WeMove.EU berichtet über das Thema „Tumore in Nagern: Die Beweise wurden übersehen!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine weitere Mitteilung von WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) zum Thema GLYPHOSAT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=glyphosat) erhalten.

Diese ist betitelt mit folgender Überschrift:

„Tumore in Nagern: Die Beweise wurden übersehen!“

In dieser Mitteilung ist die Kampagne „JETZT UNTERZEICHNEN“ enthalten.

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend auf unsere zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf Homepage und in die Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

https://www.campact.de/media/i/c32cb8c466abdeb2ce4cd5be3d0520ac.jpg

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WeMove.EU teilt mit:

Ein unabhängiger Wissenschaftler findet die Beweise sofort: Tumore bei Nagern, die dem Ackergift Glyphosat ausgesetzt sind. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die wichtigen Forschungsergebnisse “übersehen”, obwohl sie in den Rohdaten von Studien zu finden sind. Studien, die Monsanto und Co haben erstellen lassen. Offensichtlich hat die Behörde blind auf die Zusammenfassungen der Industrie vertraut. Zusammen können wir Glyphosat noch stoppen – Seien Sie dabei!

Hallo Manni Engelhardt,

die Europäische Kommission legt noch im Juni ihren Vorschlag vor, das Pflanzengift Glyphosat für zehn weitere Jahre zuzulassen. Dabei mehren sich die Beweise, dass das Gift “wahrscheinlich krebserregend” für den Menschen ist.

Monsanto kämpft verbissen darum, ihren “Bestseller” weiter verkaufen zu dürfen. Sie haben Wissenschaftler dafür bezahlt, die passenden Forschungsergebnisse zu liefern.[1] In der vergangenen Woche hat nun ein angesehener und unabhängiger Wissenschaftler die Rohdaten der Studien untersucht, die von Monsanto finanziert wurden. Kaum zu glauben, was er findet! 38 Prozent der Tumorfälle waren nicht berücksichtigt und wurden von den EU Behörden übersehen, als sie die Studien überprüften.[2] Zeit zu Handeln!

Vor weniger als vier Monaten haben wir mit unseren europäischen Partnern eine Europäische Bürgerinitiative gestartet (ECI), um die gekaufte Wissenschaft und die Machenschaften der Konzerne zu bekämpfen.[3] Wir brauchen eine Millionen Unterschriften, damit die Europäische Kommission unsere Forderungen anhören muss. Bis heute haben wir 900.000 Unterschriften gesammelt. Es bleiben uns noch drei Wochen für die restlichen 100.000. Schaffen wir die Million, können wir ein Stolperstein für Glyphosat sein.

Eine Millionen Stimmen sind nicht so einfach zu ignorieren! Jede Unterschrift zählt! Seien Sie jetzt dabei:

Unterzeichnen Sie jetzt!
Monsanto hat alles versucht, um die Lizenz von Glyphosat zu verlängern. Schließlich ist Glyphosat mit einem Milliardenumsatz die Gelddruckmaschine des Konzerns. Monsanto hat nicht nur massiv Lobbyismus betrieben, sondern sogar Wissenschaft gekauft. Eine E-Mail des Geschäftsführers belegt, was auch aus den Studienergebnissen klar wird: Wissenschaftler wurden dafür bezahlt, Studien voller Täuschungen zu schreiben.[4] Studien, die unter Verschluss gehalten werden, weil sie Betriebsgeheimnisse enthalten sollen.

Nachforschungen unserer Partner – Umweltorganisationen und grüne Parlamentarier – bringen nun die Rohdaten ans Licht. Gemeinsam arbeiten wir seit Herbst 2015 daran, dem Treiben der Konzerne ein Ende zu setzen. Und wir haben Erfolg. Schon letzten Sommer sollte die Genehmigung für Glyphosat erteilt werden. Unsere gemeinsamen Proteste haben das verhindert. Eine qualifizierte Mehrheit der Mitgliedsländer war gegen das Gift. Es gab lediglich eine “technische Verlängerung” bis zum Ende diesen Jahres.

Nun ist die Europäische Kommission am Zug und die Zeit wird für sie knapp. Wenn die Verlängerung bis Jahresende stehen soll, dann muss Ende Juni der Vorschlag der Kommission auf dem Tisch liegen. Genau dann wollen wir unseren millionenfachen Einspruch in Brüssel erheben. Also wird auch unsere Zeit knapp. Wir brauchen jetzt jede Unterschrift.

Unterzeichnen Sie jetzt!
Unsere Europäische Bürgerinitiative ist ein Höhepunkt im Kampf gegen ein Gift, das in der Landwirtschaft aber auch in Parks und Spielplätzen großflächig eingesetzt wird. Eine Millionen Unterschriften aus ganz Europa zwingen die Europäische Kommission, uns anzuhören. Auch im Europäischen Parlament muss es eine öffentliche Anhörung geben. Legen wir die Unterschriften Ende Juni vor, finden diese Anhörungen genau dann statt, wenn die Entscheidung über Glyphosat fällt.

Es fehlen 100,000 Unterschriften. Das ist noch ein Stück zu gehen, aber es ist zu schaffen, wenn wir uns alle beteiligen. Wenn Sie sich beteiligen! Wir brauchen Sie. Bitte unterzeichnen Sie.

Wir grüßen herzlich aus vielen Ländern Europas

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Mika Leandro (Bordeaux)
Virginia López Calvo (Madrid)
Martin Caldwell (Berlin)
Julia Krzyszkowska (Warschau)
Olga Vuković (Bologna)
für das gesamte WeMove.EU-Team

Referenzen:

[1] www.global2000.at/gekaufte-wissenschaft
[2, 4] www.global2000.at/glyphosat-behoerden-uebersahen-krebsbefunde
[3] Wir organisieren die Europäische Bürgerinitiative zusammen mit: Campact, Corporate Europe Observatory (CEO), Global 2000, Greenpeace, Health and Environment Alliance (HEAL), Pesticide Action Network (PAN Europe), Skiftet, Danmarks Naturfredningsforening und mehr als 90 weitere Organisationen aus Europa

&qid=42347193’color:#941b80;text-decoration:none“> WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

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