Der BBU fordert: Die Bundesregierung soll sich für die Abschaltung der schweizer Atomkraftwerke einsetzen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine weitere Pressemitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) über deren Pressereferent Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz). In dieser Mitteilung fordert der BBU, dass sich die Bundesregierung jetzt für die Stilllegung der Schweizer Atomkraftwerke einsetzen soll!

Nachstehend haben wir diese Pressemitteilung zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.solarify.eu/wp-content/uploads/2016/01/Udo-Buchholz-BBU-Foto-%C2%A9-BBU.jpg  http://www.bbu-online.de/images/Logo/RZ_BBU_LOGO_4C.jpg

(Foto zeigt BBU-Pressesprecher Udo Buchholz)

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Pressemitteilung des BBU vom 28. November 2016

Bundesregierung soll sich für die Stilllegung der Schweizer Atomkraftwerke
einsetzen

(Bern, Bonn, 28.11.2015) Nach der Volksabstimmung in der Schweiz zum
Thema Atomausstieg fordert der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) von der Bundesregierung in Berlin deutliche
Handlungsstrategien gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke (AKW) in
der Schweiz. Der BBU solidarisiert sich zudem mit der
Anti-Atomkraft-Bewegung in der Schweiz und wünscht ihr
Durchhaltevermögen für das weitere Engagement gegen die Atomindustrie.
In der Vergangenheit hatte sich der BBU wiederholt gegen den
Weiterbetrieb der AKW in der Schweiz ausgesprochen.

Die insgesamt fünf Atomreaktoren in der Schweiz zählen weltweit zu den
ältesten Atomkraftwerken. Alle gingen bereits vor der Atomkatastrophe in
Tschernobyl in Betrieb. Die Reaktoren am Standort Beznau gingen 1969
bzw. 1971 in Betrieb, das AKW Mühleberg ebenfalls 1971. Es folgten 1979
das AKW Gösgen und 1984 das AKW Leibstadt.

Nach Auffassung des BBU muss die Bundesregierung ihre politischen und
juristischen Handlungsspielräume ausloten. Dazu gehört auch die
gemeinsame Prüfung mit den Landesregierungen in Düsseldorf und Hannover,
ob und welche Atomkraftwerke in der Schweiz aktuell mit Lieferungen der
Uranfabriken in Gronau (Nordrhein-Westfalen) und / oder Lingen
(Niedersachsen) betrieben werden. Derartige Exporte können und müssen
von der Bundesregierung und den zuständigen Landesregierungen
unterbunden werden. Der Betreiber des AKW Gösgen hatte 2014 bekannt
gegeben, dass er angereichertes Uran vom Urenco-Konzern bezieht, der
auch die Urananreicherungsanlage in Gronau betreibt.

http://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/akw-goesgen-bezieht-uran-neu-aus-kanada-statt-aus-russland

Über die Atomkraftwerke in der Schweiz schreibt die Schweizerische
Energie-Stiftung (SES): „Sowohl Kraftwerke des Typs Mühlebergs als auch
von Beznau wurden im Ausland längst ausrangiert. Nach dem Unfall in
Fukushima haben Bundesrat, National- und Ständerat den schrittweisen
Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Die Neubaupläne der
Stromwirtschaft wurden damit beerdigt. Die Gesetzesgrundlage dazu wird
derzeit in der Energiestrategie 2050 des Bundes durch das Parlament
verabschiedet. Wann die Schweizer Uralt-Reaktoren vom Netz gehen werden
bleibt aber unklar.“

http://www.energiestiftung.ch/atomenergie.html

Der BBU fordert angesichts der generellen Gefahren, die mit dem Betrieb
von Atomkraftwerken und sonstigen Artomanlagen verbunden sind, die
sofortige Stilllegung aller AKW und Atomfabriken in der Bundesrepublik
Deutschland, in der Schweiz und anderswo. Der BBU ruft die Bevölkerung
dazu auf, das internationale Engagement des BBU für eine
umweltverträgliche Energieversorgung zu unterstützen.

Weitere Informationen zu den Gefahren der AKW in der Schweiz:

https://www.geordneter-atomausstieg-ja.ch/de/
http://www.menschenstrom.ch/
http://www.fokusantiatom.ch/

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter

http://bbu-online.de, telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse
lautet www.facebook.com/BBU72. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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