CAMPACT ruft zur Hilfe von Flüchtlingen vor klirrender Kälte in Südeuropa auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns zur Flüchtlingsproblematik (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fl%C3%BCchtlinge) eine Mitteilung inklusive Petition von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) erreicht.

Wie wir bereits berichteten (http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/01/21/15613/), harren in Griechenland und Italien zehntausende Flüchtlinge in klirrender Kälte aus!

Diese CAMPACT-Mitteilung/Petition trägt den Titel:

„Holen Sie diese Geschwister ins Warme!“

Wir haben Sie zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung nachstehend auf unsere Homepage und in die Kategorien „EUROPA“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/europa) und „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagen) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

https://wigwam.im/wp-content/uploads/2015/02/wigwam_web_Logos_campact.png

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CAMPACT ruft auf:

Geflüchtete drohen zu erfrieren

In Griechenland und Italien versuchen zehntausende Geflüchtete, die klirrende Kälte in Zelten zu überleben. Stefan Wilker will ihnen helfen: Mit einer Petition auf WeAct fordert er die Bundesregierung auf, ihr Versprechen zu halten und Flüchtlingen eine Zukunft in Deutschland zu geben. Unterstützen Sie ihn dabei!

Unterzeichnen Sie hier seine WeAct-Petition
https://campact.org/mM8aHpgPOIV15ICt?utm_campaign=%2Fkb-weact%2F&utm_term=box&utm_medium=Email&utm_source=%2Fkb-weact%2F2017-user-petitions%2F&utm_content=random-c&_mv=6GZT8ilfWKxsLpC3ycEEo2

Liebe Manni Engelhardt,

„Hast du irgendwelche guten Neuigkeiten für uns?“ SMS wie diese bekommt Flüchtlingshelferin Renate Heise oft. Zum Beispiel von der 20-jährigen Souad und ihrem 14-jährigen Bruder. Die Geschwister sind ohne ihre Eltern vor dem Krieg in Syrien geflohen. Jetzt harren sie bei klirrender Kälte auf einem ehemaligen Campingplatz in Griechenland aus. Bei Winterstürmen sind in den vergangenen Wochen mehrere Geflüchtete in Griechenland erfroren.[1] Weitere Kältewellen sind für die kommenden Wochen angekündigt.

Souad und ihr Bruder sollten eigentlich nicht mehr in Griechenland sein. In Deutschland erwartet sie ein warmes Bett – dank Renate Heise und Stefan Wilker. „In Griechenland erfrieren Menschen, während bei uns Flüchtlingsunterkünfte leer stehen“, erzählt Stefan Wilker. „Das können wir nicht länger hinnehmen.“ Gemeinsam mit anderen Bürger/innen überzeugten sie den Stadtrat, 50 Geflüchtete nach Osnabrück zu holen. Auch Souad und ihr Bruder gehören zu der Gruppe.

Das Problem: Zwar hat die Bundesregierung bereits 2015 versprochen, mit dem sogenannten „Relocation“-Programm 27.000 Menschen aus den überfüllten Lagern am Mittelmeer nach Deutschland umzusiedeln. Doch bisher wurden nur 1349 Menschen tatsächlich aufgenommen. „Es eilt“, sagt Stefan Wilker. „Viele Lager sind dem Winter nicht gewachsen. An jedem Tag, den die Regierung länger wartet, können Menschen erfrieren. Wir müssen der Regierung jetzt zeigen, dass es nicht an uns scheitert.“ Dafür hat Stefan Wilker eine Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Wenn er 10.000 Unterschriften zusammen hat, will er sie Innenminister Thomas de Maizière persönlich übergeben.

Bitte helfen Sie: Unterstützen Sie jetzt Stefan Wilkers Forderung an die Bundesregierung, die Geflüchteten aus der Kälte zu holen.

Hier klicken und die Petition auf WeAct unterzeichnen
https://campact.org/LYYABCHW_ehJTDUO?utm_campaign=%2Fkb-weact%2F&utm_term=link1&utm_medium=Email&utm_source=%2Fkb-weact%2F2017-user-petitions%2F&utm_content=random-c&_mv=6GZT8ilfWKxsLpC3ycEEo2

Souad und ihr Bruder sind keine Einzelfälle. Nach Angaben der Organisation Ärzte ohne Grenzen sitzen auf den griechischen Inseln 15.000 Geflüchtete ohne winterfeste Unterkünfte, Kleidung und Schuhe fest.[2] Auch Schwangere und Kleinkinder schlafen bei Temperaturen bis minus 14 Grad in einfachen Zelten, besitzen nur Sandalen und dünne Jacken.

In Deutschland gibt es viele Menschen, die ihnen helfen wollen. Auch in Darmstadt, Cuxhaven, Marburg und weiteren Städten setzen sich Einwohner/innen unter dem Motto „Bei uns ist noch Platz!“ dafür ein, Menschen mit dem Relocation-Programm in ihre Städte umzusiedeln. Sie kennen die Bedingungen bei sich vor Ort, wollen die Neuankömmlinge persönlich willkommen heißen und unterstützen. Doch dafür muss sich die Bundesregierung an ihre Verpflichtung halten.

Die hat bisher gezögert. Die Begründung: Es seien bereits unregistrierte Geflüchtete ins Land gekommen, die zuerst versorgt werden müssten. Doch mittlerweile gelten alle Geflüchteten in Deutschland als registriert. Und weil die Flüchtlingszahlen wieder gesunken sind, stehen an vielen Orten die Unterkünfte leer.[3] Fordern Sie jetzt die Regierung auf, ihr Versprechen endlich zu halten.

Unterzeichnen Sie hier die WeAct-Petition
https://campact.org/1HtbiL_vfKlIPiRE?utm_campaign=%2Fkb-weact%2F&utm_term=link2&utm_medium=Email&utm_source=%2Fkb-weact%2F2017-user-petitions%2F&utm_content=random-c&_mv=6GZT8ilfWKxsLpC3ycEEo2

Diese Petition wurde auf WeAct, der neuen Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da Campact aber die Ziele der Petition unterstützt, möchten wir Sie mit dieser E-Mail gerne auf die Kampagne hinweisen.

Herzliche Grüße
Lena Rohrbach, Campaignerin für WeAct

PS: Letzte Woche trafen sich die Initiativen der verschiedenen Städte erstmals zu einem bundesweiten Treffen. „Wir wissen, dass in vielen Städten Unterkünfte zur Verfügung stehen und es genügend Helfer gibt, die aktiv werden wollen“, erzählt Stefan Wilker. „Wir sind soweit. Wenn die Regierung Geflüchtete aus Griechenland schnell und unbürokratisch einreisen lässt – indem sie zum Beispiel das Relocation-Programm endlich umsetzt – können wir sofort loslegen.“

Unterschreiben Sie jetzt und hier die WeAct-Petition
https://campact.org/W4DHaj1-dY1rxPuY?utm_campaign=%2Fkb-weact%2F&utm_term=ps&utm_medium=Email&utm_source=%2Fkb-weact%2F2017-user-petitions%2F&utm_content=random-c&_mv=6GZT8ilfWKxsLpC3ycEEo2

[1] „Erneut Flüchtling an griechisch-türkischer Grenze erfroren“, n-tv, 16.01.2017
[2] „Flüchtlinge in Griechenland frieren bei Schnee und Kälte“, Süddeutsche Zeitung, 11.1.2017
[3] „Folge der sinkenden Flüchtlingszahlen – Viele Notunterkünfte stehen halb leer“, tagesschau, 20.03.2016

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