Kollegin Astrid Matthiae und der gesamte AK nehmen vor dem Prozessauftakt des peruanischen Kleinbauern gegen RWE noch einmal Stellung!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir auch über den peruanischen Kleinbauer berichtet, der gegen RWE vor das Landgericht Essen gezogen ist, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=peruanischer+kleinbauer !

Dazu erreicht uns jetzt eine Stellungnahme der Ver.di-Kollegin Astrid Matthiae (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=astrid+matthiea) an die Ver.di-Mitglieder.

Als AK möchten wir diese über unsere Homepage allen Gewerkschafter/Innen zur Kenntnis bringen. Aus diesem Grunde haben wir die Stellungnahme zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „GEWEREKSCHAFTSARBEIT“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gewerkschaftsarbeit/) gepostet.

Und hier der Film auf Youtube:

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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„Wir sind, liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch als ver.di-Mitglieder gefragt, wenn der peruanische Bergbauer Saúl Luciano Lliuya aus der Andenstadt Huaraz den Energiekonzern RWE vor der 2. Zivilkammer des Landgerichts Essen verklagt (Prozessauftakt ist Do. der 24.11. 12 Uhr).
Denn mitverantwortlich für die Konzernpolitik ist der von unserer Gewerkschaft in die Position des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden entsandte ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Der Kollege Bsirske bekleidet diese Position seit rund 15 Jahren.
Für den klimapolitischen Stand von RWE im Jahr 2016 zwei Zahlen:
RWE ist nach eigenen Angaben der größte CO2-Emittent Europas, mit einem Anteil an Erneuerbaren Energien bei der Stromproduktion von 5 % – gegenüber ca. 33 % deutschlandweit.
Welche Position wollen wir als ver.di-Mitglieder gegenüber den Prozessbeteiligten einnehmen?
Welche Anforderungen haben wir an den Kollegen Bsirske mit Blick auf eine verantwortungsbewusste Wahrnehmung seines Aufsichtsrats-Mandats? Verantwortungsbewusst gegenüber den vom Klimawandel betroffenen Menschen und gegenüber den RWE-Beschäftigten im Sinne einer zukunftsfähigen Beschäftigungsperspektive, sprich einer klimaverträglichen Beschäftigung mit günstiger Schadensbilanz?

Einen wichtigen Beitrag zur Klärung dieser Frage leistet der WDR-Film „Letzte Chance für unser Klima…“. Aus Anlass des Prozessauftaktes Lliuya ./. RWE wird er in drei Städten gezeigt, mit anschließender Diskussion, und zwar am 25. 11. in Berlin, am 28.11. in Bonn und am 30. 11. in Hamburg (Details siehe Info im Anhang).

Ich möchte Euch bitten, möglichst einen dieser Termine wahrzunehmen und diese Information an Euch bekannte Verdi-Mitglieder weiter zu verbreiten!

Mit solidarischem Gruß
Astrid Matthiae, die sich auf Reaktionen freut und der Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK)
PS
Wer es nicht in die Veranstaltungen schafft, hier der Link zum Film:
http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Letzte-Chance-f%C3%BCr-unser-Klima/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=36761210

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