Kollege Konrad Gillissen gibt nicht auf! Er kritisiert weiter die Zustände bei CINRAM!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

und wieder hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein neuer Kommentar zum Beitrag „Und wieder informiert der Kollege Konrad Gillissen zur Situation bei CINRAM!“
(http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/08/18/und-wieder-informiert-der-kollege-konrad-gillissen-zur-situation-bei-cinram/) des Kollegen Konrad Gillisen (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=konrad+gillessen) erreicht.

Kollege Gillissen gibt nicht auf! Er bleibt hart am Thema „CINRAM“ http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=cinram) dran.

Wir haben seinen Kommentar, der durch einen Artikel aus der Zeitung AACHENER NACHRICHTEN unterlegt ist, nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Konrad Gillissen schreibt:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die IGBCE Alsdorf sorgt abermals dafür, dass es bei CINRAM wieder zu Lasten der Mitarbeiter kommt

Hätte man gestreikt, dann hätte man etwas Wirkungsvolles getan! So aber ist man ganz einfach auf Schmusekurs mit dem Arbeitgeber gegangen! Was nun dabei rausgekommen ist, weiß jeder von uns!

Kollege Manfred Maresch von der IGBCE meldet sich nun wieder zu Wort, wo so gut wie fast alles vorbei ist und die langjährigen Mitarbeiter gekündigt wurden!

Wo war er denn da zur rechten Zeit die.IGBCE? Das, was jetzt veranstaltet wird, ist ein NO GO!

Ich habe Euch nachstehend einen Artikel aus der AN vom 19. August 2017 zum Thema angefügt.

Und noch eins: Wer kämpft, der kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat schon verloren!

Mit solidarischen und kollegialen Grüßen

Konrad Gillissen

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                           Lokalausgabe Nordkreis vom 19. August 2017

Angebote zur Übernahme von Cinram

Von: Karl Stüber 
Letzte Aktualisierung: 

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Ein interessantes Investitionsobjekt: Das Logistik-Center von Cinram im Gewerbegebiet Alsdorf-Hoengen steht mit auf der Verkaufsliste und soll so möglichst fortgeführt werden. Foto: Karl Stüber
 

ALSDORF. Mit bemerkenswerter Offenheit haben Geschäftsführer Klaus Schramm und Insolvenzverwalter Dr. Frank Kebekus die Belegschaft von Cinram in Alsdorf über den Stand der Verhandlungen über die Übernahme durch einen Investor schriftlich informiert.

Diese nun an den Tag gelegte Transparenz dürfte auf den Unwillen bei den Beschäftigten und der IGBCE zurückzuführen sein, die sich gleichermaßen bitter über die Ungewissheit zu den Chancen auf den Erhalt des Standortes und der Arbeitsplätze beschwert hatten.

Der vorläufige Gläubigerausschuss habe demnach über die eingegangenen Angebote von möglichen Investoren beraten und den Insolvenzverwalter gebeten, auf Grundlage einer Offerte der Avos GmbH mit dieser weitergehende Verhandlungen zur Übernahme wesentlicher Vermögenswerte und Fortführung des Geschäftsbetriebes am Standort Alsdorf zu führen.

Das Angebot sehe unter anderem die Übernahme und Fortführung wesentlicher Teile von Distribution, Printing, Packaging und Retourenmanagement sowie der Verwaltung vor. Die Avos GmbH sei ein Logistikunternehmen mit dem Schwerpunkt auf qualitativ hochwertiger Konfektionierung, Verpackung und Logistik von Druck-Erzeugnissen, Digitalmedien und Konsumgütern aller Art mit Sitz in Bielefeld. Über die Verhandlungen wollten Geschäftsführung und Insolvenzverwalter die Mitarbeiter weiter unterrichten.

Auf Nachfrage unserer Zeitung ließ die Kanzlei des Insolvenzverwalters wissen, dass ein zweites Angebot auf Übernahme damit aber noch nicht gänzlich vom Tisch sei. Dem Vernehmen nach soll die Gläubigerversammlung Mitte September über das Kaufangebot von Avos entscheiden.

IGBCE-Gewerkschaftssekretär Manfred Maresch sagte gegenüber unserer Zeitung, es komme nun darauf an, wie der Businessplan des Übernahmeinteressenten aus Bielefeld aussehe, der Grundlage für die Finanzierung des Kaufs sei. „Der Investor will und muss ja Gewinn machen, um die Übernahme zu finanzieren.“

Seine Sorge sei, dass dies auf Kosten der Belegschaft gehen würde, die bereits in den vergangenen Jahren Lohnverzicht und Mehrarbeit auf sich genommen hätte. Jede Fortführung sei zwar besser als eine Schließung, aber: „Uns geht es aber um die Perspektive, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.“

Cinram in Alsdorf hatte nach dem Verlust des langjährigen Kunden Universal Pictures die Produktion von CDs, DVDs und Blu-rays einstellen müssen. Zuletzt kündigte auch Warner Home Video die Zusammenarbeit zum 31. Januar 2018 auf.

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1 Antwort zu Kollege Konrad Gillissen gibt nicht auf! Er kritisiert weiter die Zustände bei CINRAM!

  1. konrad Gillissen sagt:

    Hallo Manni,

    nachstehenbd ein Bericht von 2012 aus der Aachenr Zeitung:

    Das ist auch ein Unding .. was er fordert, der Klaus Schramm.
    Konrad Gillessen

    Cinram: Betriebsrat braucht Zeit

    Von: Karl Stüber
    Letzte Aktualisierung: 30. November 2012, 19:50 Uhr
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    Cinram-Geschäftsführer Klaus Schramm.
    ALSDORF. Der Betriebsrat von Cinram und der von ihm bestellte externe Wirtschaftsprüfer haben am Freitag mit der Geschäftsleitung getagt. Es ging im Zuge der Nachverhandlungen über einen gültigen Sozialplan um die Bewertung der internen Wirtschaftsdaten des Alsdorfer Standortes, an dem rund 1000 Festangestellte, bis zu 200 befristet Angestellte und gerade zur umsatzstarken Vorweihnachtszeit etliche Leiharbeiter CD, DVD und Blu-ray produzieren und logistisch zum Versand nachbearbeiten.

    Wie IGBCE-Bezirksleiter Manfred Maresch auf Nachfrage sagte, habe es bei der Gesprächsrunde zwar „Hinweise“ gegeben, aber keine abschließende Bewertung. Der Betriebsrat werde sich zu einer weiteren Sitzung mit der Geschäftsführung treffen. Erst dann werde die Tarifkommission der IGBCE entscheiden, ob die von ihr abgebrochenen Tarifverhandlungen über das von der Geschäftsführung vorgelegte Sparpaket wieder aufgenommen werden. Zuletzt war die IGBCE der Unternehmensleitung bis auf 4,1 Millionen Euro jährlich entgegengekommen. Die Geschäftsführung beharrte auf 6 Millionen Euro (wir berichteten).

    Unterdessen erläuterte Geschäftsführer Klaus Schramm gegenüber unserer Zeitung die Überlegungen, die diesem Sparpaket zugrunde liegen. „Wir sind derzeit voll ausgelastet, um das Weihnachtsgeschäft abzuwickeln. Da ist es schwer zu vermitteln, dass wir sparen müssen“, sagte Schramm. „Wir machen jetzt in zwei Monaten fast das Jahresergebnis.“ Dieses Wirtschaftsjahr werde Cinram wohl „neutral“, also nicht im Minus abschließen. Das ist laut Schramm aber viel zu wenig für die anstehenden Veränderungsprozesse, um Standort und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.

    Der zu finanzierende Investitionsplan sieht bis 2016 Ausgaben in Höhe von 25 Millionen Euro vor. Im selben Zeitraum sollen bis zu 220 Stellen gestrichen werden – falls notwendig, was aber von vielen Faktoren anhängig sei, vor allem, wie sich Cinram im Wettbewerb um Aufträge behaupten könne und die auch unterm Strich genügend Einnahmen erzielen. Am lukrativsten sind Aufträge von großen (Film-)Studios. Die zumeist frischen Filme werden oft aufwendig verpackt und mit zusätzlichen Elementen versehen. Das erhält Arbeitsplätze. Daneben gibt es den Non-Studio-Sektor, der mengenmäßig erheblich an Stückzahlen gewonnen hat, aber auf Grund schlichter Verpackung nur eine geringe Gewinnmarge bietet. Dazu gehören DVD, die etwa Zeitschriften beigelegt werden, Unterrichtsmaterialien, Firmeninfos und dergleichen mehr.

    „Wenn wir nichts tun, werden wir im nächsten Jahr negative Ergebnisse einfahren“, darf Cinram das einträgliche Geschäft mit den Studios nicht vernachlässigen. Deshalb muss in zusätzliche Blu-ray-Linien investiert werden. Außerdem zielen die Bemühungen der Geschäftsleitung darauf ab, die gut laufende Druckerei zukunftsfähig zu machen und die Distribution als Dienstleistung gegenüber weiteren Kunden aus der Medienbranche fit zu machen. Wenn-gleich die Konzernzentrale zu diesem Vorgehen steht und die Kreditlinie für nächstes Jahr absichert, muss auch die Belegschaft ihren Anteil zur Standortsicherung leisten, macht Schramm deutlich.

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