IUF teilt mit: COCA COLA-AMATIK vernichtet in Indonesien grundlegende Gewerkschaftsrechte! Lasst uns gemeinsam dagegen kämpfen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns eine weitere HIOBS-BOTSCHAFT von IUF (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=iuf) über die Untrdrückung unabhängiger Gewerkschaften. Dieses Mal ist es der indonesische COCA-COLA-Abfüller „COCA COLA – AMATIK“, der systematisch die grundlegenden Gewerkschaftsrechte zu vernichten droht.

Hiergegen hat IUF in seiner HIOBS-BOTSCHAFT auch eine Kampagne eingebaut.

Wir haben die komplette Mitteilung nebst Kampagne zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung nachstehend auf unsere Homepage und in die Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/campagnen) gepostet.

MACHT BITTE ALLE MIT!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-  http://www.ak-gewerkschafter.de/wp-content/uploads/2010/10/faust1.gif

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IUF teilt mit und ruft auf:

Indonesien: Coca-Colas Abfüller ist entschlossen,
unabhängige Gewerkschaften zu unterdrücken
Coca-Colas in Australien ansässiger Abfüller Coca-Cola Amatil verletzt systematisch die grundlegenden Gewerkschaftsrechte, um in seinen indonesischen Betrieben unabhängige und demokratische Gewerkschaften zu vernichten. Und die Coca-Cola-Konzernleitung in den USA weiss über die ganze Geschichte Bescheid, hat aber nichts unternommen, um die Missbräuche abzustellen. HIER KLICKEN, UM EINE BOTSCHAFT AN COCA-COLA ZU SCHICKEN!

Als Coca-Cola-Beschäftigte in Cibitung in Zentraljava mit der Organisierung einer unabhängigen Gewerkschaft im März 2015 begannen, reagierte das Management darauf mit der Schikanierung von Mitgliedern und Disziplinarmassnahmen gegen die Führer. Der Vorsitzende der Gewerkschaft, Atra Narwanto, wurde am 30. Juni 2015 im Rahmen eines Verfahrens, das auf unerhörte Weise gegen die grundlegenden rechtlichen Anforderungen und den Grundsatz eines ordnungsgemässen Verfahrens verstiess, suspendiert – die Vorstufe der Entlassung. Als das örtliche Arbeitsamt eine Empfehlung für die unverzügliche Wiedereinstellung aussprach, wies das Coca-Cola-Management die Empfehlung zurück, schaltete eine berüchtigte gewerkschaftsfeindliche Anwaltskanzlei ein und brachte den Fall vor das höhere Arbeitsgericht. Das Gericht entschied am 5. Oktober 2016 für die Kündigung. Das lokale Management hat die Forderung der Gewerkschaft nach Kollektivverhandlungen zurückgewiesen und besteht darauf, Narwanto von den Treffen zwischen zwischen der Gewerkschaft und dem Management auszuschliessen, trotz der Tatsache, dass er nach wie vor der gewählte Gewerkschaftsvorsitzende ist.

Das Amatil-Management reagierte ähnlich brutal, als Coca-Cola-Beschäftigte in Bawen (Westjava) im November 2016 mit der Organisierung einer unabhängigen Gewerkschaft begannen. Die Gewerkschaft wurde am 9. Februar 2017 offiziell eingetragen und hielt am 18. Februar ihre erste Generalversammlung ab, auf der Lutfi Ariyanto zum Vorsitzenden gewählt wurde. Drei Tage später wurde Ariyanto in einen 170 km entfernten Betrieb versetzt. Drei Tage danach erhielt er ein angebliches ‚zweites Warnschreiben‘, obwohl er kein erstes erhalten hatte. Und am 16. März wurde ihm mitgeteilt, dass ihm zum 1. April gekündigt werde.

Die IUL hat das Amatil-Management auf allen Ebenen und die Coca-Cola Company in den USA wiederholt aufgefordert, diesen eklatant gewerkschaftsfeindlichen Praktiken ein Ende zu setzen. Von keinem der beiden Unternehmen ist eine positive Reaktion eingegangen.
 

Coca-Cola Amatil ist der einzige Abfüller von Coca-Cola-Erzeugnissen in Australien, Neuseeland, Indonesien, Papua-Neuguinea, Fiji und Samoa. Die in den Vereinigten Staaten ansässige Coca-Cola Company hält an Coca-Cola Amatil einen Anteil von 29%, gewährt Amatil Lizenzen für ihre Marken und liefert das proprietäre Konzentrat. Die Coca-Cola Company ist für die Vorgänge im Coca-Cola-System verantwortlich.

HIER KLICKEN, UM EINE BOTSCHAFT an die Coca-Cola Company in den USA ZU SCHICKEN mit der Aufforderung, zu handeln, um dafür zu sorgen, dass die beiden entlassenen Gewerkschaftsführer unverzüglich wieder eingestellt werden, dass das Unternehmen aufhört, Gewerkschaftsführer zu schikanieren und zu drangsalieren, und mit den unabhängigen und demokratischen Gewerkschaften, die mit der IUL zusammenarbeiten, in den indonesischen Betrieben Kollektivverhandlungen in gutem Glauben aufnimmt.

Email-Adresse: iuf@iuf.org
Rampe du Pont-Rouge, 8, CH-1213, Petit-Lancy (Schweiz)
www.iuf.org

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