Der aktuelle Tarifabschluss in der Wertbranche ist aus unserer AK-Sicht seitens Ver.di weiter erklärungsbedürftig!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) Berichten wir fortlaufend über die Tarifrunden 2017, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/category/tarifpolitik/ !

Heute (03.02.17) ist auf der Homepage der Gewerkschaft Ver.di folgende Mitteilung zu lesen:

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Zwischen 4,9 und 12 Prozent mehr Lohn in der Geld- und Wertbranche

3. Februar 2017 / Für die rund 11.000 Beschäftigten der Geld- und Wertbranche liegt ein Tarifergebnis vor, über das nun noch die Ver.di-Mitglieder abstimmen müssen. Die Einigung erfolgte in der vierten Verhandlungsrunde. Das Ergebnis bedeutet bei einer zweijährigen Laufzeit Erhöhungen zwischen 80 Cent und 1,40 Euro in der Stunde. Die Erhöhungen liegen in den zwei Jahren zwischen 4,9 und 12 Prozent.

„Nur dank der engagierten Warnstreiks ist es gelungen, den Arbeitgebern noch einmal mehr abzuringen, als diese zuletzt angeboten hatten“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Volker Nüsse.

Über das vorläufige Ergebnis werden die in der Branche beschäftigten ver.di-Mitglieder nun zur Abstimmung aufgerufen. Mit dem Arbeitgeber, der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW), ist eine Erklärungsfrist bis zum 17. Fenruar 2017 vereinbart. Bis zu diesem Zeitpunkt kann das Ergebnis von beiden Seiten widerrufen werden.

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Anklicken und Online lesen: http://www.verdi.de/themen/nachrichten/++co++475a4e62-ea03-11e6-be6b-525400940f89

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Als AK merken wir an:

1. Ein Lohnzuwachsgefälle von zwischen 80 Cent und 1,40 Euro = 60 Cent = 7,1 Prozent für die Beschäftigten dieser Branche ist erklärungsbedürftig! Dies hat für uns ein „Geschmäckle“!

2. Die Laufzeit von 2 Jahren ist wieder viel zu lang. Der Faktor „Preisindex“ ist hier sehr wahrscheinlich aussen vor gelassen worden?

3. Für die Zustimmung dieses Tarifvertrages sind lediglich 25 Prozent Ja-Stimmen der Ver.di-Mitglieder in der Branche notwendig. Für Streiks sind 75 Prozent das Mindestlimit! Da können wir jetzt schon absehen, dass auch dieser Tarifvertrag angenommen wird!

Da müssen sich dann die betroffenen Kolleginnen und Kollegen fragen, ob das die Arbeitskampfmassnahmen wert waren?

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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