Was für ein Tarifgebaren im Berliner Zoo? Das grenzt an AFFEN-THEATER! Unser AK Mitglied Dirk Momber kommentiert!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) stellen wir fest, dass für die Beschäftigten des Berliner Zoos seit Mitte dieser Woche ein neuer Tarifvertrag zwischen der Gewerkschaft Ver.di und dem Arbeitgeber ausgehandelt worden ist.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt zu diesem Tarifvertrag, der eine Laufzeit von sage und schreibe 2 Jahren und 9 Monate hat.

Der Klick auf den nachstehenden führt Euch direkt zu dem Ver.di-Online-Artikel zu diesem Tarifabschluss:

http://www.verdi.de/themen/geld-tarif/++co++2db65422-34a6-11e7-a6a4-525400b665de

Im Vorfeld dieses Abschlusses hatte Benjamin Roscher als Verhandlungsführer die Situation der Beschäftigten des Berliner Zoos angeprangert,

Unser AK-Mitglied Dirk Momber hatte dazu den nachstehend geposteten Beitrag verfasst, den wir zu Eurer gefällige Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorien „TARIFPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/tarifpolitik/) & „VER.DI“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/ver-di/) gepostet haben.

Für den AK Manni Engelhardt – Koordinator –

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Kollege Dirk Momber meint:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
der Ver.di-Verhandlungsführer Benjamin Roscher bemängelte, dass die Beschäftigten des Berliner Zoos am schlechtesten bezahlt würden.
 
Da lachen wohl nicht nur die Hühner im Berliner Zoo, auch wenn es den Mitarbeitern wohl eher zum weinen ist!
 
Immerhin ist die Übeltäterin für diese miese Bezahlung wohl die Gewerkschaft Ver.di selber gewesen, die diesen schlechten Tarif vor etlicher Zeit ausgehandelt hatte.
 
Aber im Rahmen der gerade überwundenen Bankenkriese wollte man sicherlich die Zoo AG und die damit verbundenen öffentlichen Zuschüsse für die Bundeshauptstadt entlasten?
 
Eintritspreise  für Bundestagsabgeordnete und Gewerkschaftsfunktionäre hätten steigen können und gerade diejenigen, die mehr haben als die Masse,haben, sind zur Zeit ja am stärksten gebeutelt, da sie für das, was sie zu viel haben, keine Zinsen mehr erhalten.
 
Da hat man sich wohl kurzerhand gedacht, wer schon am Futtertrog sitzt, braucht wohl nicht so viel, oder?
 
Ein Pfleger, der die Raubkatzen pflegt, wird wohl hier und da auch mal ein Stück Fleisch ergattern,
was er sich sonst so von seinem mickrigen Lohn nicht leisten könnte, oder?
 
Und bei dem Überfluss an Mais und trockenem Brot wird wohl kein Pfleger/in verhungern, oder?
Außerdem hatte man vielleicht Angst davor, dass die Tiere in den Osten auswandern könnten, denn da werden in der Pflege nur 80% des üblichen Gehaltes, das im Westen verdient wird, gezahlt.
 
Dann blieben nach Adam Ries(e) nämlich 20% mehr für Futter übrig, wenn nicht wieder ein dicker Fisch mit fressen will!
 
Und bekanntlich stinkt der Fisch immer am Kopf.
 
Für mich ist das ein AFFENTHEATER!
 
Der neue Tarifvertrag ist zwischenzeitlich abgeschlossen.
 
Was bei einer Laufzeit von 2 Jahren und 9 Monaten  davon zu halten ist, könnt Ihr Euch selbst ausmalen.
 
 
Mit kollegialen Grüßen
 
Dirk Momber (AK-Mitglied)
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