Der Tarifkonflikt an den Berliner Flughäfen ist laut Ver.di durch erfolgreiche Vermittlung beigelegt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen.

über den Tarifkonflikt an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ausführlich berichtet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=berlin+tegel+%2B+sch%C3%B6nefeld !

Seit dem gestrigen Tage steht auf der Ver.di-Homepage gepostet, dass der Tarifkonflikt beigelegt ist.

Nachstehend haben wir die komplette Mitteilung im Print zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

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                                                                                               https://www.verdi.de/++file++5073a221deb5011af9001e5d/download/VERDI-Farbe_mit-Schriftzug.png

Ver.di Berlin-Brandenburg

Bodenverkehrsdienste

(67) 28.03.2017

Bodenverkehrsdienste: Erfolgreiche Vermittlung – Tarifkonflikt beigelegt

Im Tarifkonflikt bei den Berliner Bodenverkehrsdienstleistern auf den Flughäfen Tegel und Schönefeld konnte in den frühen Morgenstunden des Dienstag, 28. März 2017 eine inigung erzielt werden. Nach einem 17 stündigen Verhandlungsmarathon konnten sich Arbeitgeber und ver.di auf einen Tarifkompromiss einigen. Es waren insgesamt vier Vermittlungstage unter Leitung des ehemaligen Berliner Innensenators Körting notwendig, um die entscheidende Wende in den Gesprächen zu erreichen. „Wir mussten umfangreiche und auch schmerzliche Kompromisse eingehen, um die Lösung zu ermöglichen, aber auch die Arbeitgeber haben sich schließlich bewegt“, so Enrico Rümker, ver.di-Verhandlungsführer.

Der Tarifkompromiss beinhaltet eine Laufzeit des Vertrages über drei Jahre und ein Volumen von etwa 14 Prozent. In vier Erhöhungsschritten werden die Stundenlöhne deutlich bis 2019 erhöht, in einigen Vergütungsgruppen bis zu 1,90 Euro. „Damit konnte ver.di ein wesentliches Ziel erreichen“, so Enrico Rümker. Auch beim Tarifvertrag gibt es diverse Verbesserungen, die ver.di gefordert hatte. Vor allem sei es gelungen, den Flächentarifvertrag zu erhalten. So können über 2.000 Beschäftigte an den beiden Airports bei den fünf Firmen, die Bodenverkehrsdienste anbieten, von der Tarifeinigung profitieren.

Der Tarifeinigung waren zwei Warnstreiks im Februar vorausgegangen. Anfang März votierten 98,6 Prozent der ver.di-Mitglieder für Streik. Es folgten am 10.3., 13.3, und 14.3.2017 insgesamt drei Streiktage, die den Berliner Flugverkehr fast vollständig zum Erliegen brachten. Um den konflikt abschließend lösen zu können, ist eine erneute Urabstimmung erforderlich, bei der die vier ver.di-Mitglieder über Annahme oder blehnung des Kompromisses entscheiden werden. Voraussichtlich wird die Abstimmung in der kommenden Woche laufen.

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr diese Mitteilung direkt online auf der Homepage von Ver.di lesen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=berlin+tegel+%2B+sch%C3%B6nefeld

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Als AK können wir die Anhebung der Löhne von etwa 14 Prozent begrüßen!

Was allerdings stört, ist die Laufzeit von drei Jahren!

Ob die betroffenen Kolleginnen und Kollegen diese Kröte schlucken, bleibt abzuwarten. Allerdings sind hier ja nur 25 Prozent der Abstimmungsberichtigten, die mit Ja stimmen werden, notwendig!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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