BBU fordert die CSU auf: „Statt Personaldebatten die Stilllegung des AKW Grundremmingen!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine aktuelle Pressemitteilung des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) über dessen Vorstandsmitglied und Pressesprecher Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz).

Diese Pressemitteilung ist betitelt wie folgt:

„CSU: Statt Personaldebatten die Stilllegung des AKW Grundremmingen anschieben!“

Wir haben diese Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt – Koordinator –

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bb/Gundremmingen_Nuclear_Power_Plant.jpg/1200px-Gundremmingen_Nuclear_Power_Plant.jpg

(Foto aus https://en.wikipedia.org/wiki/Gundremmingen_Nuclear_Power_Plant)

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BBU-Pressemitteilung vom 08.12.2017

CSU: Statt Personaldebatten die Stilllegung des AKW Gundremmingen anschieben

(Bonn, Gundremmingen, München, 08.12.2017) Die CSU soll sich in Bayern
mehr um die Stilllegung des AKW Gundremmingen als um ihre
Personaldebatten kümmern. Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) begrüßt die aktuell eingereichte Klage gegen den
Weiterbetrieb der Reaktorblöcke B und C des Atomkraftwerkes
Gundremmingen (Bayern). „Der Weiterbetrieb des AKW Gundremmingen ist
nicht hinnehmbar. Zum Schutz der Bevölkerung und zur Vermeidung der
weiteren Atommüllproduktion in den beiden Reaktorblöcken ist die
sofortige Stilllegung dringend erforderlich. Der Klägerin und dem Kläger
ist viel Erfolg zu wünschen“, so Udo Buchholz vom Vorstand des BBU.

Die Klage, die von Greenpeace unterstützt wird, greift zahlreiche
Probleme und Gefahren des Reaktorbetriebes auf. Aktuell wurde zudem Ende
November ein weiteres Problem bekannt: In einer Medienerklärung des
engagierten Vereins „FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für
eine verantwortbare Energiepolitik e.V.“vom 21.11.2017 heißt es dazu:
„Im AKW Gundremmingen werden seit Jahren Spaltelemente eingesetzt deren
Hüllrohre bei derQualitätskontrolle durchgefallen sind, die
aberirrtümlich nicht als Schrott ausgeschleust sondernweiterverarbeitet
wurden. Die Ausrede des AKW Betreibers RWE, dass ja in den Jahren nichts passiert sei, ist
verantwortungslos. Das Schweizer Fernsehen hat Ende der vergangenen
Woche im Zusammenhang mit Nachforschungen zum Schweizer AKW Leibstadt
herausgefunden, dass beim Hersteller Areva der Spaltelemente
unglaubliche Fehler in der Qualitätskontrolle gemacht wurden. Wegen
dieser fehlerhaften Spaltelemente ist das Schweizer AKW Leibstadt jetzt
abgeschaltet.“

Der BBU fordert von der der zuständigen Landesregierung in Bayern die
sofortige Stilllegung der beiden Reaktorblöcke Gundremmingen B und C.
„Es ist unerträglich, dass sich die CSU in Bayern in unendlichen
Personaldebatten verstrickt und offenbar keine Zeit hat, den Schutz der
Bevölkerung und ein Ende der Atommüllproduktion im AKW Gundremmingen zu
stoppen“, kritisiert BBU-Vorstandsmitglied Buchholz.

Der BBU verweist darauf, dass weiterhin Unterschriften für eine Petition
gegen die Reaktorblöcke Gundremmingen B und C gesammelt werden.
Informationen dazu unter http://atommuell-lager.de/aktionen.

Das AKW Gundremmingen A ist schon seit 4 Jahrzehnten, seit 1977, nicht
mehr am Netz. Anlass der Stilllegung war ein schwerer Störfall.

Hintergrund: Klageschrift vom 06.12.2017:
https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/greenpeace-klage_gundremmingen_0.pdf

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