Herr Werner Schell nimmt noch einmal Stellung zu Netzwerken betrügerischer Pflegedienste!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschsafter/Innen-Arbeitskreis (AK) Hat uns eine weitere Mitteilung des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell), dem Vorstand des Po Pflege – Selbsthilfenetzwerk erreicht.

Herr Schell gibt darin ein weiteres Statement zu Netzwerken betrügerischer Pflegedienste ab.

Wir haben seine Mitteilung in der Gänze nachstehend auf unsere Homepage  und in die Kategorie „GESUNDHEITSPOLIIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gesundheitspolitik) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Werner Schell meint:

 

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung

für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland

Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

Tel.: 02131 / 150779 – Fax: 02131 / 167289

E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

Netzwerke betrügerischer Pflegedienste – Erneutes Statement von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Die Medien berichten bereits seit geraumer Zeit über betrügerische Pflegedienste. In den dazu u.a. Ende Mai 2017 von hier abgegebenen Statements wurde erklärt, dass die mutmaßlichen Betrügereien nicht dazu Veranlassung geben dürfen, die gesamte Branche in Verruf zu bringen. Es werde in vielfältiger Weise gute Arbeit geleistet. Gleichwohl müsste den jetzt aufgedeckten Betrugsaktivitäten nachgegangen werden. Im Rahmen der zu treffenden Konsequenzen sei auch an eine intensivere Überprüfung durch die Pflegekassen bei Anträgen auf Zulassung von Pflegediensten zu denken. Bekanntlich „stinke der Fisch immer vom Kopf her“. Die Anforderungen an Eignung und Zuverlässigkeit der Führungskräfte bei ambulanten Pflegediensten müssten wahrscheinlich strenger gefasst und die Zurücknahme von Zulassungen bei Unregelmäßigkeiten vereinfacht werden. Eine Ausweitung des Kontrollsystems wird voraussichtlich nicht ausreichen.

Am 04.07.2017 hat die Rheinische Post das Thema erneut aufgegriffen und getitelt „Vier Ärzte von Pflegemafia bestochen?“ – Nach dem neuerlichen Bericht ist die kriminelle Energie einiger Trägerverantwortlichen beachtlich. Es scheint so, als könnten die Missstände allein durch mehr Kontrollen nicht aufgeklärt bzw. unterbunden werden.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk erneuert daher die bereits mehrfach erhobene Forderung, die Anforderungen an Eignung und Zuverlässigkeit der Führungskräfte bei den Pflegediensten drastisch zu erhöhen. Möglicherweise ist insoweit nochmals der Gesetzgeber gefordert. Zur Vorbereitung entsprechender Initiativen erhält auch das Bundesgesundheitsministerium dieses Statement.

Werner Schell

Weitere Informationen unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=2&t=21604&p=98844#p98844

bzw. http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=2&t=21604

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