Im Vorfeld der Abstimmung zu CETA im EU-Parlament ruft CAMPACT zur Aktion „LASSEN SIE ES KLINGELN“ auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) seitens CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) eine weitere KAMPAGNE zu CETA (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ceta) im Vorfeld der Abstimmung am kommenden Mittwoch im EU-Parlament. Es handelt sich um eine Telefonaktion unter dem Motto: „LASSEN SIE´S KLINGELN IN BRÜSSEL!“ Wir haben diese CAMPACT-Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage und in die Kategorien „EUROPA“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/europa/) und „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
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CAMPACT RUFT AUF:
 
 
 
 
 
 
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Liebe Manni Engelhardt,

am kommenden Mittwoch stimmt das Europaparlament über CETA ab und entscheidet, ob das Abkommen vorläufig in Kraft treten kann. Wir wollen ehrlich sein: Wir haben wenig Hoffnung, diese Abstimmung zu gewinnen. Dennoch werden wir bis zum Ende versuchen, möglichst viele Abgeordnete zu überzeugen, CETA abzulehnen. Wir sind davon überzeugt, dass die Anzahl der Gegenstimmen viel mehr als eine symbolische Frage ist.

Je knapper es für CETA wird, desto größer ist unsere Chance, die anderen geplanten EU-Handelsabkommen zu stoppen. Denn jede/r EU-Abgeordnete wird sich gut überlegen, ob sie/er erneut so viele Bürger/innen vor den Kopf stoßen will. Neben dem Dienstleistungsabkommen TiSA drohen bis zu 20 weitere Freihandelsabkommen – fast alle sollen Sonderklagerechte für ausländische Konzerne enthalten.

Mindestens ebenso wichtig ist unser Protest jetzt aus einem anderen Grund: Das Europaparlament stellt nicht die letzte Hürde dar, die CETA nehmen muss, um vollständig und endgültig in Kraft zu treten. Alle EU-Mitgliedsstaaten müssen CETA noch ratifizieren – in Deutschland müssen dazu Bundestag und Bundesrat zustimmen. Jede Nein-Stimme zu CETA gibt uns Rückenwind, das Abkommen später in den Parlamenten zu stoppen – auch darum lohnt es sich, um jede Stimme zu kämpfen.

Die Abgeordneten der FDP stehen bisher fest hinter CETA. Doch im Wahljahr 2017 ist es auch für sie nicht leicht, gegen die Stimmung in der Bevölkerung abzustimmen. Wir sollten es ihnen so schwer wie möglich machen. Auch in der Wählerschaft der FDP, bei kleinen und mittleren Unternehmen, gibt es mit gutem Grund viel Ablehnung von CETA. CETA gibt internationalen Konzernen über kanadische Töchter Sonderklagerechte in Deutschland – und damit einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber einheimischen Unternehmen. Das ist gar nicht liberal. 

Wir bitten Sie daher, jetzt ein Mitglied der FDP im Europaparlament anzurufen, um zu fordern, gegen CETA zu stimmen. Andere Campact-Aktive kümmern sich um die anderen Parteien. 

Rufen Sie jetzt gleich Ihren Europa-Abgeordneten Alexander Graf Lambsdorff (FDP) aus Nordrhein-Westfalen an und machen Sie ihm deutlich, dass Sie CETA ablehnen: 

 

Im Wahlkreis: 0228 908 222 80
In Brüssel: 0032 228 4 51 18
In Straßburg: 0033 3881 7 51 18 (ab Montag)

  

Bitte trauen Sie sich – es ist gar nicht so schwer! Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter Ihres/r Abgeordneten wird abnehmen. Bleiben Sie stets freundlich und vor allem höflich. Aber lassen Sie sich nicht abwimmeln: Sie sprechen mit Ihrer/Ihrem Volksvertreter/in in Europa. 

Hier ein Beispiel, wie das Telefongespräch verlaufen könnte:

Guten Tag,

ich heiße [Ihr Name], ich rufe Sie aus [Ihr Ort] an. Ich würde gerne mit Frau/Herrn [Name der/des Abgeordneten] sprechen.

(Der/die Mitarbeiter/in wird Ihnen sehr wahrscheinlich sagen, dass die/der Abgeordnete momentan nicht zu sprechen ist, und Sie fragen, wie er/sie Ihnen weiterhelfen kann.)

Ich habe erfahren, dass das EU-Parlament am kommenden Mittwoch über das EU-Kanada-Abkommen CETA abstimmt. Ich möchte Frau/Herrn [Name der/des Abgeordneten] dringend bitten, gegen CETA zu stimmen.

CETA bedroht unseren Rechtsstaat, unsere Umwelt und unseren Verbraucherschutz. Es gibt internationalen Konzernen das Recht, zu klagen, wenn staatliche Regeln ihre Profite bedrohen. Es verschiebt damit die Machtbalance in unserer Demokratie.

Würden Sie diese Botschaft bitte an Frau/Herrn [Name der/des Abgeordneten] weitergeben?

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für mein Anliegen genommen haben.

Wir bitten Sie: Fassen Sie sich ein Herz und fordern Sie jetzt Ihre/n Abgeordnete/n am Telefon auf, CETA im Europaparlament abzulehnen. Denn nur, wenn CETA scheitert, besteht eine glaubhafte Chance auf eine grundlegende Neuorientierung der EU-Handelspolitik.

Rufen Sie jetzt gleich Ihren Europa-Abgeordneten Alexander Graf Lambsdorff (FDP) aus Nordrhein-Westfalen an und machen Sie ihm deutlich, dass Sie CETA ablehnen: 

 

Im Wahlkreis: 0228 908 222 80
In Brüssel: 0032 228 4 51 18
In Straßburg: 0033 3881 7 51 18 (ab Montag)

  

Möglicherweise haben Sie noch Fragen. Dann lesen Sie bitte vor dem Anruf diese Tipps unserer Partner von „Stop TTIP“

Vielen Dank – und es ist toll, wenn Sie mitmachen!

Herzliche Grüße

Jörg Haas, Campaigner

PS: Berichten Sie nach dem Telefonat im Live-Blog von Ihren Erfahrungen. Auf diese Weise wird für alle sichtbar, wie viele Menschen sich an der Aktion beteiligen und wie die Abgeordneten reagieren.

Klicken Sie hier und berichten Sie im Live-Blog
 
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