BBU hat einen Wahlaufruf zur Bundestagswahl 2017 gestartet!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine weitere Pressemitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) über dessen Pressereferenten und Vorstandsmitglied Udo Buchholz http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz) erreicht.

Diese beinhaltet einen Wahlaufruf des BBU zur Bundestagswahl 2017 und ist wie folgt betitelt:

„Verantwortung übernehmen und wählen gehen – einmischen statt resignieren!“

Wir haben diese Pressemitteilung in ihrer Gänze nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt – Koordinator-
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Pressemitteilung des BBU vom 21.09.2017

 

BBU: Verantwortung übernehmen und wählen gehen – einmischen
statt resignieren!

(Bonn, Berlin, 21.09.2017) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) ruft alle Wahlberechtigten auf, ihr Recht auf
demokratische Mitbestimmung am kommenden Sonntag (24. September 2017)
bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag zu nutzen. Der Verband
bedauert, dass das Thema Umweltschutz im Wahlkampf der Parteien, aber
auch in der Wahlberichterstattung vieler Medien, nur am Rande behandelt
wurde – wenn überhaupt. Konkret appelliert der BBU an die Wählerinnen
und Wähler, vor der Stimmabgabe zur Bundestagswahl die Aussagen der
Parteien zu einzelnen ökologischen Themen ebenso zu prüfen wie das
umweltpolitische Handeln der Parteien in den letzten Jahren.

Als überparteiliche Organisation spricht der BBU keine Wahlempfehlung
für eine einzelne Partei aus. Aber der engagierte Verband weist auf
umweltpolitische Forderungen hin, die kurzfristig bei der
Wahlentscheidung und langfristig für die Umweltpolitik der
Bundesrepublik von großer Bedeutung sind. So sollte sich aus Sicht des
BBU eine Partei, die sich für nachhaltigen Umweltschutz einsetzt, für
ein ausnahmsloses Fracking-Verbot und für die sofortige Stilllegung
aller Atomkraftwerke und Atomanlagen, inclusive der Uranfabriken in
Gronau und Lingen, ebenso einsetzen wie für den konsequenten Ausstieg
aus der Kohleverstromung. Mit Blick auf den Klimawandel erwartet der BBU
von ökologisch orientierten Parteien konsequente Programme zur
Energieeinsparung und zum Ausbau der erneuerbaren Energien. In der
Verkehrspolitik muss unverzüglich ein umfassender Umstieg auf Busse und
Bahnen vollzogen werden. Als nicht wählbar bezeichnet der BBU zudem
Parteien, die weiterhin der Massentierhaltung und dem Artensterben
tatenlos zusehen. Insgesamt ruft der BBU zur Wahl einer Partei auf, die
die ökologischen Zukunftsthemen mit den Fragen der sozialen
Gerechtigkeit verknüpft.

BBU-Vorstandsmitglied Elke Fischer zur Bundestagswahl

BBU-Vorstandsmitglied Elke Fischer: „Wer in einem Land leben und
mitwirken möchte, in dem die Grundlagen eines respektvollen,
gleichberechtigten Umgangs mit Mensch und Natur, Frieden und
Völkerverständigung Vorrang haben sollten, wird durch die Teilnahme an
der Wahl in diese Richtung mit entscheiden können. Unseren Planeten Erde
gibt es nur einmal. Es wäre gut zu wissen, dass ihn zu schützen einer
der zentralen Ansätze der Wählerentscheidung nicht nur für die nächste
Legislaturperiode sein könnte. Die Zukunft nachfolgender Generationen
ist abhängig von essentiellen Grundbedingungen einer gesunden Umwelt.
Klimatische Auswirkungen werden unser Leben zukünftig deutlich
verändern. Daher müssen wir mit einem neu gewählten Parlament Weichen zu
vielen nachhaltigen Schwerpunkten stellen, die Einfluss auch über die
Landesgrenzen hinaus haben werden. Und auch eine starke Opposition ist
wertvoll und zeigt die Vielfalt an

Korrekturmöglichkeiten in einer Demokratie.“

Elke Fischer, auch Vorstandsmitglied des Vereins mit Verbandstatus
„Netzwerk gegen Lärm, Feinstaub und andere schädliche Immissionen e.V.“
(NGL), betont weiterhin: „Wir haben die Chance Einfluss zu nehmen. Das
zeigt sich bereits im ehrenamtlich breiten Engagement der vielen
Bürgerinitiativen, ohne die schützende Projekte weder angestoßen noch
schädigende verhindert würden. Ohne Bürgerengagement könnte der enge
Schulterschluss von Politik und Lobbyismus uneingeschränkt walten – mit
potenzieller Missachtung natürlicher Ressourcen und über die Interessen
der Bevölkerung hinweg.“

Ein aktuelles Beispiel des Engagements im Umweltschutz liefert das NGL.
Das Netzwerk aus Leverkusen beklagt den Planfeststellungsbeschluss der
Bezirksregierung Köln (Land NRW) zum Bauabschnitt 1 (Neubau von einer
sechs- zu einer 12spurigen A1-Rheinbrücke sowie anschließend
achtspurigen Straßenhochlage), zudem mit Eingriff in die
Giftmülldeponie/Altlast Dhünnaue. Am 26./27. September 2017 findet am
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig nach langer Vorarbeit nun die
Verhandlung zur Klage statt – in letzter Instanz. Ausführliche
Informationen zum Prozess des NGL, das im BBU organisiert ist,
unterhttps://www.nglev.de

Engagement unterstützen

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter

http://bbu-online.de,telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse
lautethttps://www.facebook.com/BBU72/. Postanschrift: BBU,
Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

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