BBU-Pressemitteilung: Der BBU bekräftigt mit Nachdruck seinen Standpunkt gegen die Elbvertiefung!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns soeben eine aktuelle BBU-Presse-Mitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) über deren Pressesprecher und Vorstandsmitglied Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz) erreicht.

In dieser Mitteilung spricht sich der BBU erneut gegen eine Elbvertiefung (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=elbvertiefung) aus.

Wir haben diese BBU-Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

http://www.bbu-online.de/images/Logo/RZ_BBU_LOGO_4C.jpg  http://p5.focus.de/img/fotos/origs284610/3759616340-w630-h405-o-q75-p5/Hamburg-Elbvertiefung.jpg

                                                              (Foto aus: p5.focus.de)

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Der BBU teilt mit:

BBU-Pressemitteilung
08.02.2017

BBU hofft auf Urteil gegen Elbvertiefung

(Bonn, Hamburg, 08.02.2017) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) bekräftigt noch einmal mit Nachdruck seine Haltung
gegen die drohende Elbvertiefung. Der bundesweit aktive Verband hofft
auf ein ökologisch geprägtes Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes und
drückt den Klägern gegen die Elbvertiefung alle Daumen. Den Plänen zufolge
soll die Elbe vom Hamburger Hafen aus Richtung Nordsee um rund einen Meter
weiter vertieft werden. Morgen, am 9. Februar 2017, will das
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig sein Urteil
zum Thema Elbvertiefung bekannt geben.

Regina Ludewig, BBU-Vorstandsmitglied aus Hamburg, weist darauf hin,
dass in der letzten Woche der Internationale Schutztag der Feuchtgebiete
begangen wurde. „Aus Sicht des Naturschutzes gehört auch die Elbe mit
ihren Überflutungsbereichen zu den schützenswerten Feuchtgebieten“,
betont die engagierte Umweltschützerin.

Im Überflutungsraum der Unterelbe zwischen Hamburg und der Elbmündung
gibt es noch letzte Vorkommen des Schierlings-Wasserfenchel. Wenn die
Elbe auf über 15 m Fahrrinne vertieft und ausgebaggert wird, steigt der
Überflutungssaum der Ufer. Dadurch wäre die Lebensgrundlage des
Schierlingswasserfenchels gefährdet. Dabei sieht der BBU den extrem
seltenen Schierlings-Wasserfenchel als Beispiel für ein insgesamt
schützenswertes Artenvorkommen der Uferbereiche. Hierzu zählt auch die
seltene Löffelente, deren Lebensraum ebenfalls von der Elbvertiefung
bedroht ist.

Der BBU bekräftigt, dass die Sicherung von Arbeitsplätzen nicht auf dem
Rücken der Natur durchgesetzt werden darf. Der BBU fordert, dass gerade
im Umfeld der Metropole Hamburg dem Artenschutz eine hohe Bedeutung
zugemessen werden muss. Dazu erklärt BBU-Vorstandsmitglied Regina
Ludewig: „Die Flüsse und die Nordsee sind nicht unbegrenzt belastbar:
Die Elbe muss als wertvoller Naturraum endlich nachhaltig geschützt
werden. Es gibt mittlerweile auch Wirtschaftskonzepte zur
Hafenentwicklung, die den nachhaltigen Umweltschutz mit berücksichtigen.“

Weitere Informationen zum Thema Elbvertiefung:

http://www.wir-brauchen-keine-elbvertiefung.de
http://www.hamburg-fuer-die-elbe.de
https://www.rettet-die-elbe.de

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://bbu-online.de, telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse
lautet www.facebook.com/BBU72. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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