OXFAM teilt mit: Die Banken in der EU nutzen trotz der Finanzkrise die STEUEROASEN auf Kosten der Steuerzahler!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) setzen wir uns seit Jahren mit dem Thema „FINANZKRISE“ auseinander, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/category/finanzkrise/ !

Jüngst hat OXFAM eine aktuelle Studie herausgebracht, die den Titel trägt:

„Neuer Bericht deckt auf: Banken drücken sich um den Beitrag zum Gemeinwohl!“

Zu dieser Studie lehnt die COMMERZBANK einen Kommentar ab! Die DEUTSCHE  BANK gar sieht sich ungerechtfertigt an den Pranger gestellt!

20 Banken aus sieben europäischen Lämndern wird von der Organisation vorgeworfen, dass sie Gewinne in Steueroasen (http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/03/31/der-dgb-fordert-das-nichtverschonen-europaeischer-steuer-oasen-wir-meinen-da-hilft-nur-eine-radikal-kur-gegen/  und http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=panama+papers) verschieben und sich damit vor fairen Steuerzahlungen zugunsten des Gemeinwohls drücken!

OXFAM führt unter anderem Irland und Luxemburg an.

In Irland hat die DEUTSCHE BANK danach 2015 einen Vorsteuer-Gewinn von neun Millionen Euro erzielt und eine Million Steuern bezahlt!

In Luxemburg hat der Gewinn vor Steuern bei 1,17 Milliarden Euro gelegen, dafür seien 192 Millionen Euro an Steuern abgeführt worden!

Für die COMMERZBANK nennt die Studie konkrete Zahlen in Bezug auf Luxemburg. Bei einem Vorsteuer-Gewinn von 220 Millionen Euro in 2015 seien dort lediglich 62 Millionen an den Fiskus geflossen!

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf den entsprechenden Bericht direkt auf die Homepage von OXFAM:

https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2017-03-27-neuer-bericht-deckt-banken-druecken-um-beitrag-gemeinwohl

Dabei steht fest, dass laut Bankenaufsicht die europäischen Banken auf einem Berg fauler Kredite sitzen!

„Das wird für einige Zeit ein zentrales Thema bleiben“, sagte Daniéla Nouy, die Präsidentin der bei der Europäischen Zentralbank angesiedelten europäischen Bankenaufsicht (SSM) auf einer kürzlich stattgefundenen Pressekonferenz in Frankfurt.

921 Milliarden Euro faule und damit nicht rückzsahlbare Kredite hatten die Banken Ende 2016 in ihren Büchern!

So ist das mit der Finanz- und Bankenkrise: Die Guten ins Töpfchen der Banken! Die Schlechten ins Kröpfchen der Steuerzahler!

Ist dieser Kapitalismus nicht ganz einfach ekelhaft?

http://www.handelsblatt.com/images/oxfam-zu-steueroasen/19574474/5-format2010.jpg  http://www.dw.com/image/19223804_303.jpg

(Linkes Foto aus: http://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/geschaefte-in-steueroasen-oxfam-kritisiert-banken-in-europa/19574402.html und rechtes Foto aus: http://www.dw.com/de/europas-banken-lieben-steueroasen/a-38133930)

Wir bleiben am Thema dran!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Share
Dieser Beitrag wurde unter Europa, Finanzkrise veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.