Kollegin Christa Lenz kommentiert den Artikel „Nutzung der Flüchtlingskrise für verschärften Billiglohnsektor“:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Christa Lenz hat einen Kommentar zum Beitrag „Fred Maintz informiert: „Nutzung der `Flüchtlingskrise` für verschärften Billiglohnsektor + Sozialabbau?““
(http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/08/10/fred-maintz-informiert-nutzung-der-fluechtlingskrise-fuer-verschaerften-billiglohnsektor-sozialabbau/) verfasst.

Diesen Kommentar haben wir zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme nachstehend auf unsere Homepage gepostet.

http://n8waechter.info/wp-content/uploads/2015/09/fl%C3%BCchtlingskrise-l%C3%BCgen-propaganda-medien.jpg

(Foto aus: http://n8waechter.info/2015/09/fluechtlingskrise-bilder-die-die-massenmedien-nicht-zeigen/)

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Christa Lenz ist der Meinung:

„Liebe Kolleginnen du Kollegen,

ja, das ist doch der reinste Wahnsinn, was mit den armen Flüchtlingen betrieben wird. Wieso sind die Bedingungen für diese Menschen bei uns auf so wackeligen Füßen gebaut? Wir haben doch genug Arbeitslose, die für die Aufnahme und  Registrierung und alle anderen anfallenden Formalitäten für die Flüchtlinge ausgebildet und eingesetzt werden könnten, oder? Und erkläre mir doch bitteschön einmal jemand plausibel, weshalb die bei uns Schutz suchenden Menschen hier nicht arbeiten oder sich einbringen dürfen? Da wo sie herkommen, haben sie mit Sicherheit teilweise Ausbildungen absolviert und Neigungen sowie Fähigkeiten entwickelt! .Da wundert man sich dann, dass diese Menschen ungeduldig, ungehalten werden. Das alles sind aber für mich ganz logische Folgeanomalien, die auch Aggression auslösen können. Und dann wird diesen Menschen damit gedroht abgeschoben zu werden. Und dann brauchen sie in letzter Konsequenz doch nicht zu gehen, so wie letztlich hier in Charleroi geschehen!?

Ich meine, wenn diese Menschen hierhin flüchten, sind sie doch froh, hier Aufnahme zu finden. Und das führt auch letztlich zu der Akzeptanz unserer Gesetze, setzt diese geradezu voraus! Natürlich ist auch das Integrationsbemühen auf unserer Seite und auf Seiten der Politik ein entscheidender Faktor zu dieser Akzeptanz in Wechselseitigkeit.

Ich denke, hier gibt es für uns alle noch viel zu tun!

Christa Lenz (AK-Mitglied u. AK-Kassenwartin)“

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