BBU teilt mit: Am 09.09. demonstrierten 500 Menschen im Atomzentrum Lingen! Kanzlerin kommt am 13.09.17 nach Lingen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

eine weitere Pressemitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) hat uns als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) über den BBU-Pressesprecher und BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz)

                          https://robertkoop.files.wordpress.com/2015/12/udo_buchholz.jpg?w=210&h=118

erreicht.

Darin wird u. a. mitgeteilt, dass vor dem Besuch der Kanzlerin in Lingen am Mittwoch, den 13.09.17 bereits am 09. September 2017 500 Menschen im Atomzentrum für den sofortigen Atomausstieg demonstriert haben!

Die komplette Pressemitteilung haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik) gepostet.

https://www.noz.de/media/2017/09/09/rog-4849_201709091653_full.jpg

(Foto von Wilfried Roggendorf aus: https://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/949178/anti-atom-demo-in-lingen-verlaeuft-friedlich#gallery&0&0&949178)

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

                              http://www.bbu-online.de/images/Logo/RZ_BBU_LOGO_4C.jpg 

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Der BBU informiert:

BBU-Pressemitteilung
10.09.2017

Vor dem Besuch der Kanzlerin in Lingen: 500 demonstrieren „im
Atomzentrum“ für den sofortigen Atomausstieg

(Bonn, Lingen, 10.09.2017) Im Vorfeld des Besuchs von Bundeskanzlerin
Angela Merkel am Mittwoch (13.9.) in Lingen haben rund 500
Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner am Samstag (9.9.) im
„Atomzentrum Lingen“ für den sofortigen Atomausstieg und gegen die
weitere Atommüllproduktion demonstriert. Mit der Protestaktion wurde den
Forderungen nach Stilllegung des AKW Lingen 2 und der
Brennelementefabrik in Lingen, sowie der Forderung nach dem weltweiten
Atomausstieg, Nachdruck verliehen. Am Mittwoch wird anlässlich des
Besuchs der Kanzlerin in Lingen von 16 – 19 Uhr auf dem Lingener
Marktplatz eine Anti-Atomkraft-Mahnwache stattfinden. Und am Dienstag
(12.9.) beginnt in Lingen um 10 Uhr ein Erörterungstermin, bei dem die
Verlängerung einer wasserrechtlichen Genehmigung zum Weiterbetrieb des
AKW Lingen 2 auf der Tagesordnung steht. „Niedersachsens Umweltminister
Stefan Wenzel muss den Weiterbetrieb des AKW Lingen 2 und der
international verstrickten Lingener Brennelementefabrik unterbinden“,
fordert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Die Demonstration am Samstag stand unter dem Motto: „Uranfabriken in
Lingen und Gronau schließen! Brennstoff-Exporte verbieten!
Atomkraftwerke abschalten!“ Zwei Wochen vor der Bundestagswahl wurde mit
der Demonstration erneut das Thema „Atomausstieg“ in den Mittelpunkt der
öffentlichen Diskussion gerückt. Zur Teilnahme an der Aktion hatten
zahlreiche Initiativen und Verbände aufgerufen, u. a. auch der
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

In den Kundgebungsreden zu Beginn und am Ende der Demonstration wurden
die vielfältigen Gefahren jeglicher Atomenergienutzung unterstrichen,
angefangen bei den nicht hinnehmbaren Folgen des Uranabbaus bis hin zur
Problematik der ungelösten Atommüllentsorgung. Zudem wurde vielfach
angeprangert, dass es für die Uranfabriken in Lingen und in Gronau, die
Nuklearbrennstoff für Atomkraftwerke im In- und Ausland produzieren,
unbefristete Betriebsgenehmigungen gibt.

An der Demonstration beteiligten sich viele Menschen aus Lingen und aus
dem Emsland, aber auch aus NRW. Beteiligt waren zudem
Anti-Atomkraft-Initiatitiven aus den Niederlanden sowie aus Belgien. Und
einige Beteiligte hatten sogar den weiten Weg aus Russland und aus dem
Niger nicht gescheut, um in Lingen vor den Gefahren der Atomenergie zu
warnen. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) bedankt
sich bei allen Aktiven, die sich bei der Planung und Durchführung der
Demonstration eingebracht haben.

Umfassende Informationen zur Anti-Atomkraft-Demonstration unter
www.lingen-demo.de

Engagement unterstützen

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://bbu-online.de,telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse
lautethttps://www.facebook.com/BBU72/. Postanschrift: BBU,
Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

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Es folgen Informationen zu dem Erörterungstermin, der am
Dienstag in Lingen beginnt:

Aus einer Pressemitteilung des BBU vom 08.09.2017

Dienstag (12.9.2017) erster Erörterungstermin: Minister Wenzel soll AKW
Lingen 2 „das Wasser abgraben“

(Bonn, Lingen, 08.09.2017) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) weist darauf hin, dass das Atomkraftwerk Emsland (AKW
Lingen 2) für seinen Weiterbetrieb neue wasserrechtliche Genehmigungen
benötigt. Privatpersonen, Bürgerinitiativen und auch der BBU haben
allerdings gegen die Erteilung neuer Genehmigungen Einsprüche erhoben.
Diese sollen nun im September bei zwei Erörterungsterminen in Lingen
erörtert werden. BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz fordert, dass der
niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel die wasserrechtlichen
Genehmigungsverfahren zur Chefsache macht und dafür Sorge trägt, dass
dem Weiterbetrieb des AKW quasi „das Wasser abgegraben wird“. Am Samstag
(9.9.) findet in Lingen eine Anti-Atomkraft-Demonstration statt, die um
13 Uhr am Bahnhof Lingen beginnt.

Die bisherigen wasserrechtlichen Genehmigungen für den Betrieb des AKW
Lingen 2 laufen in wenigen Monaten aus, während das AKW nach den
offiziellen Plänen noch bis Ende 2022 am Netz bleiben soll. In den
Genehmigungen ist die bisherige Wasserentnahme aus dem
Dortmund-Ems-Kanal sowie aus dem Speicherbecken bei Geeste für den
Betrieb des AKW Lingen 2 geregelt. „Die noch amtierende rot-grüne
Landesregierung soll den Weiterbetrieb des AKW Lingen 2 über das
Wasserrecht ausbremsen“, fordert BBU-Vorstandsmitglied Buchholz.

Die Erörterungstermine beginnen am 12. September bzw. am 18. September
jeweils um 10 Uhr in der Halle IV in Lingen, Kaiserstraße 10 a. Bei
Bedarf werden sie an den Folgetagen fortgesetzt, also am 13. bzw. am 19.
September. Die Termine sind nicht öffentlich, es können nur Personen
teilnehmen, die Einsprüche oder Stellungnahmen bei der zuständigen
Genehmigungsbehörde eingereicht haben; zuständig ist der
Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und
Naturschutz. Der BBU weist aber darauf hin, dass eine Teilnahme auch mit
Vollmachten ermöglicht werden kann. Wer sich von dem AKW Lingen 2 und
von den Auswirkungen der wasserrechtlichen Genehmigungen betroffen
fühlt, kann sich zum Informationsaustausch bei BBU-Vorstandsmitglied Udo
Buchholz unter 02562-23125 oder udo.buchholz@bbu-bonn.de
<udo.buchholz@bbu-bonn.de>, sowie beim BBU in der Geschäftsstelle
unter 0228-214032 melden.

Hintergrundinformationen zu den bevorstehenden Erörterungsterminen in
Lingen:

12.9. / ggf. auch noch 13.9.:

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/wasserwirtschaft/zulassungsverfahren/abwasser_und_einleitungen/kernkraftwerk_emsland_kke/wasserrechtliche-bewilligung-zur-entnahme-von-wasser-aus-dem-dek-fuer-das-kke-151162.html

18.9. / ggf. auch 19.9.:

https://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/wasserwirtschaft/zulassungsverfahren/abwasser_und_einleitungen/kernkraftwerk_emsland_kke/speicherbecken_geeste_sbg/entnahme-von-wasser-aus-dem-dortmund-ems-kanal-bei-kanal-km-154218-fuer-das-speicherbecken-geeste-151839.html

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