Man glaubt es kaum, aber die GdP-NRW klagt über Mäuse in den Polizeiwachen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) zur Kenntnis genommen haben, erhebt die Gewerkschaft der Polizei in NRW (GdP) Vorwürfe gegen die neue NRW-Landesregierung.

https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/res/3B6E3CA45B48D0D2C1257F8000354E65/$file/AP_0021L.jpg

(Foto von Hagen/Immel aus https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/plickert zeigt den GdP-Landesvorsitzenden Kollegen Arnold Plickert, der auch stellv. GdP-Bundesvorsitzender ist.)

Wie die Aachener Zeitung (Dienstag, den 14.11.2017) mitteilt, klagen NRW-Polizeibeamt/Innen über Mäuse in ihren Wachen.

Wir haben den entsprechenden Artikel nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

http://www.aachener-zeitung.de/img/logos/az_website_retina.png

DIENSTAG, 14. NOVEMBER 2017 – 72. JAHRGANG

NRW-Polizisten klagen über Mäuse in ihren Wachen

Gewerkschaft wirft Landesregierung Gesundheitsgefährdung vor. Auch in Düren ist ein Gebäude betroffen.

Düsseldorf/Düren. Die Polizeigewerkschaft GdP ergebt schwere Vorwürfe gegen die Landesregierung. Zahlreiche Polizeigebäude im Land seien so marode, dass die Gesundheit der Beamten gefährdet sei.  Laut GdP-NRW-Chef Arnold Pickert werden die im Wahlkamp versprochenen zusätzlichen Stellen bei der Polizei über Einsparungen bei Renovierungskosten finanziert. Plickert: „Letztlich bezahlen unsere Kollegen die Personalverstärkung aus ihrem eigenen Etat.“ Mit den jetztigen Streichungen im Sach-Etat würden die teilweise unhaltbaren Arbeitsbedingungen festgeschrieben, betont Plickert.

Eine Mängelliste der GdP, die unserer Redaktion vorliegt, zählt 18 Liegenschaften mit besonders drängenden Problemen auf. Stellenweise müssen sich 25 Polizisten eine mobile Dusche teilen. Die Liste beklagt Schimmel und Schädlingsbefall, starke Geruchsbelästigungen sowie Mäuse. Die Polizeibehörde Düren taucht mit einem Gebäude auf. Welches Gebäude das ist und welche Probleme konkret bestehen, geht daraus nicht hervor.

Das NRW-Innenministerium räumt den Sanierungsstau ein. Ein Sprecher sagte: „Innenminister Herbert Reul hat diese strukturelle Unterfinanzierung der Plizei-Immobilien durch die Vorgängerregierung in Höhe von etwa 700 Millionen Euro nach seiner Amtsübernahme selbst aufgedeckt.“ Es sei noch nicht klar, in welchem Umfang Sabnierungsarbeiten in Auftrag gegeben werden könnten. Die genaue Höhe der Zahlungen sei noch Gegenstand von Gesprächen mit dem Finanzministerium. (az)

Als AK sagen wir dazu:

1. Die Kolleginnen und Kollegen Polizeibeamten sind und bleiben die „Fußabtreter/Innen“ der Politik und der Politiker. Sie müssen für diese und deren produzierten Mist nämlich immer wieder ihren Kopf hinhalten!

2. Armin Laschet hat vollmundig seinen NRW-Sparhaushalt auch noch als Modell für Jamaika propagiert. Letztendlich zeigt das Beispiel hier, dass es sich dabei um einen sogenannten „FINANZPOLITISCHEN VERSCHIEBEBAHNHOF“ handeln wird!

Wir bleiben am Thema dran und werden zur gegebenen Zeit weiter dazu berichten.

Für den K Manni Engelhardt -Koordinator-

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