CAMPACT ruft zum Appell an Wolfgang Schäuble auf. Dieser soll sich nicht durch die Atomkonzerne steuerlich austricksen lassen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis AK) ein weiterer Aufruf von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact). Dieser Aufruf passt sehr gut zu unserem jüngsten Beitrag zum Thema „Unterzeichnet den aktuellen CAMPACT-EIL-APPELL zum Thema: Den Steuertrick der Atomkonzerne stoppen!“

Diesen Beitrag könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/11/02/unterzeichnet-den-aktuellen-campact-eil-appell-zum-thema-den-steuertrick-der-atomkonzerne-stoppen/!

Nunmehr ruft der CAMPACT-Teamleiter Chris Methmann dazu auf, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble per Kampagne dazu zu bringen, sich nicht durch die Atomkonzerne austricksen zu lassen, die 700 Millionen Euro Atomsteuer umgehen wollen!

Wir haben diesen Aufruf nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage und in die Kategorien „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik) und „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/62/Campact_Logo.svg/1280px-Campact_Logo.svg.png

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CAMPACT ruft aus:

AKW-Betreiber dürfen damit nicht durchkommen

Drücken die Atomkonzerne sich um über 700 Millionen Euro Atomsteuer? Mit einer Anzeige in der FAZ wollen wir Finanzminister Schäuble dazu bringen, sich nicht austricksen zu lassen. Gelingt uns das, wären einige Risiko-Meiler bald unrentabel. Doch dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.

Spenden Sie jetzt für die Anzeige
https://www.campact.de/atomsteuer/appell/spenden-01/?_mv=3hGqljmtmtobUY8Pm9qBL8

Lieber Manni Engelhardt,

die Faust saust auf den Tisch. Die Kaffeetasse schwappt über. „Das gibt’s doch nicht! So einfach lässt der Schäuble sich über den Tisch ziehen!“, schallt es hinter der Zeitung hervor, die im Takt energischen Kopfschüttelns wackelt.

Diese Szene können Sie, Manni Engelhardt, am kommenden Donnerstag an den Frühstückstischen zehntausender CDU-Wähler/Innen anstoßen. Dann wollen wir unseren Appell, mit dem Sie und 203946 weitere Bürger/Innen gegen den Steuertrick der Atomkonzerne protestieren, als Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlichen. Denn bislang duckt sich Finanzminister Schäuble weg – und lässt so zu, dass die Atomkonzerne sich um über 700 Millionen Euro Atomsteuer drücken.

Unser Kalkül: Finanzminister Schäuble hat einen Ruf zu verlieren. Er gilt als seriöser Finanzpolitiker, der seinen Haushalt fest im Griff hat. Ein Image, das ihn für viele sogar zum perfekten Bundespräsidenten macht. Und genau dieses Image steht für Schäuble auf dem Spiel, wenn ein Steuerskandal um die unpopuläre Atomkraft seine Fans aufschreckt.

Am Donnerstag ist die Gelegenheit günstig dafür: Der Bundestag diskutiert über die Besteuerung der Atomkonzerne. Und mit einer Anzeige in der FAZ können wir Schäuble unter Zugzwang setzen: Entweder er verteidigt in der Debatte seinen Ruf als seriöser Haushälter und verspricht eine Verlängerung der Atomsteuer. Oder sein Image nimmt erheblichen Schaden.

Dieser Plan geht jedoch nur auf, wenn wir die Anzeige rechtzeitig finanziert bekommen. Spätestens am Dienstag müssen wir den Platz bei der FAZ reservieren. Uns fehlen dafür noch 30.000 Euro. Manni Engelhardt, bitte ermöglichen Sie unsere Anzeige mit Ihrer Spende! Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!

Spenden Sie hier für die Anzeige in der FAZ
https://www.campact.de/atomsteuer/appell/spenden-01/?_mv=3hGqljmtmtobUY8Pm9qBL8

Gelingt unser Plan mit der Anzeige, dann erfahren viele CDU-Wähler/innen am Donnerstag aus der Zeitung: Ihre Ikone Wolfgang Schäuble lässt sich von den Atomkonzernen mit einem einfachen Trick vorführen. Weil die Steuer auf Brennelemente Ende Dezember ausläuft, verschieben die Konzerne den Austausch ihrer Brennstäbe auf den Januar. So drücken sie sich vor mehr als 700 Millionen Euro an Steuern, die für die neuen Brennstäbe fällig wären. Geld, das Schäuble in seinem Haushalt bereits fest verplant hatte.

Auch Geld, mit dem sich für die Atomkonzerne so mancher marode Meiler überhaupt erst rechnet. Denn die Brennelemente-Steuer kann ein Kraftwerk schnell unwirtschaftlich machen. Das AKW Grafenrheinfeld beispielsweise ging 2015 früher als geplant vom Netz – wegen der Kosten für die Brennelemente-Steuer.

Mit der Steuer steht also weit mehr auf dem Spiel als nur Geld. Verlängert Schäuble die Atom-Abgabe zunächst um ein Jahr, könnte eine neue Bundesregierung sie über 2017 hinaus weiter erheben. Und müssen die Konzerne die Steuer langfristig einpreisen, werden viele Meiler unrentabel – und müssen deshalb möglicherweise früher abgeschaltet werden.

Mit anderen Worten: Setzen die AKW-Betreiber sich durch, subventioniert jede/r von uns die Atomkraft unfreiwillig mit etwa 10 Euro. Investieren wir dieses Geld doch lieber in die Beschleunigung des Atomausstiegs! Bringen wir Schäuble mit einer FAZ-Anzeige dazu, die Atomsteuer zu verlängern. Dann haben wir eine realistische Chance, dass Risiko-Reaktoren schneller vom Netz gehen.

Hoffentlich lautet die nächste Überraschung beim Frühstück also: „Schäuble unterbindet den Steuertrick der Atomkonzerne.“ Sie können das möglich machen – wenn Sie mit einer Spende helfen. Schon mit 5 Euro tragen Sie eine Menge zur Anzeige bei!

Ermöglichen Sie die Anzeige hier mit Ihrer Spende
https://www.campact.de/atomsteuer/appell/spenden-01/?_mv=3hGqljmtmtobUY8Pm9qBL8

Herzliche Grüße
Chris Methmann, Teamleiter Kampagnen

PS: Dass wir mit einer Anzeige viel bewegen können, haben wir in diesem Jahr schon einmal gezeigt. Schäubles Kabinettskollege, Agrarminister Christian Schmidt, wollte im Frühjahr Pestizide zulassen, die Bienen töten. Mit einer Anzeige in CSU-nahen Zeitungen alarmierten wir die CSU-Basis. Wenig später lenkte Schmidt ein. Die Pestizide blieben verboten.

Unterstützen Sie unsere Anzeige hier mit Ihrer Spende
https://www.campact.de/atomsteuer/appell/spenden-01/?_mv=3hGqljmtmtobUY8Pm9qBL8

Falls Sie das bevorzugen, können Sie Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:

Campact e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE55251205106980321111
BIC BFSWDE33HAN

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