CAMPACT ruft auf: Kommt alle zur Protestaktion gegen den G20-Gipfel nach Hamburg!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein Update von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) zum Thema G20-Gipfel (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=g20). Unter dem Titel „TRUMP LEGT HAMBURG LAHM!“ ruft CAMPACT zur Teilnahme an der G20-Protestveranstaltung in Hamburg auf.
 
Wir haben die Mitteilung von CAMPACT nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) gepostet. Kommt ALLE nach Hamburg.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
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CAMPACT ruft auf:
 
 
 
 
 
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Make Klimaschutz Great Again

Das wird nicht einfach: G20-Gipfel in Hamburg und Klimaschutz! Die Kanzlerin redet viel darüber, doch sie handelt nicht. Und Trump will sogar aus dem Pariser Abkommen aussteigen. Nicht mit uns! Am 2. Juli bringen Zehntausende das Thema Klima zurück auf den Konferenztisch. Seien Sie ab 12 Uhr auf dem Rathausmarkt in Hamburg Teil der Protestwelle!

Ja, ich komme zur G20 Protestwelle nach Hamburg
Nein, ich kann leider nicht kommen
 
 

 

Lieber Manni Engelhardt,

wie dramatisch wirkt sich Donald Trumps Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen aus? Dient er Staaten als Vorwand, jetzt auch die Biege zu machen? Das entscheidet sich Anfang Juli, wenn die größten CO2-Erzeuger der Welt in Hamburg zusammenkommen. Beim G20-Gipfel will Angela Merkel den US-Präsidenten isolieren. Ihr Ziel: 19 zu 1 im Kampf gegen globale Erwärmung. Doch der Plan der Kanzlerin bröckelt. Großbritannien, Japan und Kanada weigern sich, eine G20-Erklärung zum Klimaschutz zu unterzeichnen.[1]

Merkel hat noch ein ganz anderes Problem: Sie ist wenig glaubwürdig. Zuhause steht sie beim Klimaschutz auf der Bremse – beim Ausbau der Erneuerbaren, bei der Elektromobilität, beim Kohleausstieg. Damit untergräbt sie ihre Autorität im Kreis der G20. Umso wichtiger ist es, dass wir von den Staatschefs ein klares „Ja“ zu konsequentem Klimaschutz einfordern. 

Kurz bevor Trump, Putin, Erdogan und Co. einfliegen, gehen wir am Sonntag, den 2. Juli, mit Zehntausenden in Hamburg auf die Straße. Auf der Binnenalster mit dabei: über 100 selbst gezimmerte Flöße, Kanus und Gummiboote. Mit farbenprächtigen Schildern und Bannern schmettern wir den G20 unsere Forderung entgegen: Eine andere Politik ist nötig! Diese Protestwelle dürfen Sie nicht verpassen. Sagen Sie uns jetzt Bescheid, ob Sie am 2. Juli ab 12 Uhr am Rathausmarkt dabei sind – dann können wir besser planen.

Ja, ich komme zur Protestwelle
Nein, ich kann leider nicht kommen
Im Kreis der größten Industrie- und Schwellenländer regt sich bislang wenig Begeisterung für gerechten Welthandel und konsequenten Klimaschutz, für soziale Gerechtigkeit und mehr Demokratie. Ohne uns Bürgerinnen und Bürger fallen diese Themen unter den Tisch. Die Protestwelle ist der eindrucksvolle Auftakt einer ganzen Woche des Protests. Ein Gegengipfel, viele Aktionen und Demonstrationen folgen. Daran dürften die Staatschefs ordentlich zu knabbern haben. 

Dabei wird allein die Protestwelle beeindrucken – und zwar noch bevor Trump, Erdogan und Putin sich offiziell treffen: Die Bürgerinnen und Bürger haben das erste Wort, bevor die Mächtigen miteinander reden. Die Bundeskanzlerin muss im Wahlkampf Erfolge liefern – wir können sie bei Kohleausstieg und Verkehrswende antreiben. Und auch der US-Präsident steht gewaltig unter Druck. Aus Angst vor Unruhen hat er gerade seinen Besuch in Großbritannien abgesagt. Das zeigt: Proteste sind den Staatschefs alles andere als gleichgültig.

Damit die G20 am Konferenztisch so richtig ins Schwitzen kommen, brauchen wir Sie! Sie sind der bunte Tupfer, den dieser Protest braucht. Das ist Ihre Chance, Ihre Botschaft an die Welt zu schicken: Denn uns ist sie nicht egal! Nur wenn Sie sich mit uns unterhaken, sind wir genug – und eine klare Stimme für eine bessere Zukunft. 

Ja, ich komme zur Protestwelle
Nein, ich kann leider nicht kommen
Herzliche Grüße
Matthias Flieder, Campaigner
Maritta Strasser, Teamleiterin Kampagnen

PS: Lieben Sie den Blick aufs Wasser? Schon über 100 Boote und Flöße nehmen an der Bootsdemo teil! Ob Sie mitpaddeln oder vom Ufer aus zuschauen, dieses einmalige Schauspiel auf der Binnenalster dürfen Sie auf keinen Fall verpassen.

Ja, ich komme zur Protestwelle
Nein, ich kann leider nicht kommen
[1] „Front gegen Trump bröckelt“, Spiegel Online, 10. Juni 2017
 
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