Das juristische Tollhaus lässt grüßen: Kutschaty versus Hoeneß erinnert an Goethes Zauberlehrling!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) greifen wir beständig ein „Juristisches Tollhaus“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=juristisches+tollhaus) in einer „Bananenrepublik Deutschland“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bananenrepublik+deutschland) an.

Sicherlich ist Euch in diesem Zusammenhang noch der Fall „Uli Hoeneß“ in Erinnerung.

Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch eine Fülle unserer Artikel zu diesem Thema auf:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=uli+hoene%C3%9F !

Jüngst mokierte sich der SPD-NRW-Justizminister Thomas Ktuschaty (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=thomas+kutschaty) über Äusserungen des Uli Hoeneß gegen die Justiz, die er scharf angegriffen hatte. Er sei der einzige Deutsche, der trotz Selbstanzeige im Gefängnis gewesen sei.

Hoeneß bei einem Vortrag in Liechtenstein wörtlich:

„Ein Freispruch wäre völlig normal gewesen. Aber in diesem Spiel habe ich klar gegen die Medien verloren!“

Damit unterstellte Hoeneß implizite, dass die Justiz sich von den Medien bei dem Strafmaß hätte beieinflussen lassen.

Der viel zu milde bestrafte Hoeneß, der sogar zum Freigänger wurde und den man bereits im Februar  16 aus der Haft entlassen hatte, drehte mächtig auf.

Thomas Kutschaty reagierte vermutlich nicht nur aus NRW-Wahlkampfgründen auf die Hoeneß-Äusserungen, sondern auch zur „Volksberuhigung“?

Wörtlich sagte Kutschaty gegenüber der BILD-Zeitung:

„Offensichtlich haben 21 Monate in einem bayerischen Luxusknast mit Wochendurlauben und Aufenthalten in der Schön-Klinik am Starnberger See nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Im Steuerparadies Liechtenstein macht er sich über die ehrlichen Steuerzahler lustig. Dabei sollte er sehr vorsichtig sein. Denn er steht unter Bewährung. Und bei solchen Äußerungen kann man schon den Widerruf der Bewährung prüfen!“

Ausgerechnet Kutschaty, den wir mehrfach in der CAUSA OHLEN (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/causa-ohlen) belichtet haben, beschwert sich jetzt über die Geister, die die Justiz gerufen hat.

Mehr dazu erfahrt Ihr nach dem Klick des nachstehenden Links bei der WZ-ONLINE:

http://www.wz.de/home/leitartikel/hoeness-und-kutschaty-haetten-besser-geschwiegen-1.2434487

Hoeneß zeigt hier der Politik und der Justiz deutlich, wer in Deutschland das Sagen hat.

Er läßt über seinen Anwalt gegenüber der BILD-Zeitung wörtlich verlauten:

„Diese Aussagen des Justizministers sind eine Unverschämtheit ohnegleichen, eine Frechheit.“

Aus unserer Sicht gehört Hoeneß zweifelsohne zur Kapitalisten-Klasse, die nach ihrer „Pfeife“ Politik, Justiz und auch die Medien „tanzen“ lassen kann!

Kutschaty als ein Vertreter der Justiz hätte besser die wahrheitsgemäße Äusserung  getroffen, dass die Justiz, wie in Goethes Zauberlehrling, die Geister, die sie nicht nur im Falle des Uli Hoeneß gerufen hat und weiter rufen wird, nie wieder los werden wird.

Ein alter „Hexenmeister“, der sie stoppen könnte, ist dabei auch zur Zeit nicht in Sicht.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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