BBU-Pressemitteilung gegen den Weiterbetrieb des AKW-Emsland!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir wieder eine Pressemitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) über den Pressesprecher Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz) erhalten.

In dieser wichtige Pressemitteilung warnt der BBU vor dem Weiterbetrieb des AKW Emsland, das bald schon das 150. Meldepflichtige Ereignis zu verzeichnen hat.

Wir haben die komplette Pressenmitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATIOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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BBU-Pressemitteilung vom 02.12.2016

Bald 150. meldepflichtiges Ereignis im AKW Emsland?

(Bonn, Lingen, 02.12.2016) Nach den jüngsten meldepflichtigen
Ereignissen im Atomkraftwerk Emsland (AKW Lingen 2) warnt der
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) erneut vor dem
Weiterbetrieb des niedersächsischen AKW in der Nähe der Grenze zu den
Niederlanden. Der Verband weist darauf hin, dass es im AKW Emsland
bereits rund 150 meldepflichtige Ereignisse gegeben hat. Das Bundesamt
für Strahlenschutz teilt auf seiner Internetseite dazu mit, dass es im
AKW Emsland seit dessen Inbetriebnahme im Jahr 1988 bis zum 30.
September 2016 bereits 142 meldepflichtige Ereignisse gegeben hat.

http://www.bfs.de/DE/themen/kt/ereignisse/standorte/kkw/kkw_node.html

Im AKW Emsland gab es zudem im November 2016 mindestens zwei weitere
meldepflichtige Ereignisse, so dass sich die Gesamtzahl auf mindestens
144 erhöht hat.

Der BBU fordert von der rot-grünen Landesregierung in Hannover die
sofortige Stilllegung des AKW Emsland. Udo Buchholz vom Vorstand des BBU
erklärt: „Den offiziellen Plänen zufolge soll das AKW Emsland noch sechs
Jahre bis Ende 2022 laufen. In der Zeit kann es noch zu zahlreichen
Störfällen kommen. Das muss verhindert werden.“ Grundsätzlich fordert
der BBU die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke und Atomanlagen.

Ende Oktober haben Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände in
Lingen mit einer überörtlichen Demonstration für den sofortigen
Atomausstieg demonstriert. Die Demonstration richtete sich auch konkret
gegen den Weiterbetrieb des AKW Emsland und der Brennelementefabrik in
Lingen, in der Brennelemente für den Betrieb zahlreicher Atomkraftwerke,
u. a. auch in Belgien, produziert werden.

Gegen den Weiterbetrieb der Atomanlagen in Lingen richtet sich auch die
Lingen-Resolution, die bereits von weit mehr als 200 Initiativen,
Verbänden und Parteigliederungen unterschrieben wurde. Weitere
Organisationen können die Resolution noch mit unterschreiben. Mehr dazu
unter http://bbu-online.de. Direktlink:
http://bbu-online.de/AK%20Energie/Aktuelles%20AK%20Energie/Lingen-Resolution%202016.pdf

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://bbu-online.de,telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse
lautet www.facebook.com/BBU72. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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