Dinarin Aleksandar Nikolic und seine Vision zur Ruhe vor dem Sturm der Arbeiterklasse!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) Hat uns der Schriftsteller und Kollege Dinarin Aleksandar Nikolic (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=dinarin+aleksandar+nikolic) hat uns seine Vision über den Orkan der Arbeiterklasse zukommen lassen.

Diese hochinteressante Vision haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

                 http://www.derfunke.at/images/article/F144/Speech-by-Lenin.jpg

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Dinarin Aleksandar Nikolic visioniert:

Hallo Manni,

in den letzten Tagen habe ich mich viel mit Gewerkschaftlichen Themen befasst. Nicht, dass ich die Werkerinnen und Werker ansonsten aus den Augen verlieren würde, aber ich teilte dir bereits mit, dass ich das untrügliche Gefühl habe, die Zeit sei gekommen. Diese Stille, die ich bemerke, kündigt einen gewaltigen Orkan an.

Und ich habe eine Vision.

Ich sehe die „gottgegebene Ordnung“ für die wahrhaftigen, wahren Werkerinnen und Werker. Und ich sehe deutlich – sie haben keine Chefs mehr – sie haben keine Vorgesetzten mehr – sie haben keine Anordnungen auszuführen.

Sie handeln absolut frei, gemäß ihrer eigenen innewohnenden Selbstverständlichkeit.

Weiterhin sehe ich – es gibt keine Konkurrenz – es gibt kein Wetteifern- sie sind alle gleich unter Gleichen, sie unterscheiden sich lediglich in der eigenen „gottgegebenen Begabung“.

Ich sehe deutlich – es gibt absolut keine Bewertung, es ist absolut ausgeschlossen, Werker miteinander zu vergleichen und eine Begabung höher zu bewerten als die andere. Und auch nur bei einem Ansatz, so etwas zu versuchen, sehe ich alle Werker die zornesrote Faust gen Himmel strecken.

Ich sehe das Werk, das die Werker vollkommen frei und nach Absprache miteinander führen. Und in diesem Werk verrichten sie ihr Tageswerk und zwar voller Freude – und die Qualen der Vergangenheit auf diesen „Arbeitsplätzen“ sind längst vergessen.

Und was geschieht, geschieht immer in Freundschaft. Und ich sehe, wenn sie abends zu Bett gehen, freuen sie sich auf den kommenden Morgen.

Und jetzt, Manni, bin ich aus dieser fantastischen und faszinierenden Vision erwacht, aber ich sah in der Vision auch den Weg, wie zu geschehen hat, was zu geschehen hat. Das kannst du der nachfolgenden Allegorie entnehmen.

Ich sehe die Werker vor einem riesigen, verfaulten Gebäude stehen. Sie wollen es gerne erneuern, jedoch erwecken die Umstände und das Gebäude den Anschein, sie wären für die Werker eine unlösbare Aufgabe.

Dennoch besprechen die Werker zumindest einen Versuch zu wagen. Sie versuchen ein marodes Teil zu entfernen und schon bei diesem ersten Versuch zerfällt das Gebäude in einer riesigen Staubwolke und ist dem Erdboden gleich. Es sind noch viele Einzelteile erkennbar, die anscheinend unversehrt sind.

Die Werker erkennen, dass diese Aufgabe, die zuvor unlösbar erschien, in Wirklichkeit sehr einfach und sehr schnell zu lösen ist. Dann sehen sie, dass das Fundament des alten Gebäudes vollkommen verfault ist und die Fäulnis vom Fundament aus hoch gewandert ist. Dann wissen sie auch, dass diese umherliegenden Einzelteile, die den Eindruck erwecken, noch gebraucht werden zu können, die Fäulnis in sich tragen, ohne das es offensichtlich ist.

Sie entscheiden, nicht eins dieser Teile für die Errichtung eines neuen Gebäudes zu verwenden, weil die innen liegende Fäulnis das neue Gebäude in kurzer Frist faulen lassen würde.

Sie beseitigen das alte Fundament restlos aus und binnen kurzer Frist errichten sie nach alten Plänen, ein neues fantastisches und faszinierendes Gebäude.

Manni, Grüße von mir an die Werker, die ich in meiner Vision sah, mit der hochgestreckten zornesroten Faust.

                               http://www.ak-gewerkschafter.de/wp-content/uploads/2010/10/faust1.gif

So long

DINARIN Aleksandar Nikolic

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