BBU teilt mit, dass er weiterhin zum Protest gegen CASTOR-TRANSPORTE aufrufen wird!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns eine weitere Pressemitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) über dessen Pressereferent und Vorstandsmitglied Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz) erreicht.

Darin teilt der BBU mit, dass er weiterhin zum Protest gegen Castortransporte aufruft.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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BBU-Pressemitteilung vom 20. Juni 2017:

BBU ruft weiterhin zum Protest gegen Castortransporte auf

(Bonn, Stuttgart, 20.06.2017) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) ruft weiterhin zum Protest gegen die drohenden
Castor-Atommülltransporte vom Atomkraftwerk Obrigheim nach
Neckarwestheim auf. Die hochgefährlichen Transporte sollen über den
Neckar erfolgen.

Das Verwaltungsgericht Berlin hat heute (20.06.2017) einen Eilantrag der
Gemeinde Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) gegen die bevorstehenden
Atommülltransporte abgelehnt. Udo Buchholz vom BBU-Vorstand bezeichnete
in einer ersten Reaktion das Urteil als bedauerlich, aber auch als
vorhersehbar. „In der langjährigen Geschichte der
Anti-Atomkraft-Bewegung haben die Gerichte immer wieder mehrheitlich für
die Interessen der Atomindustrie entschieden. Zur Durchsetzung der
Interessen der betroffenen Bevölkerung bleiben Proteste weiterhin
notwendig“, so Udo Buchholz.

Der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar (BBMN) und sein
Dachverband, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU),
hatten im Mai das juristische Vorgehen der Gemeinde Neckarwestheim gegen
die drohenden Castor-Atommülltransporte auf dem Neckar von Obrigheim
nach Neckarwestheim ausdrücklich begrüßt. Gleichzeitig riefen beide
Organisationen die Bevölkerung zur Teilnahme an weiteren Protesten gegen
die gefährlichen Atomtransporte auf.

Erstmalig sollen jetzt in der Bundesrepublik Transporte von
hochradioaktiven abgebrannten Brennelementen auf einem Binnengewässer
erfolgen. Der BBMN und der BBU bezeichnen die bereits genehmigten
Castortransporte als riskant und gefährlich, zudem wird das
Atommüllproblem nur verlagert und nicht gelöst. Wiederholt haben
Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände kreativ gegen die
Transporte demonstriert. Jetzt ruft das„Bündnis Castor neckarfrei“, dem
rund 15 Initiativen und Verbände angehören, zu Protesten am „Tag X“ auf.
In einer Information des „Bündnis Neckar castorfrei“ heißt es dazu:
Sollte es tatsächlich zu einem ersten Transport kommen, dann werden wir
am Tag der Fahrt der Transportschiffe von Neckarwestheim nach Obrigheim
zu Protesten und Aktionen aufrufen und wir werden als Anlaufpunkt eine
Mahnwache in Gundelsheim einrichten. Soweit es die Umstände zulassen,
werden wird dann auch über alle Ereignisse informieren, beachten Sie
bitte dazu auch unsere Angebote per Twitter, E-Mail-Newsletter und
Alarm-SMS (Infos auf unserer Webseite). Für den eigentlichen
Transporttag haben wir dann in Heilbronn eine Mahnwache angemeldet und
rufen in Heilbronn zu einer Demonstration auf.“

Quelle:
https://neckar-castorfrei.de/informiert-sein/pressemitteilungen/167-die-ersten-castoren-warten-update-und-einschaetzung

Ausführliche Informationen über die anstehenden Transporte und die
geplanten Protestaktionen findet man unter https://neckar-castorfrei.de.
Weitere Informationen unter http://www.bbmn.de sowie
http://www.atomerbe-obrigheim.de.

Fotos der Protestaktionen vom 21. Mai 2017 unter
https://neckar-castorfrei.de/informiert-sein/news-berichte/159-ein-lebensfrohes-signal-gegen-riskante-atommuelltransporte

Der BBU weist zudem darauf hin, dass derzeit eine Protest-Floßfahrt
gegen Urantransporte stattfindet, die auf der Mosel und dem Rhein
durchgeführt wird. Und am Sonntag (25. Juni) werden
Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände mit einer 90 Kilometer
langen Menschenkette von Aachen bis zum Atomkraftwerk Tihange in Belgien
für den international notwendigen Atomausstieg demonstrieren. Auch der
BBU ruft zur Teilnahme auf.

Informationen zu diesen Protestaktionen:

http://www.robinwood.net/blog/flosstour/,
https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/

Engagement unterstützen

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://bbu-online.de,telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse
lautethttps://www.facebook.com/BBU72/. Postanschrift: BBU,
Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

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