BBU teilt mit: Sonntag, den 18.12.2016, finden ANTI-ATOM-ADVENTS-PROTESTE vor den Atommülllagern Ahaus und Asse statt! Kommt bitte ALLE hin!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) über den Pressesprecher & Vorstandsmitglied des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu), dem Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz), die Mitteilung über die sogenannten Anti-Atom-Advents-Proteste, die am morgigen Sonntag (18.12.2016) an folgenden Standorten stattfinden:

Atommülllager Ahaus (NRW) und Atommülllager Asse (Niedersachsen).

Sehr gerne haben wir diese wichtige Pressemitteilung zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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http://aufpassen.org/kalender/  

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
BI „Kein Atommüll in Ahaus“ e.V.
Sofortiger Atomausstieg (Sofa) Münster

Pressemitteilung, 15.12.2016

Castor-Pläne endgültig auf Eis legen – Advents-Sonntagsspaziergang
18.12. um 14 Uhr am Ahauser Atommülllager

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen ruft für den 18.12.2016
um 14 Uhr zum Protest am Brennelemente-Zwischenlager Ahaus (BZA) auf. Die
Atomkraftgegner wollen das Jahr 2016 ausklingen lassen und sich auf die
Proteste im Wahljahr 2017 einstimmen. Denn mit den geplanten
Castortransporten aus Jülich und Garching steht bereits ab 2018 eine
massenhafte, sinnlose Atommüllverschiebung nach Ahaus bevor. „Bislang
hat es die rot-grüne Landesregierung versäumt, konkrete Schritte gegen
diesen gefährlichen und unsinnigen Atommülltourismus zu unternehmen“ so
Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. „Wir
erwarten von den Verantwortlichen und den Parteien vor dem Wahlkampf
eindeutige Entscheidungen und ein Konzept für den weiteren Umgang mit
dem Atommüll!“ so Peter Bastian weiter.

Der Advents-Sonntagsspaziergang findet traditionell gemeinsam mit vielen
Atomkraftgegnern aus dem Münsterland und darüber hinaus statt. Deswegen
werden auch die Gronauer Urananreicherungsanlage und die Lingener
Brennelementefabrik eine Rolle spielen, die weiterhin die Risiko-AKW‘s
in Frankreich und Belgien beliefern. Auch soll 2017 das neue
unbefristete Uranmülllager in Gronau in Betrieb gehen. Diese Themen
stehen neben einer „intensiven Wahlkampfbetreuung“ durch die
Anti-Atomkraft-Initiativen für das kommende Jahr ebenso auf der Agenda
wie die geplanten Castortransporte. Unterstützt werden die
Atomkraftgegner dabei unter anderem vom Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU).

Die Ratsfraktion der UWG-Ahaus hatte im vergangenen Jahr einstimmige
Entscheidungen gegen die Einlagerungsgenehmigung für die Jülicher
Castoren in Ahaus und gegen die Laufzeitverlängerung des BZA über das
Jahr 2036 hinaus initiiert. Inzwischen haben im Auftrag der Stadt Ahaus,
Fachanwälte die Einlagerungsgenehmigung des Bundesamtes für
Strahlenschutz (BfS) für die 152 Castoren aus Jülich überprüft. Die
vorläufigen Ergebnisse werden in der Ratssitzung am 20.12. ab 18.00 Uhr
vorgestellt.

„Wir begrüßen diese Schritte, werden aber unabhängig davon, weiter
gemeinsam mit unseren Freundinnen und Freunden in Jülich und anderswo
den Protest organisieren. Atomausstieg ist Handarbeit!“ erklärt Peter
Bastian. „Nach unserer Ansicht muss endlich mit dem Bau eines möglichst
sicheren Zwischenlagers für die 152 THTR/AVR Castoren in Jülich begonnen
werden. Dort können sich auch die ‚Experten‘ dieser Technologie einen
Weg für die endlagergerechte Aufarbeitung dieses extrem gefährlichen
Atommülls überlegen“, so Felix Ruwe von der BI-Ahaus. Die
Atommüllproblematik wird schon viel zu lange vertuscht, beschönigt und
durch parlamentarische „Hau-Ruck-Verfahren“ nahezu ohne
Öffentlichkeitsbeteiligung angegangen. So auch das neue, von
schwarz-rot-grün vorgelegte Gesetzespaket „zur Neuordnung der
Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung“, welches unter anderem
beinhaltet, dass die Bundesrepublik das BZA von der Gesellschaft für
Nuklearservice aufkaufen wird.

Neben Informationen und einem Demonstrationszug um das Atommülllager
wird es eine symbolische Protestaktion geben. Die Ahauser VolXküche
sorgt für warme Getränke.

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