Der Fall Bernd Osterloh: Wer dem SOZIALPARTNERSCHAFTSPRINZIP als Gewerkschafter frönt, der verliert!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) kennen wir auch kein PARDON, wenn es um das Anprangern von Verfehlungen durch Gewerkschafter/Innen geht, wie wir es noch jüngst im Fall des RAINER WENDT, den Vorsitzenden der Deutschen Polizei Gewerkschaft (DPolG) deutlich unter Beweis gestellt haben.

Unsere komplette Berichterstattung zum Fall WENDT könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=rainer+wendt !

Und wir bleiben an der Sache dran!

Gestern nun geriet ein weiterer Gewerkschafter in die NEGATIV-Schlagzeilen. Kein anderer als Bernd Osterloh, der Betriebsratsvorsitzende des VW-Konzernzs (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=vw), ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten.

Gege ihn wird wegen vorgeblicher Untreue ermittelt.

Schon wieder schwingt der DREIKLANG „GELD, BETRIEBSRAT, VOLKSWAGEN“!

Noch zu gut ist uns als AK die Affäre „Peter Hartz, VW-Betriebsrat und PUFFBESUCH“ in Erinnerung geblieben, die Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und bei SPIEGEL ONLINE nachlesen könnt:

http://www.spiegel.de/jahreschronik/a-521375.html !

Das ist der NEGATIV-AUSFLUSS des sogenannten „SOZIALPARTNERSCHAFTS-PRINZIPS“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=sozialpartnerschaftsprinzip) das wir als AK als kaiptalistisches Instrument zur Korrumpierung von Gewerkschafter/Innen anpranern!

Anstatt den Kampf gegen das Kapital und die Kapitalisten im Interesse der Arbeitnehmerschaft zu führen, lassen sich hohe Gewerkschaftsfunktionäre KÖDERN und zu WACKELDACKEL des Kapitals und der Finanzaristokratie machen!

So soll der 60-jährige Osterloh in seiner Eigenschaft als Betriebsratsvorsitzender zu hohe Bezüge kassiert haben.

Er bestreitet dies und legt das Folgende offen:

Grundgehalt 200.000, 00 Euro plus Bonuszahlungen, die vom Geschäftserfolg für Manager abhängen!

Wenn man vergleicht, dass ein sogenannter VW-Projektleiter 78.472 Euro pro Jahr verdient (Quelle: https://www.glassdoor.de/Gehalt/Volkswagen-Geh%C3%A4lter-E3515.htm), ist die Fragestellung berechtigt, womit sich ein Grundgehalt für einen Betriebsratsvorsitzenden in Höhe von 200.000, 00 Euro rechtfertigt?

Das MANAGER-MAGAZIN zeigt keine Gnade mit Bernd Osterloh. Es titelt online:

„Deutschlands mächtigster Arbeiterführer muss jetzt schwitzen!“

Da kennen dann diejenigen keine Gnade, die ALLES für eine Profitorientiertheit tun, für die das „SOZIALPARTNERSCHAFTPRINZIP“ auch nur eines von vielen Mitteln ist, die den Zweck heiligen.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf den entsprechenden Beitrag im MANAGER-MAGAZIN zum Thema:

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/gehaltsdebatte-um-vw-betriebsratschef-osterloh-gefahr-fuer-gewerkschafter-a-1147457-2.html

Jetzt muss das Betriebsverfassungsgesetz hinhalten, das aber im entscheidenden Paragrafen 37 folgendes sagt:

§ 37 Abs. 4

Das Arbeitsentgelt von Mitgliedern des Betriebsrates darf einschließlich eines Zeitraumes von einem Jahr nach Beendigung der Amtszeit nicht geringer bemessen werden, als das Arbeitsentgelt vergleichbarer Arbeitnehmer mit betriebsüblicher beruflicher Entwicklung. Dies gilt auch für allgemeineZuwendungen des Arbeitgerbers.

Vergleicht man bereits das Gehalt eines Projektleiters bei VW mit dem des Bernd Osterloh, ist das Gehalt des Letzteren für den unvoreingenommensten Betrachter utopisch!

Der AK-Koordinator, der in seinen aktiven Jahren 33 Jahre in ununterbrochener Reihenfolge Personalratsvorsitzender- und Landesvorsitzender einer Personalräte-ARGE war, hatte nach Übernahme seiner Personalratstätigkeit es abgelehnt, in leitender Funktion gehievt zu werden. Es verblieb über 33 Jahre bei keiner Beförderung, bei keiner exorbitanten Geldzuweisung und keinen Sonderprivilegien.

Dafür erhielt er eine Masse von Kündigungsverfahren, die für den Arbeitgeber allesamt fehlschlugen!

Nachweisbar kämpfte er für die Kolleginnen und Kollegen einen Kampf, der sich auch aus heutiger Sicht gelohnt hat!

Wir werden die Entwicklung um Bernd Osterloh, dem Wirken der Staatsanwaltschaft (Schaumschlagen oder nicht?), dem Wirken des VW-Vorstandes und dem Wirken der Gewerkschaft (IG-Metall) sehr intensiv beobachten und weiter berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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