.zeitschrift-luxemburg.de/hart-an-der-grenze-luxemburg-12016-ist-im-druck/ online gelesen, und unter http://www.zeitschrift-luxemburg.de/abonnement/ kostenlos abonniert werden.

TERMINE

Schon mal vormerken: Betriebsrätekonferenz „Ahoi, Mitbestimmung!“ der Bundestagsfraktion DIE LINKE., Berlin, 25.11.2016″

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