Gebot der Stunde: Studierende mit dem Studentenwerk Hand in Hand gegen das Land, denn ohne „Moos is nix los“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir uns auch mit den Studentenwerken im Allgemeinen (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=studentenwerke) und dem Studentenwerk Aachen im Speziellen befasst, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=studentenwerk+aachen !

Aus gegebener Veranlassung möchten wir unseren Artikel vom 30. Januar 2015 unter dem Titel „Intransparenz führt mit zum Demokratie-Abbau! Beim Studentenwerk Aachen fühlen sich die Studierenden im VR ausgebootet!“ erinnern, den Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/01/30/intransparenz-fuehrt-mit-zum-demokratie-abbau-beim-studentenwerk-aachen-fuehlen-sich-die-studierenden-im-vr-ausgebootet/ !

Gegenwärtig ist nun Realität geworden, was wir befürchteten. Die Studierenden sind gegen das Studentenwerk Aachen – A.ö.R.- und seine Mietpreiserhöhung auf die Straße gegangen!

Das Studentenwerk schweigt dazu, anstatt mit den Studierenden gemeinsam den Protest nach Düsseldorf zu lenken, wo die verantwortlichen Politiker/Innen am fiskalischen Hebel sitzen!

SOLIDARITÄT ZWISCHEN STUDIERENDEN UND STUDENTENWERK IST DAS GEBOT DER STUNDE!

Zu der entstandenen unguten Situation, über die die Aachener Medien berichteten, haben wir nachstehenden Leserbrief verfasst.

Über den Fortgang der Angelegenheit werden wir weiter berichten.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

LESERBRIEF AN AACHENER ZEITUNG UND AACHENER NACHRICHTEN:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Ihrem Artikel vom 05. Juli 2016 in Ihrer Lokalausgabe Aachen unter dem Titel in der AN „Studenten protestieren gegen steigende Mieten“

http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/studenten-protestieren-gegen-steigende-mieten-1.1398294

unter dem Titel in der AZ „Lautstarker Protest gegen die Mieterhöhung“

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/lautstarker-protest-gegen-die-mieterhoehungen-1.1398106

bitte ich höflich um Veröffentlichung des nachstehenden Leserbriefes:

Wer Sitzungen des Verwaltungsrates im Bereich des Studentenwerks Aachen – A.ö.R.- grundsätzlich für nichtöffentlich erklärt, muss sich nicht wundern, dass damit Misstrauen sowohl bei den Studierenden als auch in den Reihen der eigenen Belegschaft wächst.

Wenn dann noch Studierende mit lautstarkem Protest gegen Mietpreiserhöhungen, die im stillen Kämmerlein beschlossen wurden, auf die Straße gehen, ist das nicht gerade erquicklich!

Wenn aber dann die Leitung des Studentenwerks noch nicht einmal der Presse und somit der Öffentlichkeit gegenüber Stellungnahme zu dieser entstandenen Situation abgeben möchte, ist das ein regelrechtes Armutszeugnis!

Bildung und Wissenschaft obliegen im föderativen Staatswesen den jeweiligen Bundesländern, was bedeutet, dass u. a. auch die finanzpolitische Weichenstellung bei der Landesregierung von NRW in Düsseldorf erfolgt.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW setzt unter Führung der Ministerin Svenja Schulze (SPD) die finanzpolitischen Prioritäten für die Studentenwerke des Landes NRW!

Hier liegt die Verantwortung für mangelnde Zuschüsse im Bereich der Studentenwerke, die die Studierenden u.a. mit Essen, Trinken, Wohnen, BAföG, Kitas zu zivilen Preisen versorgen sollen.

Aus diesem Grunde hätte das Studentenwerk (Verwaltungsrat, Geschäftsführung und die gewerkschaftlichen Vertreter) gut daran getan, mit der notwendigen Transparenz den Schulterschluss mit den Studierenden und deren Vertretungen (ASTen etc.) zu suchen, um dann einen lautstarken Protest in Richtung Landesregierung NRW für mehr und bitter notwendige Zuschüsse zu richten!

Das wäre auf jeden Fall ein gutes Rezept gewesen, das sich in der Vergangenheit bestens bewährt hat.

Für die Veröffentlichung sage ich Ihnen meinen Dank im Voraus.

Manfred Engelhardt

-Ehrenmitglied der Personalräte-ARGE der NRW Studentenwerke in Ver.di-

Freunder Landstr. 100, 52078 Aachen, Handy-Nr.: 017 19 16 14 93

http://www.ak-gewerkschafter.de/wp-content/gallery/planstellendemo/planstellendemo10101991-1.jpg   http://www.ak-gewerkschafter.de/wp-content/gallery/ultralauf-1993/ultralauf7101993-5.jpg

Das linke Foto von Betartix Graetsch zeigt Studentenwerker/Innen und Studierende 1991 beim gemeinsamen Protestmarsch zum Landtagsabgeordneten-Büro der SPD hier in Aachen!

Das rechte Foto von Beatrix Graetsch zeigt protestierende Studentenwerker/Innen und Studierende anläßlich des Ultraprotestlaufes des Manni Engelhardt über 170 Kilometer AC-Düsseldorf-AC vor dem Landtagsgebäude in Düsseldorf (http://www.ak-gewerkschafter.de/bilder/ultralauf-7-oktober-1993/).

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