SEE RED informiert über den Filmvortrag „Kleidung für uns – mit dem Leben bezahlt“ und lädt dazu nach Düsseldorf ein!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine aktuelle Mitteilung von See Red (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=see+red). In dieser See Red – NEWS geht es um das Thema „Kleidung für uns – mit dem Leben bezahlt!“

Zu diesem Thema haben wie auch bereits mehrere Artikel gepostet, die Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bangladesch !

See Red weist in ihrer NEWS auf einen Film-Vortrag zum Thema hin, der am 14.12.16 in Düsseldorf stattfinden wird.

Wir haben die komplette NEWS zu Eurer gefälligen Kenntnis- und Teilnahme nachstehend auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

http://www.anti-kapitalismus.org/sites/default/files/styles/large/public/ilduesseldorf_0.jpg?itok=WRCLBAWB

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Hallo und guten Tag,

dies ist ein Newsletter
von Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]

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Film & Vortrag: Wo kommt unsere Kleidung eigentlich her, was passiert
jenseits der Laufstege und hinter den Nähmaschinen in den
Bekleidungsfabriken? Referentin: Christiane Schnura, Koordinatorin der
Kampagne für ’saubere‘ Kleidung
Mi, 14.12.2016, 19.30 Uhr, zakk, Fichtenstraße 40

Die aktuellen Entwicklungen sind alarmierend. Knapp 1.200 Tote beim
Fabrikeinsturz in Bangladesch. Brände in Textilfabriken in Indien. Die
Katastrophen in der weltweiten Bekleidungsindustrie reißen nicht ab.

Im Vortrag wollen wir zeigen, was uns Modefirmen gerne vorenthalten. Wer
macht unsere Kleidung und wer steckt die Gewinne ein? Ein Ergebnis ist
wenig überraschend: Es sind die weltweiten Handelsunternehmen, die mit
unserer Mode Millionengeschäfte machen. Was wir jedoch selten genau
wissen ist, unter welchen Bedingungen unser neues T-Shirt, dass wir bunt
bedruckt am Ende unserer Schulzeit tragen, unsere Teamsportkleidung in
der Schule, unsere trendige Jeans im „Used Look“ oder die teure
Outdoorjacke entstanden sind, wie viele Hände bis spät in die Nacht und
selbst an Feiertagen unsere neuesten Kleidungsstücke genäht haben.

Die Arbeitsbedingungen in der globalen Textilindustrie sind geprägt von
niedrigen Löhnen, langen Arbeitszeiten und mangelnden Arbeitsrechten.
Die niedrigen Preise, die Bekleidung und Sportschuhe auf dem Weltmarkt
erzielen, lassen sich nur durch ausbeuterische Arbeitsverhältnisse in
Ländern wie Bangladesh oder Indonesien realisieren, die die unteren
Enden der globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten einnehmen. Durch
‚outsourcing‘ und ’subcontracting‘ werden Produktionsschritte an
Vertragsunternehmen abgegeben; die Auftraggeber können so nicht nur
Kosten reduzieren, sondern sich auch aus der Verantwortung stehlen,
sollte es entlang der Produktionskette zu Menschenrechtsverletzungen
durch die Unternehmen kommen. Aktivist/Innen aus Nord und Süd kämpfen
dafür, dass die Einhaltung von arbeitsrechtlichen Mindeststandards
entlang der gesamten Zulieferkette in der Verantwortung des
Mutterkonzerns liegt.

Es ist kein Zufall, dass es fast ausschließlich Frauen sind, die unter
oft unmenschlichen Bedingungen die hier so beliebte Markenkleidung
herstellen. Die Annahme scheint zu sein, dass arbeitende Frauen sich
nicht organisieren und keinen Widerstand gegen solche Arbeitsbedingungen
leisten. Doch dem Mythos von Geschick und Gefügigkeit setzen immer mehr
Frauen-NGOs und Gewerkschaften teils auch transnationale
Organisierungsprozesse entgegen – nicht zuletzt, um zu verhindern, dass
die Verbesserung von Arbeitsrechten in einem Land zur Abwanderung der
Arbeitsplätze in ein anderes Land bzw. in den informellen Sektor führt.

Veranstalter*innen: Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] in
Kooperation mit zakk
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Mehr Informationen über uns unter www.anti-kapitalismus.org und
facebook.com/srddorf . Per mail unter seered@riseup.net

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