Der BFFS besuchte Andrea Nahles (SPD) und trug die berechtigten Anliegen seiner Mitglieder vor!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) möchten wir auf einen Online-.Artikel des Bundesverbandes Bühne/ Schauspiel /Film/Fernsehen/Sprache – BFFS – (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bffs) hinweisen, der am hreutigen 07. Juni 2017 auf der Homepage von BFFS zu lesen steht.

Unter dem Titel „OFFENS WORT TRIFFT AUF OFFENES OHR“ berichtet dieser über den Besuch bei der SPD-Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=andrea+nahles).

Wir haben diesen interessanten Bericht nachstehend für Euch im Print auf unsere Homepage gepostet.

https://www.bffs.de/files/2015/06/BFFS-Logo512x250.png

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„OFFENES WORT TRIFFT AUF OFFENS OHR

Heinrich Schafmeisterund Hans-Werner Meyer – 07. Juni 2017 – Magazin, Politik, Sozialer Schutz

Zu Besuch bei der BMAS-Chefin

Sei es nun die Suche nach passenden Lösungen für unseren Arbeitslosengeld-1-Anspruch oder für unsere Altersvorsorge, der Skandal mit unseren „ehrenamtlichen“ Hochschuldrehs, die Frage der korrekten  Sozialversicherung unserer Schauspielergagements, die KSK-Problematik, die ZAV – die meisten „Baustellen“, auf enen der BFFS in unserem Sinne ackert, berühren Bereiche, die auf Seiten der Regierung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BAMS) und seiner Ministerin, Andrea Nahles (SPD), verantwortet werden. Umso erfreulicher ist, dass Frau Nahles am 1. Juni höchstpersönlich Zeit fand, mit BFFS-Vorstand über die zentraklen Belange von Schauspielerinnen und Schauspieler zu beraten.

Natürlich wurde hauptsächlich unser „Dauerbrenner“ erörtert. Welche gesetzlichen Regelungen würden uns kurz befristet beschäftigten Filmschaffenden, Schauspielerinnen und Schauspielern einen fairen Anspruch auf rbeitslosengeld 1 ermöglichen? Wie könnten diese Regelungen so gestaltet werden, dass sie auch gegenüber der Gemeinschaft aller Beitragszahler zu rechtfertigen wären? Und wie könnte dabei vermieden werden, falsche Anreize für Missbrauch zu schaffen? Um sich ein Bild machen zu können, auf wie viel Versicherungszeiten Schauspielerinnen und Schauspieler pro Jahr kommen, haben Frau Nahles und ihre Mitarbeiter gerne die vorläufige Auswertung der jüngsten BFFS-Umfrage entgegengenommen.

Aber auch andere Themen kamen zu Wort. So hat Frau Nahles mit Interesse vernommen, dass viele Filmhochschulen aufgrund ihrer unzureichenden finanziellen usstattung versuchen, das von der Bundesarbeitsministerin initiierte Mindestlohngesetz zu unterlaufen, indem sie professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler „ehrenamtlich“, das heißt, ohne Bezahlung, unter Vertrag nehmen – selbst bei Hochschulfilmen, die von kommerziellen oder öffentlich-rechtlichen Sendern vertreten werden. Angeschnitten wurde auch die jüngst erfolgte Klarstellung des Bundessozialgerichts, nachdem unsere Synchronjobs grundsätzlich als unständig und eben nicht als selbstständige Tätigkeiten zu versichern sind. Denn manche unserer Kolleginnen und Kollegen sorgen sich nun, welche Auswirkungen diese Gerichtsentscheidung auf ihre soziale Absicherung durch die KSK hat.

Alle unsere Probleme kamen offen zur Sprache und wurden mit Andrea Nahles in überaus konstruktiver Atmosphäre diskutiert. Der BFFS bedankt sich ausdrücklich für das offene Ohr der Ministerim´n und ihre Bereitschaft, gemeinsam nach egen zu suchen, unsere Probleme zu lösen.

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Artikel online aufrufen und nachlesen: https://www.bffs.de/2017/06/07/offenes-wort-trifft-auf-offenes-ohr/# !

Als AK sind wir folgender Meinung zum Thema:

1. Die Probleme der Kolleginnen und Kollegen Schauspieler/Innen bestehen nicht erst seit gestern. Ihre Lösung ist längst überfällig!

2. Im Vorfeld der Bundestagswahlen 2017 wäre es für Andrea Nahles nun wirklich nicht angezeigt, kein „offenes Ohr“ für die berechtigten Belange der betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu haben.

3. Hoffentlich bedeutet das sogenannte „offene Ohr“ der Ministerin nicht, dass beide Ohren auf „Durchzug“ gestellt werden?

4. „An Ihren Taten sollt Ihr sie erkennen!“, lautet ein bekannter Bibelspruch.

Wir bleiben am Thema dran und kommen zur gegebenen Zeit auf die Angelegenheit zurück.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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